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Narco

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Everything posted by Narco

  1. Bienvenido amigo mĂ­o WĂŒnsche dir eine fraudreiche Zeit auf cstate
  2. Kommt davon wenn man in der Schule nur singen und klatschen gelernt hat mein Freund. Einfach die Google Suche auf Polnisch umstellen und achon hat man die Seite. Btw: Die Angebote dort sind sehr interessant und noch einmal Danke an alle die bei der Suche geholfen haben! Das was ich aber wirklich suche finde ich dort (noch) nicht. Und zwar suche ich weiterhin: Armodafinil Protonitazene Alprazolam Pulver Flunitrazepam Pulver Methadon Pulver Clonazepam Pulver Oxycodon Pulver Etizolam
  3. Willkommen an Board und gute GeschÀfte!
  4. Interessant fĂŒr User die viel mit Bds arbeiten,.
  5. FĂŒr jedermann interessant!
  6. System-Hardening fĂŒr Einsteiger (Linux & Server-Sicherheit) 1. Einleitung GrĂŒĂŸe, der Post geht mal wieder in Richtung Infrastruktur statt „Crime“ und knĂŒpft direkt an mein letztes Thema an. Dort ging es um WAFs mit ModSecurity. Problem: Wenn der Server selbst MĂŒll ist, hilft die beste WAF nicht viel. Sobald jemand Initial Access hat, sind SQLi egal. Dann geht es um Privilege Escalations und Persistence, um den Server komplett zu ĂŒbernehmen. Wichtig: Dieser Artikel ist vor allem fĂŒr Leute relevant, die langfristig Infrastruktur betreuen – MarktplĂ€tze, Shops, SaaS (Suites, Mailer, weiß der Geier was). Wer nur ein paar Wochen ein Panel bei einem shady Russenhost laufen lĂ€sst, kann das hier ignorieren. Viele bauen fancy Shops, Bots oder self-hosten Projekte, denken aber, Security heißt nur: Cloudflare davor + Reverse Proxy, Auto-Updates, Firewall irgendwie aktiv. Ganz vergessen werden Filesystem-Rechte, SUID+GUID Bits, Logging, unnötige Services oder saubere Systemkonfiguration. 2. Warum System-Hardening wichtig ist Default-Linux ist nicht unsicher, aber generisch. Die meisten Images sind auf „lĂ€uft ĂŒberall“ ausgelegt, nicht darauf, es Angreifern möglichst schwer zu machen. Genau hier setzen die CIS-Benchmarks vom Center for Internet Security an. Angriffe hören selten bei der ersten LĂŒcke auf. Wer einmal drin ist, versucht, Rechte zu erhöhen, Persistenz aufzubauen und Daten auszuleiten. Default-Systeme sind dafĂŒr oft zu großzĂŒgig: unnötige Dienste laufen, Rechte sind zu weit, bekannte PrivEsc-Tricks funktionieren sofort. System-Hardening macht das Angreiferleben deutlich anstrengender: Es reduziert die AngriffsflĂ€che, erschwert Privilege Escalations und macht Post-Exploitation auffĂ€lliger und aufwĂ€ndiger. ^^ 3. Was sind die CIS Benchmarks? Die Benchmarks vom Center for Internet Security sind im Grunde eine Sammlung von konkreten Empfehlungen, wie ein System sicherer laufen sollte – basierend auf echten Angriffen und entwickelt mithilfe der Auswertung von Incident-Response-Berichten aus echten Breaches. Deshalb setzen Unternehmen, Behörden und Cloud-Provider sie weltweit ein und sie sind der De-facto-Industrie-Standard in Europa, wenn es um Infrastruktur-Hardening geht. Sie decken Dinge ab wie: SSH-Settings, Passwort- und Authentifizierungsrichtlinien, Logging, Netzwerk-, Rechte- und Filesystem-Hardening. Es gibt zwei fĂŒr uns relevante Level: Level 1: solide Baseline, ohne viel kaputt zu machen (kann relativ gut auf bestehende Systeme angewendet werden, trotzdem vorher in der Testumgebung bitte testen) Level 2: restriktiver, eher fĂŒr sensible Umgebungen Wer sich in das Thema mehr einlesen will, kann das hier machen : https://www.cisecurity.org/cis-benchmarks 4. System-Hardening Als erstes installieren wir uns alle Pakete, die wir benötigen. Ich mache das jetzt auf einem Debian 12. Solltet ihr ein anderes Linux verwenden, prĂŒft bitte vorher hier, ob es bereits ein fertiges Ansible-Playbook fĂŒr euer OS gibt. Aktuell unterstĂŒtzt werden in der Free-Version: RHEL 7-9 Ubuntu 18-24 Debian 11-12 Windows 10-11 Windows Server 2016-2025 (wobei euch auch nicht mehr zu helfen ist, wenn ihr da auf ernst irgendwas Kritisches laufen habt ^^) RHEL 10 und Debian 13 werden mittelfristig ebenfalls kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt werden. Bis es soweit ist, empfehle ich entweder Debian 12 zu nutzen oder Ubuntu 24 ohne SNAP. 4.2 Vorbereitung Nun zurĂŒck zu den Paketen, die ihr installieren mĂŒsst: Bash: apt install ansible git sshpass -y # Installiert das Konfigurationstool Ansible sowie die AbhĂ€ngigkeit sshpass und einen Git-Client. Anschließend klonen wir das