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ChemWonderland

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  1. Der Gedanke ist im Prinzip richtig, aber er kratzt nur an der Oberfläche und übersieht die entscheidende Verteidigungsebene. Klar, LUKS sichert die gesamte Platte im ausgeschalteten Zustand. Niemand wird versuchen, das zu knacken. Und ja, der Hauptangriff zielt auf das laufende System. Genau deshalb kommt VeraCrypt ins Spiel. Die sensiblen Daten, szenerelevante virtuelle Maschinen und kritische Tools liegen eben nicht offen im entschlüsselten LUKS-System, sondern in einem oder mehreren VeraCrypt-Containern, die standardmäßig nicht gemountet sind. Wenn also jemand Zugriff auf das laufende System bekommt, sieht er nur das Basis Betriebssystem. Die wirklich wichtigen Bereiche sind immer noch verschlüsselte Container-Dateien, die erst mit einer separaten Passphrase und idealerweise einer Keyfile gemountet werden müssen. Das ist eine bewusste Hürde für den „Fall der Fälle“. Es zwingt den Angreifer, nicht nur das System zu kompromittieren, sondern aktiv nach diesen Containern zu suchen und einen weiteren, separaten Schlüssel zu erlangen. Es ist der Unterschied zwischen „Die Haustür ist offen“ und „Die Haustür ist offen, aber der Safe im Keller ist immer noch verschlossen.“ 🤓 Man könnte natürlich argumentieren, dass die Container im laufenden Betrieb auch offen stehen, doch wer etwas Know-how hat, hat auch sicherheitsrelevante Skripte dafür sowie spezielle Hardware. Es ist einfach kein Platz für Fehler, wenn man eine gewisse Beständigkeit pflegen möchte.
  2. Warum überhaupt an BitLocker denken? Warum nicht LUKS für die gesamte Festplatte und VeraCrypt für verschiedene Bereiche als Container? Ich glaube, bei einem 18-stelligen Passwort und via VeraCrypt zusätzlich einem PIN und einer geeigneten Passphrase, haben staatliche Akteure da echt lange mit zu kämpfen. Solange es keine Quantencomputer gibt, die bald alles an Verschlüsselungen zunichtemachen. 😂 Was auch noch sehr wichtig ist, wenn man schon in so einer Szene ist, sollte man sich auch von Windows verabschieden. In Windoof gibt es immer Mittel und Wege und Microsoft ist eine Datenkrake, siehe Recall-Feature. Ich weiß ja nicht, ist nur meine bescheidene Meinung zu dem Thema. 😉
  3. Google ist in letzter Zeit extrem restriktiv geworden, wenn es um die Erstellung von Konten über Anonymisierungsdienste wie Tor geht. Der Grund dafür ist einfach... Diese IP-Bereiche werden häufig für Missbrauch wie Spam oder Bot-Netzwerke missbraucht und Google blockiert sie deswegen pauschal. Ein kommerzieller VPN-Dienst ist in solchen Fällen meist die bessere Alternative. Statt eine spezifische Anbieter zu empfehlen, teile ich lieber die wichtigsten Kriterien mit, auf die du achten solltest: No-Logs-Policy: Das ist der entscheidende Punkt. Der Anbieter darf keine Protokolle über deine Aktivitäten führen und das sollte idealerweise von einem unabhängigen Auditor überprüft worden sein. Gerichtsstand: Wähle einen Provider mit Sitz in einem Land ohne strenge Vorratsdatengesetze, zum Beispiel in der Schweiz, Panama oder den Britischen Jungferninseln Kill Switch: Diese Funktion unterbricht sofort deine gesamte Internetverbindung, falls die VPN-Verbindung abbricht. So bleibt deine echte IP-Adresse unsichtbar. Zahlungsmethoden: Achte auf anonyme Optionen wie Kryptowährungen oder sogar Bargeld per Post. Zu den Anbietern, die diese Kriterien oft erfüllen, gehören zum Beispiel Mullvad 🤫 Die Methode, die du beschreibst, ist grundsätzlich machbar. Mit jeder frischen Genymotion-Instanz und einer neuen IP-Adresse deines VPNs täuschst du Google ein neues, legitimes Gerät vor. Das steigert die Erfolgschancen bei der Kontoerstellung enorm. Ob du eine Tor-IP innerhalb der VM einsetzen kannst, ist einen Test wert, aber die Risiken für eine Sperrung sind bei Tor-IPs deutlich höher als bei einem sauberen VPN-Server. Dein Plan, dich in ein Café zu setzen, ist clever, um deinen Standort zu verschleiern. Aber denk dran: Öffentliche WLANs sind unsicher. Schalte auch dort immer dein VPN ein, um deinen Datenverkehr zu schützen. Welche anderen Möglichkeiten dir da noch zugutekommen, kannst du hier im Forum in verschiedenen Bereichen einsehen! Learning by doing, bin sicher, du schaffst das schon. 😉
