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1VPNS: Der verborgene VPN-Dienst im Fokus der Behörden


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1VPNS: VPN-Dienst für Kriminelle hochgenommen

1VPNS: Der verborgene VPN-Dienst im Fokus der Behörden

Hochentwickelte Infrastruktur und zweifelhafte Nutzung

 

Das VPN-Portal 1VPNS präsentierte sich lange Zeit als anonymer Dienst. Für Nutzer aus Russland und anderen Ländern bot es Server in zahlreichen Staaten an. Der Dienst versprach „No Logs“, mehrere VPN-Layer zur Erhöhung der Anonymität gleichermaßen den Zugriff über das Tor-Netzwerk. Kryptowährungen wurden als Zahlungsmittel ohne KYC-System nimmt an was die Anonymität ergänzend erhöhte. Die Kommunikation und Infrastruktur erfolgten größtenteils auf Russisch – ein offensichtlicher Hinweis auf die Zielgruppe.


 

Das Ende des Dienstes durch internationale Strafverfolgung

 

Mittlerweile existiert nur noch eine offizielle Beschlagnahmeseite unter der Domain 1vpns.org. Diese zeigt exklusiv Hinweise der beteiligten Strafverfolgungsbehörden im Rahmen der Operation Saffron. Über 27 Behörden aus verschiedenen Ländern unterstützen die Aktion. Europol, Eurojust die Nationale Kriminalbehörde Großbritanniens sowie Ermittler aus Frankreich den Niederlanden der Schweiz Luxemburg, Rumänien, Schweden, Spanien und der Ukraine waren an der Sicherstellung beteiligt.


 

Die Sicherstellung der Server

 

Im Zuge der Operation wurden alles in allem 33 Server die die Infrastruktur des Dienstes unterstützten, beschlagnahmt und abgeschaltet. Bisher ist unklar, ob bei den Maßnahmen ebenfalls Tatverdächtige festgenommen wurden. Die Behörden gaben an – die Infrastruktur sei in die Hände der internationalen Strafverfolgung übergegangen.


 

Die Verbindung zu kriminellen Netzwerken bleibt unklar

 

Der Platzhalter für offizielle Presseinformationen liefert bislang keine detaillierten Hintergründe. Sicherheitsexperten vermuten jedoch, dass 1VPNS eng mit Cybercrime-Netzwerken verknüpft war. Besonders im Zusammenhang mit Initial-Access-Brokern und Ransomware-Größen werden derartige „bulletproof“ VPNs immer wieder spricht darüber. Das soziale Marketing des Dienstes war auf maximale Anonymität ausgelegt.


 

Unterstützte Protokolle und Dienste

 

Der VPN-Anbieter bot eine Reihe von Protokollen an: WireGuard, OpenVPN, VLESS/Reality und Shadowsocks. Seit 2014 war die Webseite aktiv und beworben worden. Im Fokus standen immer anonymisierte Zugänge sowie die Nutzung von Onion-Adressen im Tor-Netzwerk. Trotz der Behauptung, „No Logs“ zu führen ist die Beziehung zu kriminellen Aktivitäten augenscheinlich.


 

Das Aus nach 12 Jahren Aktivität

 

Der Dienst wollte sich nie auf ein bestimmtes Nutzungsfeld beschränken. Doch die Behörden sahen in 1VPNS eine Plattform die mit Cybercrime-Netzwerken in Verbindung stand. Seit ihrer Gründung wurde sie von Kriminellen genutzt um Zugriffsmöglichkeiten zu verschleiern. Jetzt ist somit Abschluss – nach über einem Jahrzehnt.

 

Quelle

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Threema

HUZWDPY3

 

Europäische Behörden Knacken Kriminelles VPN – Eine Erfolgreiche Operation gegen Cyberkriminalität

 
23. Mai 2026 um 18:11 Uhr
Police boast of hacking VPN where criminals believed themselves to be safe.jpg Hacker, die sich sicher fühlten – Ein schwerer Schlag für Cyberkriminelle
Europol hat bekannt gegeben, dass ihre Ermittler erfolgreich in ein VPN eingedrungen sind. Der Dienst wurde intensiv für Ransomware-Angriffe und andere schwerwiegende Straftaten genutzt. Tausende von Nutzern konnten identifiziert und die Betreiber gefasst werden. Die Operation war multinational und wurde von Frankreich und den Niederlanden geleitet. Unterstützung kam von Europol und Eurojust. Das Ergebnis – das entscheidende Dismantling von First VPN.