Debian-12-Ansible-Lockdown-Playbook, welches die Benchmarks auf unseren Server anwenden wird: Bash: git clone https://github.com/ansible-lockdown/DEBIAN12-CIS.git # Klont das Repository auf euren Server. cd DEBIAN12-CIS # Gehe in das eben geklonte Repository 4.3 Das Playbook anwenden Um den Benchmark nun anzuwenden, erstellen wir in dem Verzeichnis DEBIAN12-CIS einfach eine hosts.ini mit dem folgenden Inhalt: Bash: [hardening] # Statt Hardening könnt ihr hier alles reinschreiben, das ist nur der Name der Hostgruppe, die gehĂ€rtet werden soll. localhost ansible_connection=local Wenn ihr mehrere Server auf einmal hĂ€rten wollt, klont ihr das DEBIAN12-CIS-Repo nicht auf euren Server, sondern auf euren Computer und legt eine hosts.ini an, die ungefĂ€hr so aussieht: Bash: [hardening] 169.40.CENSORED.CENSORED ansible_user=root 28.15.CENSORED.CENSORED ansible_user=root Jetzt setzen wir im DEBIAN12-CIS-Ordner den folgenden Befehl ab: Bash: ansible-playbook -i hosts.ini site.yml --tags level2-server # > -i sagt Ansible, es soll unser Hardening-Playbook auf die Hosts anwenden, die wir in der hosts.ini angegeben haben. # > site.yml initialisiert einfach das Playbook # > --tags level2-server sagt, dass auf den Server Hardening Level 2 angewendet werden soll # > --ask-pass (optional, wenn ihr Remote-Server konfiguriert und keine SSH-SchlĂŒssel verwendet) 4.3 Probleme debuggen Wir werden beim AusfĂŒhren fast immer auf Probleme stoßen, wie auf diesem Screenshot ganz unten in Rot gut zu sehen ist. Der Fehler sagt uns, dass eine SSH-Hardening-Regel 5.1.8 nicht angewendet werden konnte, weil kein SSH-Server auf meinem Testserver installiert ist. Jetzt haben wir zwei Optionen, dieses Problem zu beheben: Wir installieren einen SSH-Server und die Benchmarks hĂ€rten den fĂŒr uns. Wir deaktivieren alle Regeln, welche versuchen, auf die Datei /etc/ssh/sshd_confi aus dem Bild zuzugreifen. Um alle Tasks zu identifizieren, welche versuchen werden, auf diese File zuzugreifen, öffnen wir die folgende File: Bash: nano tasks/section_5/cis_5.1.x.yml Auf welche File ihr jeweils zugreifen mĂŒsst, könnt ihr euch recht leicht erschließen. Der Task 5.1.8 wirft einen Fehler, also mĂŒsst ihr in den Ordner tasks/ gehen, dort section_5 und so weiter. Nun mĂŒsst ihr euch nur noch alle Tasks merken, die auf die besagte File versuchen zuzugreifen. Diese Tasks könnt ihr dann in dieser File deaktivieren: Bash: nano defaults/main.yml Wenn ihr dann alle Fehler behoben habt und das Playbook einmal durchgelaufen ist, habt ihr dasselbe Sicherheitsniveau auf diesem Server wie so gut wie alles, was in Deutschland unter KRITIS fĂ€llt (Banken, Strom, Bahn, ...). Wenn ihr ganz hart seid, richtet ihr noch einen Log-Server ein, der eure Audit-Logs entgegennimmt und euch auf Matrix oder TG live ĂŒber komische Vorkommnisse auf eurem Server informiert. ^^ WICHTIG: Wendet so ein Hardening niemals auf eine Produktivumgebung an, ohne vorher ausfĂŒhrliche Tests in einer Testumgebung durchzufĂŒhren – die Gefahr, dass ihr etwas kaputt macht, ist real. Ihr werdet wahrscheinlich auf andere Fehler als ich stoßen, deaktiviert die Regel, die den Fehler wirft, einfach oder implementiert den Fix. Meistens geht aus dem Error oder der Tasks-File recht gut hervor, was das Problem ist. 5. Nachwort Ihr solltet natĂŒrlich nicht nur euer Linux hĂ€rten, auf dem bspw. euer Shop lĂ€uft, sondern auch alle Software, die ihr nachtrĂ€glich dazu installiert, wie z.B. Apache, Postgres etc. GlĂŒcklicherweise gibt es dafĂŒr auch fertige Benchmarks. ***************************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  7. So sicherst du deine Seed Phrase vor Verlust und Diebstahl Viele bewahren ihre Wallet-Seeds noch immer schlicht auf Papier auf – dabei ist genau das eine der unsichersten Methoden. Papier kann verloren gehen, beschĂ€digt werden, verbrennen oder in falsche HĂ€nde geraten. FĂŒr Informationen von solcher Tragweite wie Private Keys oder Recovery-Seeds sollte man deutlich robustere Schutzmechanismen in Betracht ziehen. Eine wesentlich sicherere Alternative ist die Nutzung eines USB-Sticks in Kombination mit einer verschlĂŒsselten Container-Lösung, etwa durch VeraCrypt mit sogenanntem Hidden Volume. Dabei handelt es sich um eine etablierte Open-Source-VerschlĂŒsselungssoftware, die seit Jahren im Sicherheitsbereich eingesetzt wird und auf bewĂ€hrten kryptografischen Verfahren basiert. Das zugrunde liegende Prinzip ist ebenso simpel wie effektiv: 🔐 Ein erstes Passwort gewĂ€hrt Zugriff auf ein Ă€ußeres Volume Dieses enthĂ€lt bewusst unkritische, alltĂ€gliche Dateien wie Dokumente, Bilder oder PDFs – Inhalte, die völlig legitim und unauffĂ€llig wirken. 