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Ibogain Opiate & Wie die Wirkungsweisen sind


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Ibogain ist ein natürlich vorkommendes Alkaloid, das aus der Wurzelrinde des afrikanischen Strauches Tabernanthe iboga gewonnen wird. In der Wissenschaft und Forschung wird es intensiv untersucht, da es psychoaktive Eigenschaften besitzt und einen ungewöhnlichen Ansatz in der Suchtforschung darstellt.

Hier ist eine Erklärung, wie Ibogain im Gehirn wirkt und warum es im Kontext einer Heroinabhängigkeit erforscht wird:

Wirkungsweise im Gehirn (Pharmakodynamik)

Ibogain ist eine sogenannte „schmutzige Droge“ (dirty drug) – dieser Begriff wird in der Pharmakologie wertfrei für Substanzen verwendet, die nicht nur an einem einzelnen Rezeptor andocken, sondern gleichzeitig das gesamte Neurotransmittersystem beeinflussen.

  • Der Glutamat-Haushalt (NMDA-Rezeptoren): Ibogain wirkt als Antagonist an den NMDA-Rezeptoren. Das bedeutet, es blockiert diese Rezeptoren. Eine Ăśberstimulation dieses Systems wird mit Entzugssymptomen und Toleranzentwicklung bei Opioiden in Verbindung gebracht. Die Blockade hilft, diese Ăśbererregung zu dämpfen.

  • Das Dopamin- und Belohnungssystem: Ibogain beeinflusst die Dopamin-Transporter. Es moduliert den Dopaminspiegel im Nucleus accumbens (dem Belohnungszentrum des Gehirns), was das Verlangen (Craving) nach Substanzen vorĂĽbergehend hemmen kann.

  • Die Opioid-Rezeptoren: Ibogain (und insbesondere sein Hauptmetabolit Noribogain) bindet an die Kappa- und My-Opioid-Rezeptoren. Es besetzt diese Plätze, ohne jedoch den gleichen extremen Rausch wie Heroin auszulösen.

  • Serotonin-System: Es erhöht die VerfĂĽgbarkeit von Serotonin, was die Stimmung beeinflusst und zu den intensiven, traumartigen psychischen Erfahrungen (oneirogene Phase) beiträgt.

  • AusschĂĽttung von GDNF (Glial Cell Line-Derived Neurotrophic Factor): Dies ist einer der faszinierendsten Aspekte. Ibogain kurbelt die Produktion dieses Proteins im Gehirn an. GDNF fördert das Wachstum und das Ăśberleben von Nervenzellen und trägt zur Neuroplastizität bei. Es hilft dem Gehirn quasi dabei, sich neu zu verdrahten und in den Zustand „vor der Abhängigkeit“ zurĂĽckzuversetzen.

Warum es bei Heroinabhängigkeit hilft

Bei einer Heroinabhängigkeit greift Ibogain im Wesentlichen auf zwei Ebenen ein: der körperlichen und der psychologischen.

1. Die biologische Vollbremsung des Entzugs

Der Entzug von Heroin ist körperlich extrem qualvoll (Schwitzen, Schmerzen, Krämpfe, Erbrechen, extreme Unruhe). Anwender und Forscher berichten, dass eine einzige Dosis Ibogain in der Lage ist, die körperlichen Entzugssymptome innerhalb weniger Stunden fast vollständig zu blockieren. Da der Metabolit Noribogain tagelang im Fettgewebe gespeichert und nur langsam abgegeben wird, hält dieser Schutz an, sodass der akute körperliche Entzug oft ohne die typischen Qualen überstanden wird.

2. Unterbrechung des „Cravings“ (Suchtdruck)

Durch die Normalisierung des Dopaminhaushalts und die Blockade der Rezeptoren wird das psychische Verlangen nach Heroin abrupt gestoppt. Es setzt den biologischen Zähler der Sucht sozusagen auf null zurück („Reset-Effekt“).

3. Psychotherapeutische Aufarbeitung („Wach-Traum“)

Ibogain löst eine stundenlange, tiefgreifende Introspektion aus. Viele Patienten berichten, dass sie ihr Leben wie in einem Film an sich vorbeiziehen sehen. Dabei werden oft die psychischen Ursachen der Sucht (wie Traumata, Depressionen oder verdrängte Konflikte) sichtbar. Das Medikament heilt die Sucht nicht magisch, aber es öffnet ein „Fenster der Gelegenheit“, in dem der Patient ohne Suchtdruck und mit veränderter Perspektive eine Therapie beginnen kann.

Wichtiger Sicherheitshinweis:

Obwohl Ibogain in der Forschung als vielversprechend gilt, ist es kein harmloses Medikament. Die Einnahme birgt erhebliche Risiken, insbesondere für das Herz (es kann schwere Herzrhythmusstörungen, das sogenannte QT-Syndrom, auslösen). Aus diesem Grund ist es in vielen Ländern (wie den USA oder Deutschland) illegal oder streng reguliert und sollte niemals ohne medizinische Überwachung (inklusive EKG) eingenommen werden.

Wer Interesse hat ich kann es vermitteln habe es selbst 5 x genommen. Habe Freunde begleitet und erste Versuche im Freundeskreis mit Opiaten abhängigen Personen begleiten können. 

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