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Herzlich Willkommen bei den bösen Jungs und Mädels. Wünsche dir gute Geschäfte
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ANOSIMs sind anonyme Internetverträge – nutzt sie, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt! Leider haben ANOSIMs im Mobilfunkbereich eine größere Angriffsfläche als ein klassisches Netzwerk. Angriffsflächen: Triangulation über Funkmasten: Da sich Mobilfunkkarten stets mit dem nächstgelegenen Funkmast verbinden, wird dieser aktiv gesucht. Durch die Auswertung der Distanz zu mehreren Funkzellen kann eine Triangulation erfolgen. Besonders bei 5G ist eine sehr präzise Ortung (teilweise auf wenige Meter) möglich, während sie bei 4G/LTE meist im Bereich von ca. 50–100 Metern liegt. IMEI-/IMSI-Korrelation: Jede SIM-Karte besitzt eine eindeutige IMSI (International Mobile Subscriber Identity), während jedes mobilfunkfähige Gerät eine IMEI (International Mobile Equipment Identity) hat. Beide Identifikatoren werden an den Funkmast übermittelt und können gespeichert werden. Dadurch lässt sich nachvollziehen: welche Geräte mit einer bestimmten SIM genutzt wurden welche SIM-Karten in einem bestimmten Gerät aktiv waren Stille SMS / Telekommunikationsüberwachung (TKÜ): Durch sogenannte stille SMS kann ein Gerät zur Netzaktivität gezwungen werden, wodurch eine Lokalisierung ermöglicht wird. Im Rahmen einer TKÜ können zudem ein- und ausgehende Verbindungen wie Datenverkehr, Anrufe und SMS überwacht und protokolliert werden. Wie schützt man sich? Wenn die SIM nicht benötigt wird: Gerät in den Flugmodus versetzen oder vollständig ausschalten bzw. die SIM entfernen Die ANOSIM möglichst nur in Kombination mit einem VPN nutzen Die SIM nicht aktiv mitführen, da sonst ein Bewegungsprofil erstellt werden kann Besonders kritisch: gleichzeitiges Mitführen eines persönlichen Smartphones, da eine Korrelation möglich ist Nach Möglichkeit 4G statt 5G verwenden (geringere Ortungsgenauigkeit) SIM-Karten regelmäßig wechseln Für jedes Gerät eine eigene SIM verwenden Keine persönlichen SIM-Karten (RL-SIMs) im selben Gerät nutzen Fortgeschritten: Noch besser ist der Einsatz eines SIM-Routers mit anpassbarer Gerätekennung (IMEI). Beispiel: Der GL.iNet GL-E750V2 kann mit entsprechender Firmware so konfiguriert werden, dass sich die IMEI lokal ändern lässt. Zusätzlich sinnvoll: Verbundene Geräte (z. B. Smartphones) im Flugmodus betreiben Beachten, dass auch ohne eingelegte SIM unter Umständen Gerätekennungen übertragen werden können Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, einen VPN direkt auf dem Router zu konfigurieren und eine zusätzliche Netzwerk-Kaskade aufzubauen, was die Rückverfolgbarkeit weiter erschwert.