  4. Wenn du den Weg über Genymotion gehst, dient das "Wegwerf-Handy" ausschließlich als passiver SMS-Empfänger. Die eigentliche Einrichtung und Nutzung von Telegram findet in der virtuellen Android-Umgebung auf deinem PC statt. Du besorgst dir ein ganz einfaches, günstiges Handy. Es muss nicht einmal ein Smartphone sein; ein altes Tastenhandy reicht völlig aus, solange es SMS empfangen kann. Dazu kaufst du eine anonyme Prepaid-SIM-Karte und legst sie in dieses Handy ein. Dieses Handy schaltest du nur ein, um den SMS-Code für die Telegram-Registrierung zu empfangen. Es muss nicht mit dem Internet verbunden sein und du installierst darauf keine Apps. Du installierst Genymotion und erstellst darin ein sauberes, virtuelles Android-Gerät. Den Netzwerkverkehr dieser virtuellen Maschine leitest du über ein VPN, um deine echte IP-Adresse zu verschleiern. Innerhalb der Genymotion-Instanz öffnest du den Browser und erstellst ein neues, anonymes Google-Konto. Dieses Konto brauchst du, um auf den Play Store zugreifen zu können. Anschließend lädst du aus dem Play Store innerhalb der virtuellen Maschine die offizielle Telegram-App herunter und installierst sie. Du startest die Telegram-App in Genymotion. Bei der Abfrage der Telefonnummer gibst du die Nummer deiner anonymen SIM-Karte ein (die sich im physischen "Wegwerf-Handy" befindet). Telegram sendet nun einen Bestätigungscode per SMS an dein physisches Handy. Diesen Code liest du vom Handy-Display ab und gibst ihn in der Telegram-App in Genymotion ein. Damit ist dein Telegram-Account erfolgreich erstellt und mit der virtuellen Android-Instanz verknüpft. Zu deiner Frage bezüglich des Google-Kontos: Ja, für den Zugang zum offiziellen Play Store innerhalb von Genymotion benötigst du ein Google-Konto. Es ist aber entscheidend, dass du hierfür ein neues, anonymes Konto erstellst und es ausschließlich für diesen Zweck verwendest. Verknüpfe es nicht mit deinen echten Daten. Welches "Wegwerf-Handy" ist zu empfehlen? Da du auf dem Gerät keine Apps installierst, sind die Anforderungen minimal. Jedes funktionierende Handy, das SMS empfangen kann, ist geeignet. Schau auf eBay oder in Second-Hand-Läden nach alten Nokia-, Samsung- oder Motorola-Tastenhandys. Diese kosten oft nur 5-15 € und sind für den reinen SMS-Empfang perfekt. Ein altes Smartphone, das du nicht mehr brauchst, funktioniert natürlich genauso gut. Dieser Ansatz trennt die Registrierung (physische SIM) sauber von der Nutzung (virtuelle Maschine) und bietet eine sehr gute Anonymität. Hier ein Beispiel mit Whonix-Gateway und Genymotion: Viele Grüße, ChemicalWonderland
  5. Hey @Annanas, kurzer Gedanke zu deinem Vorhaben, tdata zu kaufen. Hast du schon mal überlegt, dir stattdessen eine anonyme SIM-Karte zu besorgen? Die sind oft schon für rund 10 € zu haben und geben dir mehr Kontrolle. Da du dich ja anscheinend mit Linux auskennst, wäre folgender Workflow vielleicht eine Option für dich: Starte eine Genymotion-Instanz und setz darauf ein sauberes, virtuelles Android auf. Route den Traffic der Instanz über einen VPN, der auf eine deutsche IP-Adresse terminiert. Nutze die Nummer der anonymen SIM, um dich damit bei Google zu registrieren. Lade dir anschließend aus dem Play Store die offizielle Telegram-App. Registriere den Telegram-Account und verifiziere ihn mit einer E-Mail. Ich persönlich nutze dafür gerne Tuta (https://tuta.com/de), da der Anbieter auf Datenschutz ausgelegt ist. Kleiner Tipp am Rande: Registriere die Mail-Adresse am besten 24 bis 48 Stunden im Voraus, um sicherzugehen, dass sie bei der Telegram-Anmeldung reibungslos funktioniert (bin mir bei der genauen Wartezeit aber nicht 100% sicher). Im Ergebnis hast du dann einen vollwertigen Telegram-Account mit einer deutschen Nummer. PS: Wenn du zwischen Router und deinem "Scene-PC" einen Raspberry Pi als dedizierten Gateway schaltest, kannst du einen zusätzlichen Schutzlayer einbauen. Der Pi tunnelt dann den gesamten Traffic über I2P und verhindert so direkte Verbindungen deines Haupt-PCs. Das minimiert Leaks und verteilt die Last, quasi ein digitaler "Air-Gap". Mit iptables und I2P ist das gut umsetzbar. Für die Hardcore-Variante: Tunnel deinen Traffic von deinem Pi via I2P zu einem entfernten I2P-Knoten (z.B. auf einer VPS) und von dort erst ins Clearnet. Das ist quasi ein "I2P-in-I2P"-Tunnel, der den Traffic doppelt verschleiert, bevor er den Outproxy erreicht. Ist zwar Overkill, aber extrem sicher gegen Traffic-Analyse. Wenn du dich damit auskennst, wirf mal einen Blick in die I2P-Docs.