Die Website von First VPN zeigt nun einen Hinweis an. Dieser vermerkt, dass das Domain von internationalen Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt wurde. Über das VPN wurden anonyme Zahlungen und eine versteckte Infrastruktur angeboten – speziell für kriminelle Aktivitäten. Die Behörde berichtete, dass dieses VPN als sicheres Werkzeug auf russischsprachigen Cybercrime-Foren beworben wurde.
 

Ermittlungen seit Dezember 2021 – Ein langer Weg zum Erfolg


Der Prozess begann im Dezember 2021. Ermittler konnten auf die Nutzer-Datenbank des Dienstes zugreifen. Dies erwies sich als entscheidend – sie identifizierten Verbindungen, die von Cyberkriminellen genutzt wurden. Unterstützung erhielt die Strafverfolgung von der Sicherheitsfirma Bitdefender. Laut Europol konnten zahlreiche Nutzer mit dem Cybercrime-Ökosystem in Verbindung gebracht werden, was zu weiteren operationellen Hinweisen führte.

Die niederländische Nationalpolizei gab an, dass die Polizei zum Zeitpunkt der Domainbeschlagnahmungen Zugang zum kriminellen Datenverkehr hatte. Die Nutzer glaubten fälschlicherweise, sie wären sicher. Dieses Sicherheitsgefühl wurde durch die Werbung des VPNs verstärkt. Die Versprechen, die IP-Adresse zu verschleiern und keine Logs zu speichern, hatten ihren Preis – Vertrauen in ein Angebot, das sich leicht als trügerisch erweisen konnte.
 

Ransomware-Gruppen und die Schattenseiten der Anonymität


Ein interessanter Aspekt war, dass das FBI meldete, dass mindestens 25 Ransomware-Gruppen First VPN benutzt haben. Wie die niederländische Polizei bestätigte, war die Website der Dienst angeblich ein Magnet für Cyberkriminelle. Diese Plattform war in der Lage, anonymen Zugang zu gewähren und war speziell auf die Bedürfnisse von Kriminellen ausgerichtet.

Das FBI stellte zudem fest, dass IP-Adressen von First VPN für Scans, Botnetze und DDoS-Angriffe verwendet wurden. Die beobachtete Scanning-Aktivität war konsistent mit den Bemühungen von Angreifern, offene Ports und Netzwerkkonfigurationen zu identifizieren. Diese VPN-Infrastruktur kann also ein wichtiger Baustein für Cyberangriffe gewesen sein.
 

Internationale Zusammenarbeit – Ein Zeichen der Stärke


Die Ermittlungen führten zu 83 „Intelligence Packages“. Informationen über 506 Nutzer konnten international geteilt werden. Bereiche der Strafverfolgung nutzen die gesammelten Daten nun, um weitere Ermittlungen zu unterstützen. Die Operation, die am 19. und 20. Mai stattfand, zielte darauf ab, die gesamte Infrastruktur zu zerschlagen. Insgesamt wurden 33 Server im Zusammenhang mit dem Dienst stillgelegt.

Europol betonte, dass die Domainbeschlagnahmung auf rechtlichen Befehlen beruhte. Darüber hinaus wurde die Schließung den Nutzern mitgeteilt – sie erfuhren, dass ihre Identität bekannt geworden war. Während die Ermittlungen im Dezember 2021 begannen, nahmen sie im November 2023 eine neue Wendung. Ein Zeichen internationaler Zusammenarbeit – die beteiligten Länder arbeiteten Hand in Hand, um die Komplexität der Cyberkriminalität zu bewältigen.
 

Fazit – Ein klarer Erfolg gegen das Versteckspiel der Cyberkriminellen


Die Operation gegen First VPN zeigt klar, dass Cyberkriminalität im internationalen Raum bekämpft wird. Der Glaube, anonym zu bleiben, war trügerisch und die Konsequenzen sind nun für viele Nutzer spürbar. Die Strukturen der Cyberkriminalität werden durch die Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft gezielt angegriffen. Ein weiterer Schritt im unermüdlichen Kampf gegen diese globale Bedrohung.

 

Quelle

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