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Inhaltsverzeichnis Warum Jabber (XMPP) nutzen? Pidgin installieren Konto erstellen Off-the-Record-Nachrichten (OTR) Warum Jabber (XMPP) nutzen? Jabber bzw. das XMPP-Protokoll (Extensible Messaging and Presence Protocol) ist ein dezentraler Messenger-Standard, der ähnlich wie E-Mail funktioniert. Nachrichten werden über föderierte Server ausgetauscht. Der große Vorteil liegt in der Dezentralisierung und Interoperabilität: Freie Wahl des Servers (Provider-Unabhängigkeit) Unterstützung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) Erweiterbarkeit durch Plugins und Protokoll-Erweiterungen (XEPs) Zusätzlich ermöglichen bestimmte Erweiterungen, dass Nachrichten nicht persistent gespeichert werden (Forward Secrecy / Ephemeral Messaging – je nach Setup). 👉 Eine Liste öffentlicher XMPP-Server findest du hier: https://list.jabber.at/ Pidgin installieren Lade Pidgin ausschließlich von der offiziellen Quelle herunter (Supply-Chain-Sicherheit beachten). Die Software ist plattformübergreifend verfügbar: Windows macOS Linux Hinweis: In spezialisierten Umgebungen wie Tails kann es zu Einschränkungen kommen. Nach dem Download erfolgt die Installation wie üblich. Pidgin ist ein Multi-Protocol-Client, der verschiedene Messaging-Protokolle unterstützt. Konto erstellen Ein XMPP-Konto funktioniert analog zu einer E-Mail-Adresse: [Benutzername]@[Domain] Einrichtungsschritte: Öffne: Konten → Konten verwalten → Hinzufügen Wähle als Protokoll: XMPP Konfiguriere die folgenden Parameter: Benutzername: gewünschte ID Domain: Server/Provider (z. B. öffentliche XMPP-Instanzen) Passwort: sicheres Passwort (hohe Entropie) Ressource: optionale Gerätekennzeichnung Lokales Pseudonym: optionaler Anzeigename Aktiviere: „Dieses neue Konto auf dem Server anlegen“ Bestätige mit „Hinzufügen“ Anschließend erfolgt die Registrierung über ein separates Fenster: Zugangsdaten eingeben Verifizierungsprozess (z. B. CAPTCHA) abschließen 👉 Danach ist dein Account einsatzbereit. Off-the-Record-Nachrichten (OTR) OTR (Off-the-Record Messaging) ist ein kryptografisches Protokoll für vertrauliche Kommunikation. Es bietet: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Perfect Forward Secrecy Authentifizierung über Fingerprints Plausible Deniability (Nachrichten sind nachträglich nicht beweisbar zuordenbar) Einrichtung von OTR: Schließe Pidgin vollständig Lade das OTR-Plugin aus einer vertrauenswürdigen Quelle Installiere das Plugin Starte Pidgin und öffne: Extras → Plugins (Strg + U) Aktiviere „Off-the-Record Messaging“ Öffne die Plugin-Konfiguration Generiere deinen kryptografischen Fingerprint 👉 Dieser Fingerprint dient zur Authentifizierung deines Kommunikationspartners und sollte verifiziert werden (z. B. über einen zweiten Kanal). Fazit XMPP in Kombination mit einem Client wie Pidgin und OTR bietet eine flexible und vergleichsweise sichere Kommunikationslösung. 👉 Entscheidend ist jedoch die korrekte Konfiguration sowie das Verständnis grundlegender Sicherheitskonzepte wie Verschlüsselung, Schlüsselmanagement und Vertrauensmodelle.
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Dir muss bewusst sein, dass wenn ermittelt wird, die Aufnahmen am ATM immer durch die Behörden abgerufen werden und zur Akte kommen. Sollte man dich z.B. später busten und eine HD erfolgen, wird explizit nach der Kleidung gesucht, die beim Abheben getragen wurde. Es reicht also nicht, nicht nur nicht zu erkennen zu sein, sondern auch die Kleidung sollte im Falle einer HD nicht bei dir zu finden sein (Jacke, Schuhe usw.). Des Weiteren entsteht durch das Abheben ein Bewegungsprofil - auch das wird zu den Akten gelegt und gibt Ermittlungsansätze. Im Falle eines Busts werden die sog. "Verkehrsdaten" geprüft (z.B. § 100g, § 100h). Du solltest also niemals deine mobilen real Geräte (Smartsmatch, Handy usw.) dabei haben. Ich persönliche würde es machen, am ATM cashen, aber ständig wechselnde Standorte, niemals zu nah an deinem Wohnort und wie gesagt, kein Realhandy dabei und die Kleidung nicht Zuhause haben. Karte vorm Abheben immer gut sauber machen, nur an den Kanten anfassen (Fingerabdrücke vermeiden), falls die Karte eingezogen wird und gut vermummen, sollte klar sein.