🔐 Ein zweites Passwort öffnet ein verborgenes Volume In diesem versteckten Bereich werden die tatsĂ€chlich sensiblen Daten abgelegt, beispielsweise Wallet-Seeds, Private Keys oder andere vertrauliche Informationen. Der entscheidende Vorteil liegt in der sogenannten plausiblen Abstreitbarkeit: Das versteckte Volume ist von außen nicht nachweisbar. Ohne das zweite Passwort lĂ€sst sich nicht erkennen, ob innerhalb des Containers ĂŒberhaupt weitere Daten existieren. Selbst bei physischem Zugriff auf den USB-Stick und Einsicht in das Ă€ußere Volume bleibt der kritische Inhalt geschĂŒtzt. FĂŒr Außenstehende ergibt sich ein konsistentes, unverdĂ€chtiges Gesamtbild – wĂ€hrend die wirklich sensiblen Informationen verborgen bleiben. ******************************************* Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  8. Sichere digitale Kommunikation 2026: Messenger im Vergleich hinsichtlich Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung (E2EE), Metadatenexposition und Tor-basierter Anonymisierung ch habe mich intensiv mit dem Thema anonyme und sichere Kommunikation auseinandergesetzt – und möchte meine wichtigsten Erkenntnisse strukturiert teilen. Die zentrale Frage lautet: Wie lĂ€sst sich heute wirklich anonym und gleichzeitig sicher mit anderen kommunizieren? Konkret bedeutet das: Welche Dienste implementieren Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung (E2EE) korrekt? Welche Lösungen schĂŒtzen meine IdentitĂ€t und IP-Adresse? Und wer minimiert zuverlĂ€ssig die Entstehung und Auswertung von Metadaten? Wichtiger Grundsatz → Den perfekten Messenger gibt es nicht. Jede Bewertung hĂ€ngt vom individuellen Threat Model ab: Möchtest du dich vor deinem Internetanbieter schĂŒtzen? Vor staatlicher Überwachung? Oder lediglich vor neugierigen Dritten? Ohne diese Einordnung ist jede Sicherheitsbewertung unvollstĂ€ndig. 1. Grundlagen – kompakt erklĂ€rt 🔐 Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung (E2EE) Nur Sender und EmpfĂ€nger können Nachrichten lesen – selbst der Server hat keinen Zugriff auf die Inhalte. đŸ•”ïž Metadaten Dazu zĂ€hlen unter anderem: Wer mit wem kommuniziert Zu welchem Zeitpunkt In welcher Frequenz Kernproblem: Viele Messenger schĂŒtzen zwar Inhalte, lassen jedoch Metadaten weitgehend ungeschĂŒtzt – ein erheblicher Schwachpunkt. 🌐 IP-Adresse Deine eindeutige Netzwerkadresse im Internet. Tor (Onion-Netzwerk): Verschleiert die ursprĂŒngliche IP durch mehrschichtige Weiterleitung – ein zentraler Baustein fĂŒr echte AnonymitĂ€t. 🧠 Erweiterte Sicherheitskonzepte Perfect Forward Secrecy (PFS): FrĂŒhere Kommunikation bleibt geschĂŒtzt, selbst wenn SchlĂŒssel spĂ€ter kompromittiert werden. Deniability: Nachrichten lassen sich kryptographisch nicht eindeutig einer Person zuordnen. Message Padding: Vereinheitlicht NachrichtenlĂ€ngen, um Traffic-Analyse zu erschweren. Post-Quantum-Kryptographie: Zielt auf zukĂŒnftige Sicherheit gegenĂŒber Quantencomputern ab. Grundregel → VerschlĂŒsselung schĂŒtzt Inhalte. → AnonymitĂ€t schĂŒtzt IdentitĂ€ten. Beides ist notwendig – aber nicht dasselbe. 2. Messenger im Vergleich 🏆 KurzĂŒberblick Maximale AnonymitĂ€t: SimpleX, Briar, Cwtch Ausgewogener Ansatz: Session Alltagstauglich: XMPP Fokus auf VerschlĂŒsselung: qTox FĂŒr einmalige Kommunikation: OnionShare Komfortorientiert: Telegram 🔐 Detailanalyse đŸ„‡ SimpleX Chat Keine persistenten Benutzer-IDs AusgeprĂ€gte Metadaten-Resistenz UnterstĂŒtzung moderner Kryptographie (inkl. Post-Quantum-AnsĂ€tze) SicherheitsĂŒberprĂŒfungen durchgefĂŒhrt − Kein Multi-Device-Support Fazit: → Einer der konsequentesten AnsĂ€tze fĂŒr echte AnonymitĂ€t. 📡 Briar VollstĂ€ndig dezentral (kein zentraler Server) Funktioniert auch ohne Internet (Bluetooth/WLAN) Sehr hohe Zensurresistenz Auditiert − EingeschrĂ€nkter Funktionsumfang − Fokus auf Android Fazit: → Besonders stark in restriktiven oder ĂŒberwachten Umgebungen. 🧅 Cwtch Konsequente Nutzung von Tor Keine Registrierung erforderlich Dezentrale Architektur − Begrenzte externe SicherheitsprĂŒfungen (Stand 2026) Fazit: → Sehr anonym, jedoch mit geringerem Reifegrad. đŸ•¶ïž Session Keine Telefonnummer erforderlich Onion-Routing integriert − Diskussionen um Teile der kryptographischen Implementierung Fazit: → Solider Mittelweg zwischen Nutzbarkeit und PrivatsphĂ€re. 