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TuTMaster

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  1. Hinweis: Für das Tutorial wurde die Version 5.11 verwendet. Spätere Versionen können daher abweichen. FREE/KOSTENLOS - Komplettguide für Tails OS by TuTMaster Inhaltsverzeichnis: 1) Was ist Tails? 2) Installation und erste Schritte 2.1) Installation auf USB-Stick 2.2) Tails starten 2.3) Persistent Store einrichten (Wichtig!) 2.4) TOR-Verbindung und TOR-Browser 3) KeePassXC (Passwortmanager) 3.1) Neue Datenbank erstellen 3.2) Neue Passwörter eintragen 3.3) Passwortgenerator 4) Kleopatra (PGP-Tool) 4.1) Neuer PGP-Key erzeugen 4.2) Public-Key exportieren 4.3) Public-Key importieren 4.4) Nachricht verschlüsseln/signieren 4.5) Nachricht entschlüsseln/Signatur prüfen 4.6) Datenbank aus GPG4USB importieren 5) OnionShare 5.1) Dateien versenden 5.2) Dateien empfangen 6) Weitere Software 6.1) Electrum (Wallet für BTC) 6.2) Feather (Wallet für XMR) 6.3) Bitmessage (Instant-Messenger) 6.4) Pidgin (Instant-Messenger) 6.5) Texteditor 6.6) Metadaten-Reiniger 1) Was ist Tails? Tails (“The Amnesic Incognito Live System”) ist eine Linux-Distribution, die primär auf Datenschutz ausgelegt ist. Kernstück ist TOR, aber sie enthält auf viele weitere Software, wie ein verschlüsselter Passwortmanager, ein PGP-Tool und vieles mehr. Im Grunde habt ihr (fast) alles, was ihr im DW benötigt. Zu den wichtigsten Features gehören: - Sämtlicher Datenverkehr läuft standardmäßig über TOR - Beim Löschen von Dateien werden sie standardmäßig 2 mal überschrieben (optional 38 mal) - Sämtliche privaten Dateien werden verschlüsselt - Alle Systemeinstellung werden beim Herunterfahren zurückgesetzt - Die MAC-Adresse (Seriennummer des Netzwerkadapters) wird standardmäßig manipuliert Des weiteren lässt sich Tails als Live-System auf einem USB-Stick installieren (was in diesem Tutorial beschrieben wird). Ihr müsst daher keine Software auf eurem PC installieren und könnt von jedem PC aus mit Tails und euren Daten arbeiten. Dadurch ergeben sich weitere Sicherheitsvorteile: - Es hinterlässt keine Spuren auf eurem PC - Jegliche Malware mit der euer Windows-System infiziert sein könnte wird gar nicht erst geladen - Sollte Tails eine Sicherheitslücke haben oder mit Malware infiziert sein, hat sie keinen Zugriff auf eure privaten Daten die ihr im Windows-System habt - Falls ungebetener Besuch erscheint, könnt ihr den USB-Stick einfach abziehen und verstecken. Der Rechner stürzt sofort ab und es sind keine Daten wiederherstellbar. Die Besucher müssten erst den USB-Stick finden und dann die Verschlüsselung knacken. 2) Installation und erste Schritte: 2.1) Installation auf USB-Stick Ihr benötigt: - Einen USB-Stick mit mindestens 8GB Speicher (Sofern ihr keine umfangreiche Pornosammlung speichern wollt, sind 16 GB mehr als ausrichen) - Einen PC mit Windows, MacOS oder Linux, um den USB-Stick zu beschreiben - Die Software balenaEtcher. Diese müsst ihr auf dem Rechner installieren. Ihr findet sie unter folgendem Link: https://tails.boum.org/install/windows/ … tml#etcher - Die aktuelle Version von Tail für USB-Sticks. Ihr findet sie unter folgendem Link: https://tails.boum.org/install/download/index.de.html Ihr könnt selbstverständlich auch Statt einem USB-Stick eine SD-Karte verwenden, eine zusätzlich Festplattenpartition einrichten oder eine interne SSD mit 2TB Kapazität einbauen. Habt ihr alles beschafft, steckt ihr den USB-Stick in den Rechner und öffnet balenaEtcher. Links klickt ihr auf “Flash from file“ und wählt die .img-Datei aus, die ihr runter geladen habt. Wollt ihr einen anderen USB-Stick auswählen, klickt ihr in der Mitte auf “Change“. Ist alles erledigt, müsst ihr nur noch auf “Flash“ klicken und wenige Minuten warten. Sobald es erledigt ist, erscheint die Meldung “Flash Complete“ und euer Windows-System zeigt eine Fehlermeldung für den USB-Stick an. Der USB-Stick ist nun einsatzbereit. 2.2) Tails starten Zunächst müsst ihr bei ausgeschaltetem Rechner den USB-Stick einstecken, den Power-Button drücken und das BIOS öffnen. Da jeder PC-Hersteller sein eigenes BIOS verwendet, müsst ihr eventuell googlen, wie ihr es öffnet. Bei den meisten Herstellern findet ihr es, indem ihr bevor das Windows-Logo erscheint (mehrmals) die Taste F2 drückt. Im Abschnitt “Boot“ oder “Boot Menu“ Findet ihr eine Liste, die auch den USB-Stick enthält. Ihr müsst ihn auf auf der Liste an die erste Position verschieben und das BIOS schließen. Bei einigen Herstellern habt ihr die Möglichkeit, anstatt das BIOS zu öffnen, direkt das Laufwerk auszuwählen. Nun wird Tails geladen und ihr seht den Startbildschirm. Nach Auswahl der Sprache könnt ihr Tails starten. Ich empfehle euch, vorher unter “Zusätzliche Einstellungen“ ein Administratorpasswort festzulegen. Dies ist zum einen Voraussetzung um zusätzliche Datenträger zu benutzen und erhöhrt auch die Sicherheit: Nachdem der PC für 5 Minuten nicht genutzt wird, wird er automatisch gesperrt und lässt sich nur mit dem Administratorpasswort entsperren. Nun seht ihr den Desktop. 2.3) Persistent Store einrichten (Wichtig!) Der Persistent Store/Beständige Speicher ist ein verschlüsselter Ordner für eure Dateien, die ihr behalten wollt. Daten, die in anderen Ordnern gespeichert werden (wie “Bilder“ oder “Dokumente“] werden sie beim Herunterfahren automatisch gelöscht. Zum Einrichten klickt ihr oben auf “Anwendungen“ → “Systemwerkzeuge“ → “Beständiger Datenspeicher“. Nachdem ihr auf “Fortfahren“ geklickt habt, müsst ihr euch ein möglichst Sicheres Passwort ausdenken und eingeben. Hinweis: Solltet ihr dieses Passwort vergessen, sind eure Daten für immer verloren. Auch mit dem Administratorpasswort lassen sie sich nicht wiederherstellen! Im nächsten Schritt könnt ihr auswählen, welche Daten gespeichert werden sollen. Ich empfehle, alles auszuwählen. Habt ihr dies erledigt, findet ihr im Persönlichen Ordner bzw. oben unter “Orte“ einen Ordner Namens “Persistent“, dort könnt ihr eure Daten speichern. Es gibt einen weiteren Ordner namens “Tor Browser (persistent)“. Auf diesen Ordner hat der TOR-Browser Zugriff, beispielsweise um Bilder hochzuladen. Dadurch wird vermieden, das ihr versehentlich die falschen Daten hochlädt. Um den Persistent Store beim nächsten Hochfahren zu nutzen, müsst ihr im Startbildschirm im Feld “Beständiger Datenspeicher“ das Passwort eingeben, auf “Entsperren“ klicken und dann auf “Tails starten“. 