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Bewahrt eure Wallet-Seeds besser nicht ausschließlich in analoger Form (z. B. auf Papier) auf. Papier ist anfällig für physische Risiken wie Verlust, Feuer- oder Wasserschäden sowie unbefugten Zugriff. Für so kritische Daten wie Private Keys oder Recovery-Seeds sollte man auf robustere und sicherere Speicherlösungen setzen. Eine sinnvolle Alternative ist ein USB-Speichermedium in Kombination mit VeraCrypt, das mittels starker kryptografischer Verfahren (z. B. AES, Serpent) verschlüsselt wird und ein sogenanntes Hidden Volume nutzt. VeraCrypt ist eine etablierte Open-Source-Verschlüsselungssoftware, die im Bereich IT-Sicherheit weit verbreitet ist und auf bewährten Konzepten der Datenträgerverschlüsselung basiert. Das zugrunde liegende Prinzip: 🔐 Passwort 1 → Outer Volume (äußeres Volume) Dieses enthält unkritische, plausibel wirkende Daten (z. B. Dokumente, Bilder oder PDFs), die keinen Verdacht erregen. 🔐 Passwort 2 → Hidden Volume (verstecktes Volume) Hier werden die wirklich sensiblen Informationen gespeichert, wie z. B. Wallet-Seeds, Private Keys oder andere vertrauliche Daten. Der entscheidende Vorteil: 👉 Das Hidden Volume ist kryptografisch nicht von außen nachweisbar. Ohne Kenntnis des zweiten Passworts kann nicht belegt werden, dass innerhalb des Containers weitere Daten existieren. Dieses Konzept wird als plausible deniability (glaubhafte Abstreitbarkeit) bezeichnet. Selbst wenn ein Angreifer Zugriff auf das Speichermedium erhält und das äußere Volume öffnet, bleibt der Zugriff auf das Hidden Volume ohne die entsprechenden Authentifizierungsdaten verwehrt. Das System kombiniert somit klassische Verschlüsselung mit einer zusätzlichen Ebene der Datenverschleierung, wodurch sensible Informationen effektiv geschützt werden. 🙂 Hier ist die „Hardcore“-Version Hey, wenn es um Wallet-Seeds oder Private Keys geht, reden wir nicht über „Backup“, sondern über Single Point of Failure. Ein einfacher Zettel ist aus Sicht der Informationssicherheit problematisch: anfällig für physische Kompromittierung (Diebstahl, Verlust) keine Redundanz keine Zugriffskontrolle keine Auditierbarkeit 👉 Kurz: Papier ist kein sicheres Key-Management. Robuster Ansatz: Verschlüsselter Container + plausible Abstreitbarkeit Ein deutlich widerstandsfähigeres Setup ist ein verschlüsseltes Speichermedium (z. B. USB) mit VeraCrypt unter Nutzung eines Hidden Volumes. Dabei kommen etablierte Kryptostandards zum Einsatz: AES / Serpent / Twofish (Blockchiffren) PBKDF2 / Key Derivation (Schlüsselableitung gegen Brute-Force) On-the-fly Encryption (transparente Laufwerksverschlüsselung) Architektur (vereinfacht) 🔐 Outer Volume (Decoy Layer) Enthält harmlose Daten (Decoy Files) Dient als Cover Traffic auf Dateiebene Soll bei erzwungener Offenlegung plausibel wirken 🔐 Hidden Volume (Sensitive Layer) Enthält hochsensible Daten (Seeds, Keys) Liegt innerhalb des äußeren Volumes, aber logisch getrennt Zugriff nur mit separatem Schlüsselmaterial (Passwort 2) Sicherheitskonzept dahinter 👉 Plausible Deniability Das Hidden Volume ist nicht forensisch nachweisbar, solange keine Fehler gemacht werden. Ein Angreifer kann nicht beweisen, dass zusätzlicher verschlüsselter Inhalt existiert. Wichtige OpSec-Regeln (entscheidend!) Hier passieren die echten Fehler: 1. Kein Pattern Leakage Outer Volume muss realistisch genutzt werden Keine „leeren“ oder künstlich wirkenden Inhalte Regelmäßige Nutzung simuliert legitimes Verhalten 