🌐 XMPP (z. B. mit OMEMO) Weit verbreitet UnterstĂŒtzt asynchrone Kommunikation Hohe FlexibilitĂ€t − ServerabhĂ€ngigkeit → Metadaten potenziell sichtbar Fazit: → Alltagstauglich, aber nicht fĂŒr starke AnonymitĂ€tsanforderungen. đŸ”„ OnionShare TemporĂ€re, anonyme Onion-Kommunikation Keine Konten oder dauerhafte Speicherung − Nicht fĂŒr langfristige Nutzung ausgelegt Fazit: → Ideal fĂŒr einmalige, besonders sensible Kommunikation. đŸ§© qTox (Tox) StĂ€rken: StandardmĂ€ĂŸig Ende-zu-Ende-verschlĂŒsselt BewĂ€hrte kryptographische Bibliotheken (NaCl) Keine zentrale Registrierung SchwĂ€chen: − Direkte Peer-to-Peer-Verbindungen − IP-Adressen potenziell sichtbar − Keine integrierte Anonymisierungsschicht − Begrenzter Metadatenschutz Fazit: → Starke VerschlĂŒsselung, aber klare Defizite bei AnonymitĂ€t. đŸ“± Telegram Wichtig: → Standard-Chats sind nicht Ende-zu-Ende-verschlĂŒsselt Nur „Secret Chats“ bieten: E2EE Selbstzerstörende Nachrichten EinschrĂ€nkungen: − Telefonnummer erforderlich − Zentrale Datenspeicherung − Umfangreiche Metadaten − Keine integrierte Anonymisierung Fazit: → Hoher Komfort, aber schwache PrivatsphĂ€re. 3. Praktische Hinweise Nutze anonymisierende Systeme (z. B. Tor-basierte Umgebungen) Verifiziere Kommunikationspartner (z. B. via Fingerprints) Teile keine identifizierenden Informationen Halte Software konsequent aktuell Denke stets in klar definierten Threat Models 4. Schlussfazit Maximale AnonymitĂ€t: SimpleX, Briar, Cwtch Ausgewogener Ansatz: Session Alltag: XMPP Reine VerschlĂŒsselung: qTox Nicht empfehlenswert fĂŒr PrivatsphĂ€re: Telegram Abschließender Gedanke: Die grĂ¶ĂŸten Schwachstellen entstehen selten durch Technologie – sondern durch inkonsistente Anwendung. Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. **************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  9. Sicherer Versand: OPSEC-Richtlinien fĂŒr eine kontrollierte und risikominimierte Logistik Sicherer Versand: Grundlagen operativer Sicherheit (OPSEC) in der Logistik In der Praxis treten beim Versandprozess immer wieder grundlegende OPSEC-Schwachstellen auf. HĂ€ufig handelt es sich um scheinbar triviale Abweichungen von etablierten Standards, die jedoch ein erhöhtes Risiko hinsichtlich RĂŒckverfolgbarkeit und Identifizierbarkeit mit sich bringen. Der folgende Überblick fasst zentrale Prinzipien und bewĂ€hrte Maßnahmen zur Minimierung von Expositionsrisiken zusammen. 1. Vermeidung individueller Identifikationsmerkmale Handschriftliche Elemente stellen eine potenzielle biometrische Signatur dar und können forensisch ausgewertet werden. In professionellen Prozessen sollte daher auf standardisierte, maschinell erzeugte Kennzeichnungen zurĂŒckgegriffen werden, um personenbezogene Artefakte zu vermeiden. 2. Verpackungskonzept und IntegritĂ€tsschutz Ein adĂ€quates Verpackungsdesign umfasst sowohl NeutralitĂ€t als auch funktionale Schutzmechanismen. Dazu zĂ€hlen mehrschichtige Verpackungssysteme, Barriereeigenschaften gegenĂŒber UmwelteinflĂŒssen sowie manipulationssichere Versiegelungen (Tamper-Evident-Lösungen). Ziel ist die Wahrung der TransportintegritĂ€t bei gleichzeitiger UnauffĂ€lligkeit. 3. Nutzung standardisierter Versandinfrastruktur Automatisierte Annahme- und Ausgabesysteme (z. B. Paketterminals) sind etablierte Bestandteile moderner Logistiknetzwerke. Ihre Nutzung erfordert ein Bewusstsein fĂŒr operative Rahmenbedingungen, einschließlich Standortwahl, ProzessvariabilitĂ€t und der Vermeidung wiederkehrender Nutzungsmuster. 4. Konsistenz und PlausibilitĂ€t von Versanddaten Adressdaten sollten formal konsistent und systemkompatibel sein, um AuffĂ€lligkeiten in automatisierten PrĂŒfprozessen zu vermeiden. Unplausible oder offensichtlich generische Angaben können algorithmische PrĂŒfmechanismen triggern und zu einer erhöhten Aufmerksamkeit fĂŒhren. 5. Datenminimierung im Tracking-Prozess Im Sinne der Datensparsamkeit (Data Minimization) sollten Sendungsinformationen nur selektiv und zweckgebunden weitergegeben werden. Eine reduzierte Datenexposition senkt potenzielle Angriffs- und AnalyseflĂ€chen. 6. Kontaminations- und Spurenkontrolle Der Versandprozess sollte unter kontrollierten Bedingungen erfolgen, um unbeabsichtigte RĂŒckstĂ€nde (z. B. Partikel, FingerabdrĂŒcke, DNA-Spuren) zu minimieren. Dies umfasst grundlegende Maßnahmen der Prozesshygiene sowie eine saubere Arbeitsumgebung. 