2.4) TOR-Verbindung und TOR-Browser Sobald euer Rechner eine Internetverbindung hat, öffnet sich automatisch ein Fenster, bei dem ihr die Verbindung auswählen könnt. Ihr müsst “Verbinde mit Tor automatisch“ auswählen und auf “Mit Tor verbinden“ klicken. Nach kurzer Zeit könnt ihr den TOR-Browser öffnen. Eine TOR-Brücke braucht ihr nur, wenn ihr an einem Hotspot oder in einem Land seid, das TOR blockiert. Wie ihr den TOR-Browser benutzt, solltet ihr ja wissen. 3) KeePassXC (Passwortmanager) Ihr findet es oben unter “Anwendungen“ → “Zubehör“ → “KeePassXC“. Mit KeePassXC könnt ihr eure Passwörter für Webseiten und Wallets sicher in einer separaten Datei verwahren. Der Vorteil gegenüber einer .txt-Datei ist die zusätzliche Verschlüsselung, die Tatsache, das die Datei einer gewissen Inaktivität automatisch geschlossen wird und das ihr sie auf ein anderes System übertragen könnt, ohne sie zu entschlüsseln. 3.1) Neue Datenbank erstellen Zuerst müsst ihr auf “Neue Datenbank erstellen“ und einen Namen aussuchen. Im nächsten Schritt müsst ihr auswählen, wie stark sie verschlüsselt werden soll. Ich empfehle euch, den Regler ganz nach Rechts auf 5.0 s zu schieben, um die Sicherheit optimal zu erhöhen. Danach müsst ihr ein möglichst sicheres Passwort aussuchen und aussuchen, wo die Datenbank gespeichert wird. Wichtig ist, das diese Datenbank im Persistent Store gespeichert wird und ihr die .kdbx-Datei keinesfalls löscht. Nun seht ihr eure Datenbank. 3.2) Neue Passwörter eintragen Mit klick auf “Neuen Eintrag hinzufügen“ gelangt ihr zu einem Formular. Ihr könnt neben Username, Url und Passwort auch eine Notiz hinzufügen und ein Ablaufdatum festlegen, damit sich die Daten selbst löschen. Habt ihr das erledigt, könnt ihr mit klick auf das durchgestrichenen Auge das Passwort anzeigen lassen und mit STRG+A und STRG+C in die Zwischenablage kopieren. Standardmäßig habt ihr 10 Sekunden Zeit, bevor die Zwischenablage wieder automatisch geleert wird. 3.3) Passwortgenerator Wenn euch die Ideen für neue Passwörter ausgehen, könnt ihr einfach oben auf “Passwortgenerator“ klicken und euch ein zufälliges Passwort generieren lassen. Ihr könnt eine Länge von bis zu 128 Zeichen auswählen und zwischen Großschreibung, Kleinschreibung, Zahlen, Sonderzeichen und erweitertes ASCII auswählen. Unter “Fortgeschritten“ könnt ihr auch bestimmte Zeichen oder doppelte Zeichen ausschließen. 4) Kleopatra (PGP-Tool) Ihr findet es oben unter “Anwendungen“ → “Zubehör“ → “Kleopatra“. 4.1) Neuer PGP-Key erzeugen Um einen neuen Key zu erstellen, klickt ihr oben auf “Datei“ → “Neues Schlüsselpaar“ und im nächsten Schritt “Persönliches OpenPGP-Schlüsselpaar erstellen“. Nun müsst ihr einen Namen und Optional eine E-Mailadresse eingeben. Unter “Erweiterte Einstellung“ könnt ihr das Ablaufdatum ändern oder deaktivieren (standardmäßig sind die Keys nur 2 Jahre lang gültig, bevor ihr sie manuell verlängern müsst). Habt ihr das erledigt, könnt ihr im nächsten Schritt ein Passwort festlegen (was ich auch dringend empfehle, falls er in die falschen Hände geraten sollte) und schon ist euer Key fertig. 