2. Passwort-Hygiene Zwei komplett unabhängige Passwörter (kein Derivat!) Hohe Entropie (keine Wiederverwendung, kein Muster) Optional: Passphrase statt Passwort 3. Write-Safety beachten Niemals unkontrolliert ins Outer Volume schreiben 👉 Risiko: Überschreiben des Hidden Volumes (Data Corruption) → In VeraCrypt: Hidden Volume Protection aktivieren 4. Angriffsmodell verstehen Das schützt dich vor: Opportunistischem Zugriff Einfachem Diebstahl Klassischer Forensik ohne Zwang Das schützt dich NICHT vor: Keylogger / Malware (Endpoint Compromise) Social Engineering Physischem Zwang (Rubber-Hose-Attacke) Schlechter eigener OpSec 5. Air-Gap (optional, aber stark) Seeds nur auf nicht vernetzten Systemen erzeugen/anzeigen Kein Internet, kein Sync, keine Cloud 👉 Ziel: Eliminierung von Remote Attack Vectors Reality Check Sicherheit ist ein System, kein Tool Kryptografie schützt Daten – nicht dein Verhalten 90 % der Kompromittierungen passieren durch Operational Failures, nicht durch gebrochene Verschlüsselung Fazit Ein Hidden-Volume-Setup kombiniert: starke Verschlüsselung Zugriffskontrolle und Abstreitbarkeit auf Systemebene 👉 Aber: Die Sicherheit steht und fällt mit deiner OpSec-Disziplin. Der größte Exploit sitzt – wie immer – vor dem Bildschirm.
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[1] Setup Telegram sollte nur als Desktop- (portable) oder Web-Version auf einer VM oder über ein RDP verwendet werden. Dafür eignen sich sogenannte „tdata“-Accounts. [2] Login Telegram Portable herunterladen und 2× entpacken, sodass ihr zwei Telegram-Portable-Ordner habt. tdata-Account auf lzt.market oder accsmarket.com kaufen. Den tdata-Ordner in einen der Telegram-Portable-Ordner entpacken und Telegram starten (wenn ihr nicht eingeloggt seid, ist der Account invalid). Zweite Telegram-Instanz ohne tdata-Ordner starten (dort solltet ihr nicht angemeldet sein). Nummer des eingeloggten Accounts aus Instanz 1 nehmen und sich in der zweiten Telegram-Instanz über die Nummer anmelden (Code wird an Instanz 1 gesendet, 2FA-Passwort ist meist im tdata-Ordner als „2fa.txt“ zu finden). Nach dem Login in Instanz 2 zurück zu Instanz 1 → Settings > Privacy and Security > Active Sessions und alle Geräte abmelden, die nicht eure Instanz 1 oder 2 sind. Anschließend zurück zu Settings > Drei Punkte > Log out, um den Account aus Instanz 1 auszuloggen. In manchen Accounts ist eine „Login-E-Mail“ hinterlegt. Diese müsst ihr entweder auf eine zufällige Temp-Mail oder auf eine eigene E-Mail ändern. [3] Sonstige Sicherheitsmaßnahmen Sobald ihr euch aus der originalen tdata-Instanz ausgeloggt habt, könnt ihr weitere Privacy-Einstellungen anwenden und den Auto-Download von Bildern/Dateien komplett deaktivieren. Für zusätzliche Sicherheit könnt/solltet ihr auch das 2FA-Passwort des Accounts ändern. Settings > Privacy and Security > Groups & Channels auf „Nobody“ setzen, um zu verhindern, dass ihr unerwünscht in Gruppen hinzugefügt werdet. Wichtig: Telegram setzt den „Always allow“-Wert hierbei auf „Premium Users“. Das bedeutet, dass Premium-Nutzer euch weiterhin einfach zu Gruppen hinzufügen können. Geht also nochmal auf „Always allow“ und deaktiviert „Premium Users“, damit euch wirklich niemand mehr gegen euren Willen hinzufügen kann. Warum das Ganze? Wenn ihr einfach nur den tdata-Ordner importiert, Telegram startet und den Account nutzt, bleibt der originale tdata-Ordner des Verkäufers weiterhin gültig. Selbst wenn ihr das 2FA-Passwort ändert, bleibt die Session bestehen.
