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Messenger & digitale Kommunikation – Eine sachliche Analyse


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Die Realität: Telegram als gängiger Messenger

Unbestritten ist, dass ein großer Teil der digitalen Kommunikation über Telegram erfolgt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die App ist schnell, einfach zu bedienen und weit verbreitet, sodass nahezu jeder Nutzer darauf zugreifen kann. Theoretisch sicherere Alternativen wie Jabber oder Session werden in der Praxis kaum angenommen, da die breite Nutzerbasis fehlt.

Die zentrale Frage lautet daher nicht: „Wie können alle Nutzer von Telegram auf eine andere Plattform wechseln?“, sondern vielmehr: „Wie lässt sich Telegram so sicher wie möglich nutzen, ohne die eigene digitale Sicherheit zu gefährden?“


Telegram auf dem PC: Ein praktischer Ansatz

Die Nutzung von Telegram über einen Desktop-PC bietet entscheidende Vorteile. Besonders effektiv ist dies in Kombination mit einer Linux-Distribution wie Tails oder Qubes OS, idealerweise verbunden über das Tor-Netzwerk. So lassen sich Aktivitäten weitgehend von der eigenen Person isolieren.

Die Desktop-Version von Telegram speichert zudem standardmäßig weniger Metadaten lokal und ermöglicht eine bessere Kontrolle über die Installation und Sicherheitskonfiguration im Vergleich zur Nutzung auf Mobilgeräten.

Grundprinzip: Auf dem PC sollte Telegram ausschließlich für Koordination und allgemeine Kommunikation genutzt werden. Keine sensiblen Daten, Adressen oder andere potenziell problematische Informationen sollten über diesen Kanal ausgetauscht werden. Telegram dient der Organisation und Abstimmung, nicht der Übermittlung belastender Inhalte. Für besonders sensible Informationen sind andere, technisch abgesicherte Kanäle sinnvoller.

Sichere Kanäle für sensible Informationen

Für den Austausch besonders vertraulicher Daten sollten dedizierte, technisch abgesicherte Kommunikationskanäle verwendet werden.

  • Jabber (XMPP) mit OTR (Off-the-Record Messaging):
    • Bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
    • Keine Telefonnummer erforderlich, was die Anonymität erhöht.
    • Dezentrale Server reduzieren zentrale Angriffsflächen.
    • Hoher Konfigurationsaufwand, aber sehr zuverlässig für den sicheren Datenaustausch.
  • Session:
    • Keine Registrierung über Telefonnummern nötig.
    • Metadaten-Schutz durch das LokiNet-Netzwerk.
    • Bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.

Mobile Geräte und Sicherheitsaspekte

Mobilgeräte sind per Design tracking-fähige Systeme. Selbst bei Verwendung verschlüsselter Apps kann das Betriebssystem (Android/iOS) Standortdaten, Kontakte und Nutzungsinformationen protokollieren.

Für maximale Sicherheit bei mobilen Kommunikationslösungen gibt es wenige Optionen:

  • GrapheneOS auf Google Pixel:
    • Open-Source-Betriebssystem mit Fokus auf Privatsphäre und Sicherheitshärtung.
    • Entfernt standardmäßige Google-Dienste und reduziert potenzielle Datenlecks.
    • Eignet sich nur für dedizierte Geräte, die ausschließlich für sichere Kommunikation verwendet werden.

Andere mobile Systeme bleiben hinsichtlich Metadatenüberwachung und OS-bedingter Risiken problematisch.


Zusammenfassung & Strategie

  1. Alltagskommunikation (80%): Telegram über abgesicherten Desktop (Linux/Tails), ausschließlich für allgemeine Koordination.
  2. Sensible Daten (20%): Dedizierter, technisch sicherer Kanal wie Jabber/OTR oder Session, nur für vertrauenswürdige Kontakte.
  3. Mobile Nutzung: Möglich nur über gehärtete, dedizierte Geräte (GrapheneOS).

Fazit: Es geht nicht darum, einen „perfekt sicheren Messenger“ zu finden, sondern Risiken zu minimieren, Metadaten zu kontrollieren und die eigene digitale Sicherheit zu managen.

 

***********************************************************************

Btw:
Die Tools/Tutssind nicht von mir!
Wie sagt man so schön:
Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. 
Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.

Narco neu111.png

 

  • 1 month later...
  • 1 month later...
1 hour ago, Blitzen said:

Danke für die Infos, sehr hilfreich !

Darf ich fragen was du von Signal und Threema hältst ?

Wer kann unserem Freund darauf eine qualifizierte Antwort geben.

