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Erfolgreiche Zerschlagung einer international agierenden SIM-Swap-Bande


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Erfolgreiche Zerschlagung einer international agierenden SIM-Swap-Bande

27.06.2026 17:27 
SIM-Swap-Bande zerschlagen: Millionenraub an Kryptobörsen endet mit Festnahmen

Großes Polizei- und Ermittlungsnetzwerk vereint gegen Cyberkriminalität

 

In einer beeindruckenden Aktion haben polnische Behörden zusammen mit Unterstützung des FBI gleichermaßen der Homeland Security Investigations eine kriminelle Organisation aus dem Raum Polen festgenommen. Diese Bande war auf Cyberangriffe spezialisiert und hat durch gezielte Manipulationen wertvolle Kryptowährungen im zweistelligen Millionenbereich erbeutet. Ihr Vorgehen basiert auf einem komplexen Zusammenspiel aus kompromittierten Email-Konten, Social Engineering sowie SIM-Swap-Techniken.

 

Vorgehen der Kriminellen: Vom E-Mail-Hack zum Kryptodiebstahl

 

Bei der Patrouille durch die digitale Welt sabotierten die Täter den Zugriff ihrer Opfer auf deren Mobilfunknummern. Die Übernahme erfolgte durch Ersatz-SIMs oder das Übertragen der Nummern auf in ihrem Besitz befindliche SIM-Karten. Mit der Kontrolle über SMS mit Einmalcodes und E-Mail-Benachrichtigungen konnten sie die Sicherheitsmaßnahmen der Opfer austricksen. Hackern gelang es so, Passwörter zu resetten und Zwei-Faktor-Authentifizierungen zu umgehen. Besonders Ziel waren Kryptobörsen, E-Mail-Dienste und Online-Banking-Systeme.

 

Das umfangreiche Vorgehen: Zugang zu IT-Systemen und digitale Konten

 

Um die Angriffe zu durchführen, nutzten die Verdächtigen spezialisierte Software und organisierte Social-Engineering-Methoden. Ziel war es, Zugang zu den IT-Systemen der Unternehmen zu erlangen die mit Telekommunikationsanbietern kooperieren. Zudem wurden dienstliche E-Mail-Konten von Mitarbeitenden gekapert. Diese Informationen dienten dazu die Mobilfunkkonten der Opfer zu übernehmen oder auf neue SIM-Karten umzuleiten. Dabei konnten die Täter vollständigen Zugriff auf SMS und Mails erzielen. Anschließend übertrugen sie die Kryptowährungen der Opfer auf eigene Wallets.

 

Überführung der gestohlenen Gelder in den legalen Finanzkreislauf

 

Doch der Raub lautete nicht nur auf den Diebstahl digitaler Assets. Die Täter versuchten die Beute zu waschen und ins normale Wirtschaftssystem einzuschleusen. Die entwendeten Kryptowerte fanden ihren Weg durch ein filigranes Netzwerk aus privaten Bankkonten im In- und Ausland, internationalen Zahlungsdienstleistern sowie Multiwährungs-Wallets. Die polnischen Ermittler sind sich einig: Es handelt sich um ein konstant betriebenes Werkzeug zur Geldwäsche – kein einmaliger Coup.

 

Verdächtige: Wer steckt hinter der Bande?

 

Bisher gibt es keine offiziellen Namen oder Fotos. Die Polizei baut auf die laufenden Ermittlungen unter Leitung der Regionalstaatsanwaltschaft in Krakau. Allerdings entdeckte Blockchain-Analyst ZachXBT, dass einer der verhafteten Männer mutmaßlich Wojtek Kulisz, bekannt als „Merry“, sein könnte. ZachXBT stützte seine Hypothese auf Kleidung und Schmuck die in Polizeifotos und auf dem öffentlichen Instagram-Profil des Verdächtigen sichtbar seien. Bislang gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung für diese Vermutung.

 

Konsequenzen und Perspektiven

 

Vier Verdächtige befinden sich in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 25 Jahre Haft. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgesetzt um darüber hinaus Verbindungen aufzudecken und die Netzwerke der Täter zu zerschlagen. Die Polizei verdeutlicht · dass die beschuldigten Personen Teil eines professionellen und permanenten Geschäftsmodells sind · das auf weitreichenden Finanzströmen basiert.

Quelle

Bulli. Sig.png

Ich bin nur in einem Forum unter den Namen BullDDoSer a.k.a. Bulli

(beleidigung wurde gelöscht)

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