7. Vermeidung von Verhaltensmustern (Pattern Avoidance) Wiederkehrende AblĂ€ufe können im Rahmen von Musteranalysen (Pattern Recognition) identifiziert werden. Eine Variation operativer Parameter trĂ€gt zur Reduktion der Profilbildung und damit zur Risikominimierung bei. Fazit Die Mehrzahl operativer Schwachstellen entsteht durch inkonsistente Umsetzung oder mangelnde Prozessdisziplin. Eine strukturierte Herangehensweise, kombiniert mit standardisierten Sicherheitsprinzipien, trĂ€gt wesentlich zur Reduktion von Risiken bei. OPSEC ist dabei kein optionales Element, sondern integraler Bestandteil eines kontrollierten und resilienten Logistikprozesses. ******************************************************************************************************************************************* Btw: Die Tools sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  10. Bekannte Betrugsmaschen im Trading – So schĂŒtzt du dich effektiv vor Abzocke 1. Falsche IdentitĂ€ten und gefĂ€lschte Handelsplattformen Du erhĂ€ltst eine private Nachricht von einem unbekannten Nutzer, der vorgibt, dich mit einem ehemaligen Handelspartner zu verwechseln. In der Nachricht werden dir angebliche Login-Daten zu einer Handelsplattform zugeschickt. Kurz darauf wirst du aufgefordert, einen bestimmten Betrag in Bitcoin (BTC) einzuzahlen, um das vermeintliche Guthaben auf deine Wallet zu ĂŒbertragen. Wichtig: Solche Plattformen sind zu 100 % gefĂ€lscht und dienen ausschließlich dem Zweck, dir dein Geld zu entwenden. Seriöse Anbieter kontaktieren dich niemals auf diese Weise. 2. GefĂ€lschte Treuhand-Links (Escrow-Betrug) Ein angeblicher VerkĂ€ufer schlĂ€gt vor, den Handel ĂŒber eine Treuhandseite (Escrow) abzuwickeln und sendet dir einen Link, der auf den ersten Blick tĂ€uschend echt wirkt. Die Seite ist jedoch exakt nachgebaut und fĂŒhrt dich auf eine betrĂŒgerische Wallet. Schutzmaßnahme: ÜberprĂŒfe immer die genaue Domain in der Adressleiste deines Browsers und vergleiche sie mit der offiziellen Adresse der jeweiligen Treuhand-Plattform. Schon kleinste Abweichungen (z. B. zusĂ€tzliche Buchstaben oder eine andere Endung) deuten auf einen Betrug hin. 3. Der „Nachrichtenlimit“-Trick Du bekommst eine Nachricht, die scheinbar von deinem bestehenden Trade-Partner stammt – oft mit einem sehr Ă€hnlich klingenden Nutzernamen. Der Absender behauptet, sein regulĂ€res Konto habe das Nachrichtenlimit erreicht und er könne 24 Stunden keine neuen Nachrichten versenden. Deshalb kontaktiere er dich von einem „zweiten Account“ und bittet dich, auf Telegram, Jabber oder Session zu wechseln. Faktencheck: Es gibt kein Nachrichtenlimit – schon gar nicht fĂŒr aktive Vendoren oder erfahrene Trader. BetrĂŒger nutzen diese Masche gezielt, um dich aus dem sicheren Original-Chat herauszulocken. So schĂŒtzt du dich: Verifiziere deinen Chatpartner stets ĂŒber den Original-Chat. Ignoriere Ă€hnlich klingende Profile auf externen Messengern. Bestehe darauf, dass dein Handelspartner dich ausschließlich ĂŒber seinen verifizierten Original-Account kontaktiert. Bei Zweifeln: Beende den Kontakt und suche dir einen neuen, vertrauenswĂŒrdigen Partner. 4. Privnotes & temporĂ€re Links (Privnote, Tmp.pm & Co.) – Immer mit Bildschirmaufnahme öffnen Sobald dir fremde Nutzer Privnotes, Tmp.pm-Links oder andere selbstzerstörende Notizen zusenden, solltest du diese niemals direkt öffnen, ohne vorher eine Bildschirmaufzeichnung zu starten. Empfohlene, zuverlĂ€ssige Tools: oCam (kostenlos) Bandicam (sehr hohe QualitĂ€t) Vorgehensweise: Starte die Bildschirmaufnahme bereits in der privaten Nachricht, bevor du die Note anklickst. Öffne die Note wĂ€hrend die Aufnahme lĂ€uft. Nimm den gesamten Vorgang inklusive des vollstĂ€ndigen Inhalts auf. Warum das entscheidend ist: Im Streitfall kannst du eindeutig nachweisen, welche Informationen dir tatsĂ€chlich gesendet wurden. Viele BetrĂŒger Ă€ndern nachtrĂ€glich ihre Aussagen oder behaupten, sie hĂ€tten eine andere Wallet-Adresse geschickt. Mit einer lĂŒckenlosen Aufzeichnung bist du klar im Vorteil. Download-Empfehlungen (offizielle Quellen): oCam: https://www.chip.de/downloads/oCam_61209152.html Bandicam: https://www.chip.de/downloads/Bandicam_55203257.html Zusammenfassung – Deine wichtigsten Verhaltensregeln: Bleibe immer misstrauisch bei plötzlichen Kontaktaufnahmen ĂŒber neue Accounts. ÜberprĂŒfe jede Domain und jeden Link manuell. Verlasse niemals den Original-Chat ohne klare Verifizierung. Dokumentiere alles, was mit Geldtransfers oder sensiblen Daten zu tun hat. Wer wachsam bleibt und diese einfachen Regeln befolgt, minimiert das Risiko, Opfer von professionellen BetrĂŒgern zu werden, erheblich.