Dafür haben wir die Comunnity doch.😎

LG

Bulli

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Ich bin nur in einem unter den Namen BullDDoSer a.k.a. Bulli unterwegs!
SESSION: 

051579b82cbe395805a79580cbabd86eab1365561b8805703f31cd9b96997c8552

Threema

HUZWDPY3

 

  • 2 weeks later...

In Zeiten rasanter KI-Entwicklung und zunehmender Wirtschaftsspionage (ich sehe uns dabei in der Firmen Rolle die sich vor Staatlicher Überwachung schützen muss) ist ein kleiner technologischer Vorsprung Gold wert. Viele unterschätzen, wie einfach Kommunikation abgehört werden kann vor allem, wenn staatliche Akteure oder Geheimdidienste sich euer annehmen. Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und möchte euch meine Empfehlungen für nahezu abhörsichere Kommunikation vorstellen. Alle setzen auf **Open Source** und **Ende-zu-Ende-Verschlüsselung** – das absolute Minimum für ernsthafte Sicherheit.

 

**🥇 Signal – Der unangefochtene Standard**

 

Signal ist für mich die erste Wahl, wenn es um ausgewogene Sicherheit im Alltag geht:

 

- Nutzt das **Signal-Protokoll**, das selbst von WhatsApp übernommen wurde – allerdings ohne die Metadaten-Sammelei. 📊

- Bietet **Perfect Forward Secrecy**: Selbst wenn ein Schlüssel geknackt wird, bleiben alte Nachrichten sicher. 🔄

- **Open Source** und kontinuierlich von unabhängigen Experten geprüft – keine versteckten Hintertüren. 🔍

- Verifizierung der Chat-Partner per **Sicherheitsnummern-Abgleich** (persönlich oder über sicheren Nebenkanal). 🤝

- **Disappearing Messages** mit individuell einstellbaren Timern für sensible Gespräche. 💨

- Läuft auf allen Plattformen, kostenlos und werbefrei.

 

**Praxis-Tipp:** Für Firmen sollte der Sicherheitsnummern-Abgleich verpflichtend sein. Nur so schließt man Man-in-the-Middle-Angriffe zuverlässig aus.

 

---

 

**🥈 Threema – Schweizer Datenschutz-Privatsphäre**

 

Die perfekte Ergänzung, wenn europäische Rechtssicherheit und maximale Anonymität gefragt sind:

 

- **Schweizer Sitz** mit extrem strengen Datenschutzgesetzen – kein Cloud Act, kein Zugriff für ausländische Behörden. 🇨🇭🛡️

- Braucht **keine Telefonnummer oder E-Mail** – die App generiert eine zufällige 8-stellige Threema-ID. Perfekt für anonyme Projektgruppen. 🎭

- **Vollständig Open Source** und regelmäßig auditiert – alle Audit-Berichte sind öffentlich einsehbar.

- Eigene Server in der Schweiz, **speichern keine Metadaten** – Kontakte, Gruppen, alles nur lokal auf dem Gerät. 🗑️

- **QR-Code-Verifizierung** für sicheren Erstkontakt ohne Vertrauensvorschuss. 📱🔒

- Einmaliger Kaufpreis (ca. 5 €), keine Abos, keine versteckten Kosten.

 

**Praxis-Tipp:** Die Threema-Work-Lösung eignet sich hervorragend für rollenbasierte Firmen-IDs, die nicht an Personen gebunden sind (z. B. "einkauf@firma" statt "max.mustermann").

 

---

 

**🥉 Session – Volle Anonymität ohne Server-Abhängigkeit**

 

Hier kommt meine zusätzliche Empfehlung für alle, die es extrem einfach umsetzen möchten – **kein eigener Server nötig**, keine Telefonnummer, keine E-Mail:

 

- Basiert auf einem **dezentralen Onion-Routing-Netzwerk** (ähnlich wie Tor) – Nachrichten laufen über mehrere Knoten, kein zentraler Server kann alles mitlesen. 🧅🌐

- **Keine Telefonnummer, keine E-Mail** – nur eine zufällig generierte Session-ID. Niemand weiß, wer kommuniziert. 🎭

- **Open Source** und speziell gegen Metadaten-Analyse entwickelt – selbst wer kommuniziert, bleibt verborgen. 🤫

- **Loki Service Nodes** sorgen für Ausfallsicherheit und Zensurresistenz – kein einzelner Ausfallpunkt. 🏗️

- **Eingebaute IP-Verschleierung** – der Empfänger sieht nie deine echte IP-Adresse. 🌍

- **Closed Groups** mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Teams. 👥🔐

- Komplett kostenlos, auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

 

**Praxis-Tipp:** Session eignet sich besonders für die externe Kommunikation mit Whistleblowern, Journalisten oder in Ländern mit restriktiver Überwachung. Für die interne Firmenkommunikation würde ich primär Signal oder Threema empfehlen, Session als hochsicheren Zusatzkanal für besonders sensible Themen nutzen.