4.2) Public-Key exportieren Wenn ihr in der Liste der Keys einen Rechtsklick auf euren Key macht und dann auf “Details“ klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit den Daten des Keys. Mit Klick auf “Exportieren“ wird der Key als Text angezeigt. Ihr könnt ihn nun STRG+A und STRG+C in die Zwischenablage kopieren und auf der entsprechenden Webseite oder einer Nachricht einfügen, damit ihr verschlüsselte Nachrichten empfangen könnt. 4.3) Public-Key importieren Um jemand eine verschlüsselte Nachricht senden zu können, müsst ihr seinen Public-Key in eure Datenbank aufnehmen. Nachdem ihr ihn in die Zwischenablage kopiert habt, klickt ihr oben rechts auf “Notizblock“. Nun fügt ihr ihn mit STRG+V in das Textfeld ein und wenn es ein gültiger Key ist, könnt ihr oben auf “Notizblock importieren“ klicken. Im nächsten Schritt werdet ihr gefragt, ob ihr den Key beglaubigen möchtet. Da dies für eure Datenbank nicht notwendig ist, könnt ihr auf “Nein“ klicken. Nun ist der Key in eurer Datenbank gespeichert. 4.4) Nachricht verschlüsseln/signieren Um eine Nachricht zu verschlüsseln und/oder zu signieren öffnet ihr wieder den Notizblock und gebt eure Nachricht ein. Habt ihr dies getan, klickt ihr oben Rechts auf “Empfänger“ und habt folgende Auswahlmöglichkeiten: - Signieren als: Der Empfänger kann dadurch nachprüfen, ob die Nachricht auch von euch stammt und nicht manipuliert wurde. Dies ist sinnvoll, wenn ihr euren Gesprächspartner auf einem neuen Weg kontaktiert oder ihr bestimmte Daten, wie eine Walletadresse mitteilen wollt. - Für mich verschlüsseln: Wählt ihr dieses Feld nicht aus, könnt ihr als Absender die Nachricht nicht entschlüsseln. Nur der Empfänger kann es. - Für andere verschlüsseln: Ihr könnt beliebig viele Empfänger angeben, die diese Nachricht entschlüsseln können (das PM-System von Germania akzeptiert maximal 2 Empfänger). - Mit Passwort verschlüsseln: Statt eines Public-Keys, könnt ihr auch ein Passwort zum verschlüsseln verwenden. Jeder, der auch das von euch gewählte Passwort hat, kann die Nachricht entschlüsseln. Habt ihr dies erledigt klickt ihr oben Links auf “Notizblock Signieren/Verschlüsseln“ und nun wird euch die Nachricht verschlüsselt bzw. signiert angezeigt. Mit STRG+A und STRG+C könnt ihr sie in die Zwischenablage kopieren. 4.5) Nachricht entschlüsseln/Signatur prüfen Habt ihr eine verschlüsselte/signierte Nachricht bekommen, fügt ihr sie im Notizblock ein und klickt oben auf “Notizblock Entschlüsseln/Prüfen“. Nach Eingabe des optionalen Passworts, wird sie euch entschlüsselt dargestellt. Bei einer signierten Nachricht wird euch oben grün dargestellt, von wem die Nachricht signiert wurde. Sollte jedoch nur ein Zeichen nachträglich verändert werden, erhaltet ihr in rot die Meldung, das die Signatur ungültig ist. 4.6) Datenbank aus GPG4USB importieren Solltet ihr bisher GPG4USB genutzt haben, müsst ihr keine neuen Keys erstellen oder die Public-Keys eurer Gesprächspartner neu hinzufügen, sondern könnt die gesamte Datenbank übernehmen. Zuerst müsst ihr den gesamten Ordner namens “gpg4usb“ auf einen weiteren USB-Stick kopieren und dann in Persistent Store kopieren. Als nächstes Klickt ihr in Kleopatra oben links auf “Datei“ → “Importieren“. Nun müsst ihr euch zu folgendem Pfad durchklicken: “/home/amnesia/Persistent/gpg4usb/keydb“. Dort findet ihr folgende Dateien: - pubring.gpg - secring.gpg - trustdb.gpg Nun müsst ihr alle 3 Dateien auswählen und öffnen. Sämtliche Keys werden in Kleopatra übernommen. Danach könnt ihr den Ordner “gpg4usb“ im Persistent Store wieder löschen. 