Die meisten scheitern an der Reinheit der Ausgangsstoffe. Wenn du dein Aceton nicht vorher über Molekularsieben (3Å) absolut getrocknet hast, wirst du niemals diese perfekte, cremige Konsistenz erreichen. Wasser ist der Feind. Selbst ein minimaler Anteil sorgt dafür, dass dein Sulfat nicht kristallin ausfällt, sondern als schmieriges, hygroskopisches Gel endet, das du niemals trocken bekommst.
Wenn du also 100g Base hast, brauchst du theoretisch etwa 36g reine Schwefelsäure. Arbeite immer mit einer leicht unterstöchiometrischen Menge (ca. 95 % des berechneten Wertes), um sicherzustellen, dass keine freie Säure im Endprodukt verbleibt, die dir beim Trocknen alles zersetzt.
Der Kniff zur Perfektion: Wenn du die Paste einstellst, verwende kein normales Wasser. Nimm eine Mischung aus absolutem Ethanol und einem Tropfen Glycerin oder Propylenglykol. Das hält die Feuchtigkeit in der Paste stabil, verhindert, dass sie steinhart wird, und verbessert die Textur massiv.
Ein letzter Hinweis zur Qualität: Wenn die Lösung nach der Zugabe der Säure eine dunkle Verfärbung annimmt, hast du entweder zu schnell gearbeitet (lokale Überhitzung) oder deine Base war bereits oxidiert. In dem Fall hilft nur eine Umkristallisation aus heißem Isopropanol
Für Mentoring oder live Support wäre uch verfügbar evtl werd ich später mal ein Beitrag mit Angebot posten