 

---

 

** Zusätzliche Schutzebenen – Mehr als nur die App**

 

Die beste App nützt wenig, wenn das Drumherum nicht stimmt. Diese Maßnahmen sind für Firmen essenziell:

 

- **Hardware-Sicherheitsschlüssel** (YubiKey, Nitrokey) für 2FA – macht Phishing und Account-Übernahmen praktisch unmöglich. 🔑

- **Mobile Device Management (MDM)** mit strikten Richtlinien – erzwingt Updates, verhindert Jailbreaks, ermöglicht Remote-Wipe bei Verlust. 📱🛡️

- **Regelmäßige Schulungen** – der Mensch bleibt das schwächste Glied. Social Engineering erkennen lernen! 🧠⚠️

- **Screen-Locking-Apps** für sensible Chats – zusätzliche App-Sperre per Biometrie oder PIN. 👁️‍🗨️

 

---

 

**💡 Mein Fazit**

 

Für die meisten Unternehmen ist **Signal die beste Allround-Lösung** – sicher, benutzerfreundlich und kostenlos. **Threema punktet mit Schweizer Datenschutz** und Anonymität ohne Telefonnummer. **Session ist die Geheimwaffe** für maximale Anonymität, wenn kein eigener Server aufgesetzt werden soll.

 

Die Kombination aus Signal für den Alltag und Session für hochsensible Themen bietet ein extrem robustes Setup – ganz ohne eigene Infrastruktur.

 

Sichere Messenger gegen Spionage

Zur Sicherheit von Zangi Messenger im Vergleich:

 

Zangi vermarktet sich als sicherer Messenger, aber aus technischer Sicht gibt es erhebliche Bedenken:

 

Proprietäre Verschlüsselung: Zangi nutzt ein eigenes, geschlossenes Verschlüsselungsprotokoll und nicht den offenen, vielfach geprüften Signal-Standard. Dadurch können unabhängige Sicherheitsforscher die Sicherheit nicht vollständig überprüfen.

 

Kaum unabhängige Audits: Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Signal oder Threema hat Zangi keine umfassenden, öffentlich einsehbaren Sicherheitsaudits vorgelegt.

 

Undurchsichtige Firmenstruktur: Der rechtliche Sitz und der Umgang mit staatlichen Anfragen sind intransparent.

 

Fehlende Verifizierbarkeit: Selbst wenn perfekte Forward Secrecy beworben wird, ist dies ohne offenen Quellcode nicht belastbar prüfbar.

 

Für Schutz vor staatlicher Überwachung und Industriespionage ist Zangi daher nicht zu empfehlen.

 

Meine Empfehlungen für nahezu abhörsichere Kommunikation:

 

Gerade für Firmen, die sich gegen staatliche Akteure und Geheimdienste schützen müssen, ist ein kleiner technologischer Vorsprung durch die schnelle KI-Entwicklung in der Tat überlebenswichtig. Hier ist eine abgestufte Strategie:

 

1. Signal – Der Goldstandard für die tägliche Kommunikation

 

Open Source, verwendet das überall als sicher anerkannte Signal-Protokoll.

 

Bietet perfekte Forward Secrecy und ist quelloffen, also von Experten weltweit prüfbar.

 Matrix/Element – Für vollständig selbst kontrollierte Infrastruktur

 

Dezentrales, föderiertes Open-Source-Protokoll. Firmen können einen eigenen Server betreiben.

 

Volle Kontrolle über die Daten, kein externer Zugriff möglich.

 

Erlaubt Ende-zu-Ende-verschlüsselte Räume und direkte Nachrichten.

 

 Air-Gapped Systeme – Für höchste Geheimhaltungsstufe

 

Für besonders sensible Bereiche (Strategie, Forschung, Fusionen) sind vom Internet getrennte Rechner sinnvoll.

 

Kommunikation nur in physisch gesicherten Räumen oder über Einmal-Pads.

 

Zusätzliche Schutzebene:

Kombinieren Sie dies mit Hardware-Sicherheitsschlüsseln (z. B. YubiKey) für starke Zwei-Faktor-Authentisierung und Mobile Device Management mit strikten Richtlinien.

Was sind eure Erfahrungen mit diesen Messengern? Diskutiert gerne mit! 💬

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