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[Drogenbaron] 1.03.2026 -Polizei verhaftet mutmaßlichen Drogenbaron – verschob er zwölf Tonnen Kokain?


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Die Polizei hat in NRW möglicherweise einen Drogenring zerschlagen. Die Beamten verhafteten einen 34-Jährigen, der tonnenweise Drogen und Millionen Euro geschmuggelt haben soll.

In Ratingen hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogenboss in seiner Villa festgenommen. Der 34-Jährige befinde sich jetzt in Untersuchungshaft, bestätigte ein Sprecher der Polizei Düsseldorf. Der Mann wird verdächtigt, einen international agierenden Drogenring geführt zu haben. Über mehrere Jahre soll die Bande mindestens zwölf Tonnen Kokain mit einem vermuteten Wert von rund 100 Millionen Euro aus Südamerika importiert haben. 

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Nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ wurden im Rahmen des Zugriffs 16 Objekte durchsucht. In der Villa des deutschen Hauptbeschuldigten seien Luxusgüter im Wert von fast 800.000 Euro sichergestellt worden. Zudem seien bei nahen Verwandten des Mannes Immobilien für fast 15 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Die Festnahme des 34-Jährigen erfolgte am vergangenen Dienstagmorgen durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei. 

NRW-Innenminister: „Drogenbarone sollten sich nicht zu sicher fühlen“

Der Aktion seien dreijährige Ermittlungen vorausgegangen. Vier bisher nicht gefasste Komplizen hätten auch in Serbien, Kanada und Montenegro agiert. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte „Bild am Sonntag“: „Drogenbarone sollten sich nicht zu sicher fühlen. Vermögensarreste im Millionenbereich sind kein Zufall, sondern das Ergebnis harter, akribischer Ermittlungsarbeit. Wir treffen die dicken Fische dort, wo es weh tut – bei ihrem Geld, bei ihren Immobilien, bei ihrer Freiheit.“

„Die Welt ist ein schlechter Witz. Und ich bin das Lachen, kurz bevor alles brennt.

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10 werden erwischt 100 kommen durch - Die Preise sind so tief wie nie "Kokain" irgendwas wird richtig gemacht ;) 

„Die Welt ist ein schlechter Witz. Und ich bin das Lachen, kurz bevor alles brennt.

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Dem in Ratingen bei Düsseldorf festgenommenen mutmaßlichen Kokain-Großdealer ist Krypto-Kommunikation zum Verhängnis geworden. Der Verdacht gegen den 34-Jährigen habe sich bei der Auswertung der über den Dienst „Anom“ abgewickelten Krypto-Kommunikation ergeben, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Bei der „Anom“-Verschlüsselungs-App handelt es sich, im Gegensatz etwa zu EncroChat, um einen sogenannten Honigtopf der US-Bundespolizei FBI. Der verschlüsselte Kommunikationsdienst war vom FBI und der australischen Bundespolizei entwickelt und gezielt ins kriminelle Milieu eingeschleust worden.

Das FBI konnte die verschlüsselten Chat-Nachrichten mitlesen, auf diese Weise riesige Datenmengen sammeln und an deutsche und andere Behörden weitergeben.

Lange war umstritten, ob die von den USA übermittelten Daten vor deutschen Gerichten als Beweismittel verwertbar sind. Doch im vergangenen Jahr hatten der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht die Nutzung der Chat-Daten für zulässig erklärt.

Quelle:   https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-mutmasslicher-kokain-grossdealer-tappte-in-krypto-falle_aid-144776527

  • 6 months later...

01.10.2026

Vor sieben Monaten kam A. B. in U‑Haft. Die Vorwürfe: Als Mitglied eines Netzwerkes soll er daran beteiligt gewesen sein, etwa 12 Tonnen Kokain aus Südamerika nach Deutschland gebracht und verkauft zu haben. Der mutmaßliche Gewinn: rund 342 Millionen Euro. Doch die Taten ließen sich nach Einschätzung des Gerichts bislang nicht eindeutig beweisen. Deshalb wurde der Haftbefehl ausgesetzt, A. B. kam am Freitag auf freien Fuß. Vier Tage später folgte das Urteil.

Der Grund für die Kehrtwende im Verfahren: Die entscheidenden Chat-Nachrichten, die die Ermittler belastend auswerteten, lassen sich nach Auffassung des Gerichts nicht eindeutig Alexander B. zuordnen. Deshalb hält der Richter eine Verurteilung wegen des mutmaßlichen Koks-Deals für nicht wahrscheinlich.

Die Aussetzung des Haftbefehls erfolgte unter Auflagen: Es sind 250.000 Euro Kaution zu hinterlegen, es muss eine tägliche Meldung bei der Polizei erfolgen, und alle Reisedokumente müssen abgegeben werden.

Quelle:  https://www.bild.de/regional/duesseldorf/prozess-wende-mutmasslicher-drogen-boss-gegen-250-000-euro-kaution-frei-6ab53d8728f1ab3938cfb6fa

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