  11. Die RealitĂ€t: Telegram als gĂ€ngiger Messenger Unbestritten ist, dass ein großer Teil der digitalen Kommunikation ĂŒber Telegram erfolgt. Der Grund dafĂŒr liegt auf der Hand: Die App ist schnell, einfach zu bedienen und weit verbreitet, sodass nahezu jeder Nutzer darauf zugreifen kann. Theoretisch sicherere Alternativen wie Jabber oder Session werden in der Praxis kaum angenommen, da die breite Nutzerbasis fehlt. Die zentrale Frage lautet daher nicht: „Wie können alle Nutzer von Telegram auf eine andere Plattform wechseln?“, sondern vielmehr: „Wie lĂ€sst sich Telegram so sicher wie möglich nutzen, ohne die eigene digitale Sicherheit zu gefĂ€hrden?“ Telegram auf dem PC: Ein praktischer Ansatz Die Nutzung von Telegram ĂŒber einen Desktop-PC bietet entscheidende Vorteile. Besonders effektiv ist dies in Kombination mit einer Linux-Distribution wie Tails oder Qubes OS, idealerweise verbunden ĂŒber das Tor-Netzwerk. So lassen sich AktivitĂ€ten weitgehend von der eigenen Person isolieren. Die Desktop-Version von Telegram speichert zudem standardmĂ€ĂŸig weniger Metadaten lokal und ermöglicht eine bessere Kontrolle ĂŒber die Installation und Sicherheitskonfiguration im Vergleich zur Nutzung auf MobilgerĂ€ten. Grundprinzip: Auf dem PC sollte Telegram ausschließlich fĂŒr Koordination und allgemeine Kommunikation genutzt werden. Keine sensiblen Daten, Adressen oder andere potenziell problematische Informationen sollten ĂŒber diesen Kanal ausgetauscht werden. Telegram dient der Organisation und Abstimmung, nicht der Übermittlung belastender Inhalte. FĂŒr besonders sensible Informationen sind andere, technisch abgesicherte KanĂ€le sinnvoller. Sichere KanĂ€le fĂŒr sensible Informationen FĂŒr den Austausch besonders vertraulicher Daten sollten dedizierte, technisch abgesicherte KommunikationskanĂ€le verwendet werden. Jabber (XMPP) mit OTR (Off-the-Record Messaging): Bietet Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung. Keine Telefonnummer erforderlich, was die AnonymitĂ€t erhöht. Dezentrale Server reduzieren zentrale AngriffsflĂ€chen. Hoher Konfigurationsaufwand, aber sehr zuverlĂ€ssig fĂŒr den sicheren Datenaustausch. Session: Keine Registrierung ĂŒber Telefonnummern nötig. Metadaten-Schutz durch das LokiNet-Netzwerk. Bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Mobile GerĂ€te und Sicherheitsaspekte MobilgerĂ€te sind per Design tracking-fĂ€hige Systeme. Selbst bei Verwendung verschlĂŒsselter Apps kann das Betriebssystem (Android/iOS) Standortdaten, Kontakte und Nutzungsinformationen protokollieren. FĂŒr maximale Sicherheit bei mobilen Kommunikationslösungen gibt es wenige Optionen: GrapheneOS auf Google Pixel: Open-Source-Betriebssystem mit Fokus auf PrivatsphĂ€re und SicherheitshĂ€rtung. Entfernt standardmĂ€ĂŸige Google-Dienste und reduziert potenzielle Datenlecks. Eignet sich nur fĂŒr dedizierte GerĂ€te, die ausschließlich fĂŒr sichere Kommunikation verwendet werden. Andere mobile Systeme bleiben hinsichtlich MetadatenĂŒberwachung und OS-bedingter Risiken problematisch. Zusammenfassung & Strategie Alltagskommunikation (80%): Telegram ĂŒber abgesicherten Desktop (Linux/Tails), ausschließlich fĂŒr allgemeine Koordination. Sensible Daten (20%): Dedizierter, technisch sicherer Kanal wie Jabber/OTR oder Session, nur fĂŒr vertrauenswĂŒrdige Kontakte. Mobile Nutzung: Möglich nur ĂŒber gehĂ€rtete, dedizierte GerĂ€te (GrapheneOS). Fazit: Es geht nicht darum, einen „perfekt sicheren Messenger“ zu finden, sondern Risiken zu minimieren, Metadaten zu kontrollieren und die eigene digitale Sicherheit zu managen. *********************************************************************** Btw: Die Tools/Tutssind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  12. Herzlich Willkommen an den Mann mit dem seltenen Namen .
  13. Wird hier langsam zum Rentnertreffen. Auf gute Zusammenarbeit!
  14. Narco

    Moin

    Willkommen und viel Spaß beim lesen. Hast hier ja genug Lesematerial fĂŒr einige Tage.
  15. Narco

    Ja moin

    Willkommen bei den bösen Amigos.
  16. Zum allg. VerstĂ€ndnis... Gesucht werden Rohstoffe wie Alprozolam, Lorazepam, Clonazepam, Midazolam, Promethazin etc Im Idealfall natĂŒrlich in LaborqualitĂ€t. Auch wĂ€re ich an Quellen fĂŒr Buprenorphin, Hydromorphon, Oxycodon, Methadon interessiert Euer Senor Narco
  17. Neben der fehlenden Unterschrift des Arztes und nicht vollstĂ€ndigen Patientendaten kann auch die Dicke des Papiers Hinweis auf eine RezeptfĂ€lschung sein. Ein gefĂ€lschtes Rezept darf nicht beliefert werden. Doch woran erkennt man, dass es sich möglicherweise um eine RezeptfĂ€lschung handelt? Das FAQ klĂ€rt auf. Es gibt auf dem deutschen Arzneimittelmarkt hunderte, wenn nicht tausende Substanzen, die der Verschreibungspflicht unterliegen. Üblicherweise ist Zweck dieser Verschreibungspflicht der Schutz der Bevölkerung durch Vermeiden unsachgemĂ€ĂŸer Anwendung. Es gibt jedoch einige Substanzen, die besonders hohes Missbrauchspotenzial haben. Dazu gehören beispielsweise Narkotika, starke Schmerzmittel, Psychopharmaka und Anabolika. Da diese Arzneimittel nur in besonderen FĂ€llen von Ärzten verordnet werden, gibt es ein entsprechend hohes Interesse bei Personengruppen, die normalerweise nicht an diese Arzneimittel kĂ€men, Ă€rztliche Verordnungen zu fĂ€lschen. Wie RezeptfĂ€lschungen erkannt werden können und was Apotheken in solchen FĂ€llen unternehmen sollten, erklĂ€rt dieses FAQ. Woran kann eine RezeptfĂ€lschung