5) OnionShare Ihr findet es oben unter “Anwendungen“ → “Internet“ → “OnionShare“. Mit OnionShare könnt ihr unkompliziert Daten mit anderen über TOR austauschen, ohne sie per E-Mail zu versenden oder sich auf Hoster verlassen zu müssen. Denkt dran, das ihr mit fremden kommuniziert, die euch Malware unterschieben könnten 5.1) Dateien versenden Zum versenden von Dateien klickt ihr oben auf “Versende Dateien“, dann unten auf “Hinzufügen“ und wählt die Datei aus. Danach klickt ihr auf “Teilen beginnen“ und euch wird ein Link angezeigt, den ihr mit “Adresse kopieren“ und die Zwischenablage kopieren und weitergeben könnt. Der Empfänger kann diesen Link in den TOR-Browser einfügen und nach Bestätigung die Dateien runter laden. Hinweis: bis der Download abgeschlossen ist, muss der Rechner des Absenders online sein. Mit “Teilen beenden“ kann er es vorzeitig beenden. Sobald der Download abgeschlossen ist, wird die Verbindung automatisch getrennt 5.2) Dateien empfangen Ihr könnt OnionShare auch dazu verwenden, um auf diesen Weg Dateien zugeschickt zu bekommen. Zum empfangen von Dateien klickt ihr oben auf “Empfange Dateien“ und auf “Empfangen beginnen“ und euch wird ein Link angezeigt, den ihr mit “Adresse kopieren“ und die Zwischenablage kopieren und weitergeben könnt. Der Absender der Dateien kann diesen Link in den TOR-Browser einfügen und nach Bestätigung die Dateien hoch laden. Hinweis: bis der Upload abgeschlossen ist, muss der Rechner des Empfängers online sein. Mit “Empfangsmodus stoppen“ kann er es vorzeitig beenden. Die Dateien findet der Empfänger im Order “Downloads“. Vergesst nicht, sie in den Persistent Store zu kopieren. 6) Weitere Software 6.1) Electrum (Wallet für BTC) Ihr findet es oben unter “Anwendungen“ → “Internet“ → “Electrum Bitcoin Wallet“. Ich habe dafür ein gesondertes Tutorial geschrieben. Ihr findet es unter folgendem Link: https://cstate.to/topic/3627-kostenlos-free-tutorial-für-electrum-bitcoin-wallet/ 6.2) Feather (Wallet für XMR) Ich habe dafür ein gesondertes Tutorial geschrieben. Ihr findet es unter folgendem Link: https://cstate.to/topic/3628-freekostenlos-für-monero-tutorial-feather-wallet/ 6.3) Bitmessage (Instant-Messenger) LINK zum TUT wird noch folgen 6.4) Pidgin (Instant-Messenger) LINK zum TUT wird noch folgen ab PUNKT 3 fehlen noch BILDER werden Zeitnah hinzugefügt Fragen und Kommentare sind selbstverständlich willkommen. Ich freue mich über Anregungen, um das Tutorial zu erweitern. by TuTMaster das sollte jedem ein LIKE und sogar eine keine SPENDE wert sein!! Kontakt:
  2. Hinweis: Für das Tutorial wurde die Version 2.4.1 für Tails verwendet. Spätere Versionen sowie die für Windows können daher abweichen. FREE/KOSTENLOS - (für Monero) by TuTMaster Tutorial Feather wallet: Was ist Feather? Feather ist eine Software zum verwalten von Monero. Der Vorteil an der Softwarebasierten Lösung ist, das alle notwendigen Daten auf dem Rechner gespeichert werden. Somit müsst ihr keine Befürchtungen haben, das es gehackt wird, wenn sie auf irgendwelchen Servern liegen. Die Software zum Download findet ihr unter folgendem Link: https://featherwallet.org/ oder alternativ über: http://featherdvtpi7ckdbkb2yxjfwx3oyvr3xjz3oo4rszylfzjdg6pbm3id.onion/ Hinweis: Die meisten Antivirenprogramme sehen Faether als Malware an. Grund dafür ist, das man damit auch minen kann und vielen Usern Miningsoftware unter geschoben wird, damit andere auf deren Kosten minen können. Ihr müsst daher für die Installation und Nutzung eure Antivirensoftware entsprechend deaktivieren. Für die, die Tails nutzen: zur Installation müsst ihr die .Appimage-Datei im Persistent Store speichern, mit Rechtsklick auf Eigenschaften im Menü “Zugriffsrechte“ einen Haken bei “Datei als Programm ausführen“ setzen. Neues Wallet erstellen Beim ersten Start wählt ihr “Create new wallet“ aus und klickt auf “Next“. Euch wird nun ein Code bestehend aus 16 Worten angezeigt. Das ist der Seed. Der Seed ist bei einem Datenverlust die einzige Möglichkeit, das Wallet wiederherzustellen, um an das Guthaben zu kommen. Ihr solltet ihn keinesfalls digital speichern (beispielsweise als .txt), sondern auf einen Zettel schreiben und sicher verwahren. Ihr dürft den Seed niemals weiter geben oder auf irgendeiner Webseite eingeben. Jeder der euch nach dem Seed fragt ist ein Betrüger, der euer Wallet plündern wird! Im Nächsten Schritt könnt ihr euch für das Wallet eine Bezeichnung aussuchen und den Speicherort ändern. Danach könnt ihr die Datei mit einem Passwort verschlüsseln, was ich auch empfehle. Nun sehr ihr euer Wallet. Selbstverständlich könnt ihr auch mehrere Wallets erstellen und sie gleichzeitig zu nutzen. Das zu beginn unten Links im Fenster “Wallet sync: XXXX blocks remaining“ liegt daran, das Feather immer den gesamten neuen Teil der Blockchain downloadet, um darin nach Transaktionen zu suchen, von denen ihr betroffen seid. Wenn das Wallet schon länger nicht genutzt wurde, dauert es entsprechend länger. Sobald “Syncronized“ steht, ist der Download abgeschlossen und das Wallet ist einsatzbereit. Die runter geladenen Daten werden automatisch gelöscht und müllen euch nicht die Festplatte voll. Transaktion empfangen Mit dem Button “Receive“ gelangt ihr zu der Liste mit euren Walletadressen. Die Walletadressen werden euch gekürzt dargestellt und sind tatsächlich deutlich länger. Mit Rechtsklick und “Edit Label“ könnt ihr eine Beschreibung eingeben, die jedoch nur euch angezeigt wird. Mit Rechtsklick und “Hide Address“ könnt ihr die Adresse auf eine andere Liste verschieben, beispielsweise, wenn sie bereits benutzt wurde. Mit Rechtsklick und “Copy Address“ wird die vollständige Walletadresse in die Zwischenablage kopiert und ihr könnt sie demjenigen nennen, der euch etwas überweisen soll. Mit dem Button “Create new Address“ könnt ihr jederzeit zusätzliche Walletadressen erstellen. Ich empfehle grundsätzlich für jede Transaktion eine neue Walletadresse zu erstellen. Sobald das Geld überweisen wurde, findet ihr es unter “History“, zunächst noch mit dem Vermerkt “unconfirmed“ (unbestätigt). Zu diesem