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Minimal-Setup (verständlich & praxisnah) 1️⃣ Betriebssystem Linux (z. B. Linux Mint oder Ubuntu) Warum? Reduzierte Telemetrie im Vergleich zu Windows Transparente Update- und Security-Mechanismen Benutzerfreundliche Distributionen (kein tiefes SysAdmin-Wissen nötig) 👉 Für Einsteiger absolut ausreichend als primäres Host-Betriebssystem (kein Zwang zu Live-Systemen oder spezialisierten Privacy-Distros) 2️⃣ Browser Firefox (Standard) oder Tor Browser (für erhöhte Anonymität) Firefox – grundlegende Härtung (Hardening): Einsatz von Content-Blockern (z. B. uBlock Origin) Aktivierung von HTTPS-Only Mode Blockieren von Third-Party-Cookies Vermeidung von Logins bei großen Trackern (Google, Meta etc.) Tor Browser: Bereits vorkonfiguriert (Privacy by Default) Keine Anmeldung bei persönlichen Accounts Keine Modifikationen oder individuelles Tuning (Fingerprint-Risiko!) Merksatz: Firefox = Alltag & Usability Tor = Anonymität (Trade-off: Performance) 3️⃣ VPN Ein VPN bietet: IP-Obfuskation gegenüber Zielservern Verschlüsselten Tunnel (Traffic Encryption) Aber: 👉 Kein vollständiger Anonymisierungsdienst Best Practices: No-Logs-Provider (z. B. Mullvad, iVPN) Bezahlte Dienste bevorzugen (kein „Free VPN“-Risiko) Korrekte Kette: VPN → Browser (nicht umgekehrt) 4️⃣ Virtuelle Maschine (VM) VM = Isolationsebene, kein Unsichtbarkeitsmodus Sinnvoll für: Testumgebungen (Sandboxing) Trennung von Workloads / Kontexten Schutz des Host-Systems vor potenziell unsicherer Software 🔑 Das Wichtigste (oft unterschätzt) 🧠 Operational Security (OpSec) schlägt Technik Keine Verknüpfung mit Klarnamen-Identitäten Keine echten personenbezogenen Daten verwenden Vorsicht bei unbekannten Dateien (Malware-Risiko) Schreibstil, Timing & Gewohnheiten können deanonymisieren 📱 Real-Life-Faktoren Smartphones = hochgradige Tracking-Endpunkte (Sensoren, Apps, IDs) Social Media erzeugt persistente Identitätsprofile Browser-Fingerprinting ermöglicht Wiedererkennung trotz Schutzmaßnahmen *********************************************************************************************************************************************************************************************************** Minimal-Setup (fortgeschritten / OpSec-orientiert) 0️⃣ Bedrohungsmodell (Threat Model) – Pflicht Bevor du irgendwas installierst: Wen willst du ausblenden? (Werbenetzwerke, Arbeitgeber, Staat?) Welche Ressourcen hat der Gegner? Was passiert, wenn du deanonymisiert wirst? 👉 Ohne Threat Model ist jedes Setup blind und meist ineffektiv. 1️⃣ Betriebssystem Linux (gehärtet, nicht nur „installiert“) (z. B. Ubuntu / Mint als Basis, optional Whonix/Tails für Spezialfälle) Maßnahmen: Full Disk Encryption (LUKS) Minimalinstallation (weniger Angriffsfläche) Regelmäßige Security-Updates (Patch-Management) Entfernen unnötiger Dienste (Attack Surface Reduction) Optional (höheres Level): MAC-Systeme wie AppArmor / SELinux Separate User-Kontexte (Least Privilege Prinzip) 👉 Ziel: Host-System als vertrauenswürdige