erkannt werden? Es gibt verschiedene Kriterien, die eine Ă€rztliche Verordnung verdĂ€chtig machen können. Diese lassen sich grob unterteilen in auffĂ€lliges Arzneimittel, auffĂ€lliger Zeitpunkt des Apothekenbesuches, auffĂ€lliges Rezept und auffĂ€lliges Verhalten der einreichenden Person. Diese Punkte werden im Folgenden nĂ€her erlĂ€utert. Welche Arzneimittel sind besonders von RezeptfĂ€lschungen betroffen? Wie bereits beschrieben, werden besonders hĂ€ufig Rezepte ĂŒber starke Schmerzmittel, Narkotika, Anabolika und Psychopharmaka gefĂ€lscht. Typische Substanzen sind zum Beispiel: Narkotika Anabolika Psychopharmaka Schmerzmittel Diazepam Testosteron Amitriptylin Morphin Z-Substanzen Tamoxifen Citalopram Tilidin Bromazepam Anastrozol Fluoxetin Tramadol HĂ€ufig kommt es zudem auch zu FĂ€lschungen bei hochpreisigen Arzneimitteln. Hier sollte im Zweifel stets RĂŒcksprache mit dem Arzt gehalten werden, wenn etwas verdĂ€chtig erscheint. Welche Zeitpunkte des Apothekenbesuchs sind besonders verdĂ€chtig? GrundsĂ€tzlich gibt es an einem Zeitpunkt eines Apothekenbesuches erst einmal nichts VerdĂ€chtiges. Zusammen mit anderen Kriterien kann der Besuchszeitpunkt aber einen Verdacht bekrĂ€ftigen. RezeptfĂ€lscher suchen Apotheken z. B. zu Zeitpunkten auf, an denen besonders viel in der Apotheke zu tun ist. Beispiele dafĂŒr sind der Mittwochvormittag, der bekanntermaßen in Apotheken hĂ€ufig mit hohem Andrang verbunden ist, oder der Samstag kurz vor Apothekenschluss, wenn noch besonders viele Menschen Arzneimittel fĂŒr das Wochenende wĂŒnschen. Auch werden besonders hĂ€ufig RezeptfĂ€lschungen zu Zeitpunkten eingereicht, an denen das Apothekenpersonal schon mental mit dem Tag abgeschlossen hat, etwa eine Minute vor Feierabend. Beliebt sind ebenfalls Zeiten, zu denen die Apothekenmitarbeitende keine Möglichkeit haben, die LegitimitĂ€t der Verschreibung nachzuvollziehen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der verordnende Arzt gerade im Urlaub ist, sowie an Wochenenden oder Mittwoch- und Freitagnachmittag, wenn die Praxis geschlossen ist. Was kann an einem Rezept auffĂ€llig sein? RezeptfĂ€lscher kennen sich oftmals nicht gut genug mit der Materie aus, um alle Formalien perfekt anzugeben. Es fehlen also oftmals Angaben im Arztstempel, das Ausstellungsdatum, die Schrift ist möglicherweise nicht in den entsprechenden Feldern gelandet, die Unterschrift des Arztes fehlt oder stimmt nicht mit der Ihnen bekannten ĂŒberein, Patientendaten fehlen oder wirken erfunden (etwa ist jemand am 01.01.2000 geboren), oder aber das Rezeptformular selbst ist gefĂ€lscht. In solchen FĂ€llen stimmt die Dicke des Papiers nicht, das HandgefĂŒhl ist nicht das gleiche wie bei normalen Muster-16-Formularen, der rosa Vordruck ist veraltet oder falsch. Besonders hellhörig sollten Sie bei BtM-Formularen werden, denen der Durchschlag fehlt. Welches Verhalten kann bei der einreichenden Person verdĂ€chtig wirken? Personen, die gefĂ€lschte Rezepte einreichen, sind oftmals nervös und haben es besonders eilig. Auf RĂŒckfragen wird hĂ€ufig gereizt oder ausweichend reagiert. In den meisten FĂ€llen ist das Arzneimittel nicht fĂŒr die Person selbst, sondern fĂŒr „jemand anderen“ bestimmt. Wenn das Arzneimittel bestellt werden mĂŒsste, weigern sich die FĂ€lschenden hĂ€ufig, das Rezept in der Apotheke zu belassen. In vielen FĂ€llen wird man versuchen, Sie mit vielen Zwischenfragen aus dem Konzept zu bringen. Mangelndes Wissen zu einer eigentlichen Dauertherapie kann ebenfalls verdĂ€chtig sein. Was Apotheken beachten mĂŒssen und wie sie im Ernstfall vorgehen sollten Die meisten der oben genannten Punkte sind fĂŒr sich genommen kaum verdĂ€chtig. Jeder hat es einmal eilig oder holt das Arzneimittel der Großmutter ab und weiß nicht, wofĂŒr dieses ist. Wenn sich aber die Kriterien hĂ€ufen, sollten Sie auf Ihr BauchgefĂŒhl hören. Das Apothekenpersonal sollte dabei stets darauf achten, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Sperren Sie also, entgegen mancher Empfehlungen, nicht den VerdĂ€chtigen mit sich in der Apotheke ein und bringen Sie Ihren Verdacht nicht zur Sprache, bis Sie nicht vollkommen sicher sind, dass es sich um eine FĂ€lschung handelt. Halten Sie dazu unbedingt RĂŒcksprache mit dem verordnenden Arzt. Sollte dieser nicht zu erreichen sein, etwa weil die Praxis geschlossen ist, warten Sie, bis diese wieder öffnet, bevor Sie das Arzneimittel abgeben. Vertrösten Sie dazu die einreichende Person beispielsweise mit einem Vorwand, das Arzneimittel sei nicht lieferfĂ€hig oder es fehle noch eine FormalitĂ€t. Sollte der Arzt die FĂ€lschung bestĂ€tigen, sollten Sie die Polizei, die AMK, die zustĂ€ndige Apothekerkammer sowie Ihren Apothekerverband informieren. Wenn die verdĂ€chtige Person mit dem potenziell gefĂ€lschten Rezept die Apotheke verlĂ€sst, sollten Sie zudem umliegende Apotheken vorwarnen – denn hĂ€ufig versuchen es RezeptfĂ€lscher direkt in der nĂ€chsten Apotheke. Wer zahlt, wenn eine Apotheke ein gefĂ€lschtes Rezept beliefert? Per Gerichtsurteil aus 2013 ist die Apotheke verpflichtet und imstande, RezeptfĂ€lschungen zu erkennen. Im Zweifel bleiben also die Kosten des Arzneimittels an dieser hĂ€ngen. Mache ich mich strafbar, wenn ich ein potenziell gefĂ€lschtes Rezept nicht beliefere? Nein, das Gegenteil ist der Fall. Sie sind verpflichtet, bei Verdacht auf FĂ€lschung die Abgabe des Arzneimittels zu verweigern. Dies steht in keinem Widerspruch zu Ihrem Kontrahierungszwang.