Zeitpunkt solltet ihr es jedoch noch nicht als bezahlt ansehen, da die Transaktion storniert werden kann und ihr das Guthaben noch nicht ausgeben könnt. Es wird empfohlen, bis zur 10. Bestätigung zu warten, um einen Betrugsversuch auszuschließen. Nach der 10. Bestätigung wird die Transaktion mit einem grünen Haken in der Liste markiert. Dies dauert (aktuell) weniger als 20 Minuten Transaktion senden Mit dem Button “Send“ gelangt ihr zu einem Formular. Ihr müsst nun unter “Pay to“ die Walletadresse des Empfängers einfügen. Ihr könnt wieder optional eine Beschreibung für euch eingeben. Den Betrag könnt müsst ihr in XMR Hinweis: Der Wechselkurs ändert sich im Sekundentakt. Da es keinen richtigen “offiziellen“ Wechselkurs gibt, nennen verschiedene Webseiten unterschiedliche Kurse. Um Streit zu vermeiden, empfehle ich, den Empfänger nach dem Betrag in XMR zu fragen. Habt ihr das erledigt, müsst ihr auf “Send“ klicken und es öffnet sich ein neues Fenster. Ihr seht nun eine Zusammenfassung der Transaktion inklusive der Transaktionsgebühr (aktuell weniger als 0,01€) und müsst mit “Send“ bestätigen. Wenn ihr auf die entsprechende Transaktion klickt, öffnet sich ein Fenster mit verschiedenen Informationen. Die Transaktions-ID (im Screenshot rot markiert) könnt ihr kopieren und dem Empfänger mitteilen, damit er sehen kann, welche Transaktion von euch ist. Fragen und Kommentare sind selbstverständlich willkommen. Ich freue mich über Anregungen, um das Tutorial zu erweitern. by TuTMaster das sollte jedem ein LIKE und sogar eine keine SPENDE wert sein!! Kontakt:
  3. Hinweis: Für das Tutorial wurde die Version 4.0.9 für Tails verwendet. Spätere Versionen sowie die für Windows können daher abweichen. KOSTENLOS / FREE - Tutorial by TuTMaster für Electrum Bitcoin Wallet Was ist Electrum? Electrum ist eine Software zum verwalten von Bitcoins. Der Vorteil an der Softwarebasierten Lösung ist, das alle notwendigen Daten auf dem Rechner gespeichert werden. Somit müsst ihr keine Befürchtungen haben, das es gehackt wird, wenn sie auf irgendwelchen Servern liegen. Allgemeine Informationen zu Bitcoin, wie die Funktionsweise und Sicherheitstipps findet ihr hier. Die Software zum Download findet ihr unter folgendem Link: https://electrum.org/#download Auf Tails ist Electrum vorinstalliert. Ihr findet es unter “Anwendungen → Internet → Electrum Bitcoin Wallet“. Neues Wallet erstellen Beim ersten Start ist eine Datei ausgewählt, die (noch) nicht existiert. Ihr könnt sie frei benenn und dann auf “weiter“ klicken. Als Börsentyp wählt ihr “Standart-Börse“ und im nächsten Schritt “Neuen Seed erstellen“. Euch wird nun ein Code bestehend aus 12 Worten angezeigt. Das ist der Seed. Der Seed ist bei einem Datenverlust die einzige Möglichkeit, das Wallet wiederherzustellen, um an das Guthaben zu kommen. Ihr solltet ihn keinesfalls digital speichern (beispielsweise als .txt), sondern auf einen Zettel schreiben und sicher verwahren. Ihr dürft den Seed niemals weiter geben oder auf irgendeiner Webseite eingeben. Jeder der euch nach dem Seed fragt ist ein Betrüger, der euer Wallet plündern wird! Danach müsst ihr den Seed eingeben, um zu kontrollieren, ob ihr ihn korrekt