  6. Hallo cstate-Community, wir, das Team von ChemicalWonderland, möchten uns heute offiziell bei euch vorstellen. Viele von euch kennen uns bereits von Marktplätzen wie TorZon, Nexus oder Kerberos. Wir möchten uns an dieser Stelle für das enorme Vertrauen bedanken, das ihr uns dort entgegengebracht habt. Nun ist es unser Ziel, auch hier eine verlässliche und geschätzte Anlaufstelle für euch zu werden. Für alle, die uns noch nicht kennen: Wir befinden uns momentan in den letzten Zügen unserer Sommerpause, um unsere Organisation zu optimieren und die Akkus wieder voll aufzuladen. Seid versichert... wir stehen bereit und werden schon in Kürze wieder mit voller Energie und vollem Sortiment für euch da sein. ChemicalWonderland ist mehr als nur ein Shop, es ist ein Projekt, das auf einer gemeinsamen Leidenschaft für erstklassige Produkte und herausragenden Service basiert. Unsere Mission war von Anfang an klar: Einen Ort zu schaffen, an dem Qualität, Verlässlichkeit und die Zufriedenheit unserer Kunden an erster Stelle stehen. Was ihr von uns erwarten könnt: Kompromisslose Produktqualität: Unser Sortiment besteht ausschließlich aus Produkten, die unsere strengen internen Prüfungen bestanden haben. Wir bieten nur an, wovon wir als Team vollkommen überzeugt sind. Professioneller Service: Ob es um eine schnelle Antwort auf eine Anfrage oder die zügige Bearbeitung eurer Anliegen geht – wir verstehen uns als euer Partner und handeln entsprechend. Garantierte Sicherheit & Diskretion: Der Schutz eurer Daten hat für uns höchste Priorität. Unsere Prozesse sind von Grund auf so konzipiert, dass eure Sicherheit und Anonymität jederzeit gewährleistet sind. Wir freuen uns sehr darauf, euch bald unser komplettes Angebot zu präsentieren und das Vertrauen, das uns an anderer Stelle bereits geschenkt wurde, auch hier zu verdienen. -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA256 Beste Grüße, Euer Team von ChemicalWonderland -----BEGIN PGP SIGNATURE----- iQIzBAEBCAAdFiEE9tYtIBhyalBUSK+V24sAryRRtKQFAmjPu6MACgkQ24sAryRR tKSw6BAAlsyGwNxyuCEmI85fTD7rVjRnEV5xWR4+hCr+7q8oJ1BjcfX8BiixHE+1 mT5IMs0iSnb85leq8GHwkud8oDDkV2ESj0X4WGAiVCXjUQMVeX7tVi8YSvGNs8ys b5XU4HRLnTYotoZ15ZD/z1p8Jx0yhSRXHEyVOeF2qeoZoT3cbkf8zTcnAOOtb2Nq 7/SLaw7CjtKM1QauLLxAEeF9rip7sqKS2dGNt6Aae2Q1wfaUu+zEkqUhHBhh6wOR 3qK9WupmjxqkTQRMPG9pMLRhufxvvTVIjl2lqXGXQQ2Tr7HatY6szfYgxyTM3Vgp T/a/BQiRFUU34abhLHmkcNhpaXMApJeA7GDc+TggHBEFM05dBO2jdKgjYB6sp+L6 lAXrbrsGrn5ImKTgeilHLDuAEYd5p5/WUXp7TJOR4YwXG3lgOAyKEi83SBd9B5AK eJnU/5o8c/BGRN4aHPjCp+xyn5whPtxY+HimwnYaKDpsBDUTRatPhcPaTQ69lxyq KNr0y/Xf40sEV3fHhUHqiH042vgyDCKBCZPt2Ih3Aba0zEswS6YkYvF1uqn9+n95 F5+Bu6W3CqlF9L5NeeBu7fCE+2t8bSIq5fOmwzxoWS5/tXt1akrjgaZ7/cORPcP7 HLRJeWe/QMid/QkRmgDmrcLM3bwWKK48v9AD/hAGVJNelnjcXek= =fGkt -----END PGP SIGNATURE-----
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