Wäre daran interessiert, ist aber ein komplexes Thema. Damit ein solches Topic überhaupt produktiv ist, braucht es auf diesem Board manpower mit entsprechender Expertise aus der Praxis.
Kennst du dich aus mit katalytischer Hydrierung (ist die sauberste und effizienteste Vorgehensweise, erfordert aber wegen der hohen Druckverhältnisse teure industrielle Anlagen), Reduktion nach Arthur Birch (wurde schon vor 80 Jahren gemacht), Leuckart-Wallach-Reaktion und Verfahrenstechniken, in denen über Phosphor und Jodwasserstoffsäure Ephedrin zu Methamphetamin reduziert wird?
Letztere Methode dürfte wegen ihrer Reaktionsvoraussetzungen, insbesondere der hohen Temperaturen, die wegen der dadurch ermöglichten Reaktionsbeschleunigung entscheidend die Endausbeute beeinflussen wird, aufwendig sein. Die Darstellung von resonanzstabilisierten Carbeniumionen wird Temperaturen von knapp 200 °C erfordern, wie sie übrigens auch bei der Decarboxylierung erforderlich sind.
Vielleicht wäre es sinnvoll, erst mal in die Runde zu fragen, wer damit schon Erfahrungen gemacht hat, um personelle Kompetenzen besser einschätzen zu können. Und letztlich stellt sich die Frage, ob nicht der Kauf auf dem Markt billiger kommt als eigenmächtig Meth zu produzieren, da letzteres nur lukrativ ist, wenn freier Zugang zu geeigneten Laboren besteht.