Basis (Trusted Computing Base) 2️⃣ Netzwerkebene VPN ist nur Layer 1 – nicht die Lösung Realität: VPN = Trust-Shift (du vertraust dem Anbieter statt dem ISP) Kein Schutz gegen Fingerprinting oder Account-Korrelation Härtung: VPN + Tor (je nach Use-Case: Tor over VPN oder VPN over Tor) DNS-Leak-Schutz prüfen Eigenen DNS-Resolver oder privacy-orientierte Resolver nutzen 👉 Ziel: Traffic-Korrelation erschweren, nicht „unsichtbar werden“ 3️⃣ Browser / Zugriffsschicht Option A: Firefox (gehärtet) about:config Hardening (Resist Fingerprinting, WebRTC deaktivieren etc.) Strikte Isolation (Container, First-Party Isolation) JavaScript nur selektiv (z. B. NoScript – aber usability trade-off) 👉 Problem: Jeder Eingriff verändert deinen Fingerprint Option B: Tor Browser (empfohlen für Anonymität) Einheitlicher Fingerprint (Anonymity Set) Onion Routing (mehrschichtige Verschleierung) Strikte Regeln: Keine Logins in reale Identitäten Keine Plugins / Add-ons Keine Downloads & extern öffnen Fenstergröße nicht verändern 👉 Ziel: Nicht auffallen, nicht individuell werden 4️⃣ Isolation & Segmentierung Virtuelle Maschinen sind Pflicht, nicht optional Trennung nach Identität / Kontext Beispiel: VM 1 = reale Identität VM 2 = pseudonym VM 3 = „dirty“ / Tests Fortgeschritten: Qubes OS (Security by Compartmentalization) Disposable VMs (Ephemeral Environments) 👉 Ziel: Keine Cross-Kontamination von Daten 5️⃣ Identität & Verhalten Hier scheitern 90 %: ❌ Klassische Fehler: Gleiches Schreibmuster (Stylometry) Wiederverwendung von Usernames / E-Mails Zeitliche Korrelation (immer gleiche Online-Zeiten) Metadaten in Dateien (EXIF, Dokumentinfos) ✅ Saubere Praxis: Strikte Identitätstrennung Unterschiedliche Sprachmuster (bewusst variieren) Metadaten strippen (z. B. Bilder!) Keine Überschneidung von Accounts / Geräten 👉 Ziel: Keine Linkability zwischen Identitäten 6️⃣ Hardware & Real-Life-Leaks Größter Fehler: Technik ernst nehmen, Alltag ignorieren Smartphone = permanenter Tracking-Beacon IMEI, Apps, Standort, Funkzellen WLAN = MAC-Adressen, Probe Requests Kameraüberwachung + Zeitkorrelation 👉 Wenn dein Handy neben dir liegt, ist vieles oben sinnlos. 7️⃣ Fingerprinting & Tracking Selbst mit Tor/VPN: Canvas Fingerprinting Font Enumeration Timing Attacks Behavioral Biometrics 👉 Fazit: Anonymität ist kein Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess. 🔥 Reality Check Es gibt kein „100 % anonym“ Tools geben dir Rauschen, kein Unsichtbarkeitsfeld Der Mensch ist immer die schwächste Komponente 👉 Echte Regel: Konsistenz schlägt Tools. Disziplin schlägt Setup.
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Willkommen bei den bösen Jungs und Mädels.
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Vorteile der wichtigsten Hardware-Wallets:
Apotheke-24 replied to BullDDoser's topic in Anfängerbereich
Man muss sein hart erfraudetet ja auch irgendwie sicher aufbewahren. -
Hallo liebe Gemeinde. Bin ganz frisch in der Szene und hoffe auf interessante Informationen, Anleitungen... Euer Apotheker