aufgeschrieben habt und im Anschluss könnt ihr die Datei mit einem Passwort verschlüsseln, was ich auch empfehle. Nun sehr ihr euer Wallet. Selbstverständlich könnt ihr auch mehrere Wallets erstellen und sie gleichzeitig zu nutzen. Transaktion empfangen Mit dem Button “Empfangen“ gelangt ihr zu einem Formular. Ihr könnt optional eine Beschreibung, sowie einen Betrag angeben. Beides wird jedoch nur euch und nicht den anderen angezeigt. Wichtig ist jedoch, das ihr bei dem Feld “Läuft ab nach dem:“ “Nie“ auswählt, sonst werden die Walletadressen ungültig, wenn innerhalb der Frist nichts überwiesen wurde. Habt ihr das erledigt, klickt ihr auf “Neue Adresse“ und euch wird rechts eine Walletadresse (im Screenshot rot markiert) angezeigt. Ihr könnt sie markieren und kopieren um sie denjenigen zu nenne, der euch was überweisen soll oder sie alternativ als QR-Code anzeigen lassen. Ich empfehle grundsätzlich für jede Transaktion eine neue Walletadresse zu erstellen. Sobald das Geld überweisen wurde, findet ihr es unter “Transaktionen“, zunächst noch mit dem Vermerkt “Unbestätigt“. Zu diesem Zeitpunkt solltet ihr es jedoch noch nicht als bezahlt ansehen, da die Transaktion storniert werden kann und ihr das Guthaben noch nicht ausgeben könnt. Es wird empfohlen, bis zur 6. Bestätigung zu warten, um einen Betrugsversuch auszuschließen. Nach der 6. Bestätigung wird die Transaktion mit einem grünen Haken in der Liste markiert. Transaktion senden Mit dem Button “Senden“ gelangt ihr zu einem Formular. Ihr müsst nun unter “Zahle an“ die Walletadresse des Empfängers einfügen. Ihr könnt wieder optional eine Beschreibung für euch eingeben. Den Betrag könnt ihr entweder in BTC oder in Euro eingeben. Entscheidet ihr euch für letzteres, rechnet Electrum es automatisch in BTC um. Hinweis: Der Wechselkurs ändert sich im Sekundentakt. Da es keinen richtigen “offiziellen“ Wechselkurs gibt, nennen verschiedene Webseiten unterschiedliche Kurse. Um Streit zu vermeiden, empfehle ich, den Empfänger nach dem Betrag in BTC zu fragen. Habt ihr das erledigt, müsst ihr auf “Bezahlen“ klicken und es öffnet sich ein neues Fenster. Nun müsst ihr die Mining-Vergütung (Transaktionsgebühr) auswählen, indem ihr die den Regler für die Gebührenrate verschiebt. Je höher die Gebührenrate ist, desto früher erfolgt die erste Bestätigung der Transaktion. Bei einer niedrigen Gebührenrate dauert es entsprechend länger. Wie lange es tatsächlich dauert, hängt von der Auslastung ab. Im besten Fall wenige Minuten, im schlimmsten Fall mehrere Stunden. Habt ihr das erledigt, müsst ihr nur noch euer Passwort eingeben, auf “senden“ klicken und schon erscheint die Transaktion in eurer Liste. Wenn ihr auf die entsprechende Transaktion klickt, öffnet sich ein Fenster mit verschiedenen Informationen. Die Transaktions-ID (im Screenshot rot markiert) könnt ihr kopieren und dem Empfänger mitteilen, damit er sehen kann, welche Transaktion von euch ist. Fragen und Kommentare sind selbstverständlich willkommen. Ich freue mich über Anregungen, um das Tutorial zu erweitern. by TuTMaster das sollte jedem ein LIKE und sogar eine keine spende wert sein!! Kontakt:
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