  18. RezeptfĂ€lschung In vielen ArzneiversorgungsvertrĂ€gen ist festgehalten, dass die Apotheke gefĂ€lschte Rezepte im Rahmen der Sorgfaltspflicht erkennen muss, wenn auf der Verordnung FĂ€lschungsmerkmale festzustellen waren. Im Arzneiversorgungsvertrag der Ersatzkassen ist eine solche Regelung beispielsweise in § 5 Abs. 1 festgehalten. Merkmale oder Verhaltensweisen, die auf eine RezeptfĂ€lschung hinweisen Bei einer erkennbar gefĂ€lschten Verordnung verweigert die gesetzliche Krankenkasse die Erstattung der Kosten und spricht eine Nullretaxation aus. HĂ€ufig ist jedoch schwierig festzustellen, in welchen FĂ€llen die Apotheke eine FĂ€lschung hĂ€tte erkennen mĂŒssen. In letzter Instanz entscheidet ein Gericht. Es ist wichtig, die Merkmale zu kennen, die auf ein gefĂ€lschtes Rezept hindeuten: 1. Verordnung auf Privatrezept trotz Erstattungsmöglichkeit durch GKV 2. UnvollstĂ€ndige oder fehlerhafte Rezeptangaben (z. B. Versichertenstatus 1 fĂŒr einen MinderjĂ€hrigen, fehlende PLZ vor Ortsangabe, Geburtsjahr des Patienten nicht zweistellig gedruckt) 3. Unstimmigkeiten bei Arzt- und BetriebsstĂ€ttennummern 4. Fehlende Magnetcodierung am rechten unteren Rand 5. Fehlende oder falsche Angaben im Arztstempel (z. B. angegebene Telefon-Nr. passt nicht zur Praxis) 6. Kopiertes oder selbstgedrucktes Rezept 7. Die Anschrift des Versicherten ist rĂ€umlich weit entfernt vom Standort der Apotheke oder die Arztpraxis ist weit entfernt von Wohnort oder Apothekenstandort. 8. Folgende Wirkstoffe oder folgende Arzneimittelgruppen können auf einen Missbrauch bzw. eine RezeptfĂ€lschung hinweisen: Benzodiazepine z. B. Alprazolam, Bromazepam, Chlordiazepoxid, Diazepam und Analoga wie Zolpidem und Zopiclon Starke Schmerzmittel z. B. Buprenorphin, Fentanyl, Oxycodon, Hydrocodon, Hydromorphon, Dihydrocodein, Morphin, Tilidin und Tramadol Psychopharmaka und Antidepressiva z. B. Amitriptylin, Citalopram, Fluoxetin, Risperidon, Haloperidol MissbrĂ€uchlich verwendete Wirkstoffe der Doping-/Bodybuilder-Szene: z. B. Anastrozol, Exemestan, Somatropin, Norditropin, Genotropin, Testosteron, Tamoxifen, Clomifen und Clenbuterol 9. Auch das Auftreten und Verhalten des RezeptĂŒberbringers und nicht zuletzt der Zeitpunkt der Übergabe können ein Hinweis auf eine FĂ€lschung sein: HĂ€ufig werden FĂ€lschungen an einem Mittwochnachmittag, Samstag, Sonn- oder Feiertag vorgelegt, damit keine RĂŒcksprache mit dem Arzt erfolgen kann. Die Einlösung des Rezepts erfolgt unter Zeitdruck wĂ€hrend der typischen Stoßzeiten.
  19. Bewaffnete Drogenbande zerschlagen FĂŒnf Festnahmen bei Großrazzia auch in Leverkusen Dem Zoll ist ein Schlag gegen eine bewaffnete Drogenbande gelungen, die auch in Leverkusen und anderen Orten in NRW aktiv war. Mehr als 300 EinsatzkrĂ€fte des Zollfahndungsamtes Essen haben am 5. MĂ€rz bei einer Großrazzia 15 Objekte durchsucht. Der Einsatz im Auftrag der Staatsanwaltschaft Aurich richtete sich gegen eine bewaffnete Drogenbande und fand unter anderem in der Grafschaft Bentheim, im Kreis Steinfurt, im Großraum Köln sowie in Ostwestfalen statt. Wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilt, wird bereits seit Juli 2025 gegen eine achtköpfige Gruppe aus Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ermittelt. Sie stehen im Verdacht, bandenmĂ€ĂŸig mit BetĂ€ubungsmitteln im zweistelligen Kilogrammbereich gehandelt zu haben. Durchsuchungen auch in Leverkusen FĂŒnf Haftbefehle wurden in Bad Bentheim und SchĂŒttorf vollstreckt. Durchsucht wurden zudem Objekte in Lage, Leverkusen, Ochtrup, Rheine und Steinfurt. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittlerinnen und Ermittler mehr als fĂŒnf Kilogramm verschiedener BetĂ€ubungsmittel, zehn Schusswaffen samt Munition, sowie weitere Waffen wie Taser und Messer sicher. Auch Arzneimittel und weitere Beweismittel wurden gefunden. Quelle
  20. Willkommen auf cstate.
  21. Welcome on Board. WĂŒnsche dir viel Spaß und gute GeschĂ€fte.
  22. VerschlĂŒsselte Komunikation. Das A und O in der Scene!
  23. Falls mal alles den Bach runtergeht sollte mann wissen wohin man abhaut...
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