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BullDDoser

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Everything posted by BullDDoser

  1. Dankeschön fürs teilen @ Staatskanzler 👍
  2. Vermute mal er braucht für den Anfang einfach nur die einfachste Variante. Etwas was leicht zu erstellen ist und womit er sich dann in die Materie einarbeiten kann. Und geh davon aus das ihm Begriffe wie "Instore" noch nichts sagen. ;-)
  3. @ Maxxl90 Als Seller brauchst du ein dickes Fell! Mein Tipp. Das sind Kunden. Keine Freunde. Kein Smalltalk sondern Buisness machen. Klare und direkte Ansagen machen. Jeder gute Kunde wird das verstehen. Falls zu stressig such dir jemanden der den PM-Verkehr hier übernimmt und kümmer dich nur um den Versand etc. Ich habe im Handel gearbeitet. Kunden können schwierig sein. Das muss man können oder lernen. Cstate will keine korrekten Seller verlieren! Falls ich helfen kann schreib mich gerne an. LG Bulli
  4. Gebt unseren Kameraden doch ein paar public Tipps. Dafür gibts es die Comunity!😉
  5. Schön dich bei uns zu haben @ SberBank Wünsche dir Spass und gute Geschäfte.😉 LG Bulli
  6. Ich muss halt selber zugeben das es auf den ersten Blick kompliziert ausschaut. Hab mir zwar selber so nen Schlüssel erstellt und es war nach dieser Anleitung recht easy. Ist halt die Frage ob es eine Alternative zu Temp.pm oder Privnote im Alltag ist. Muss halt alles flott und zügig bei mir gehen....😉
  7. Willkommen auf Cstate @ CocaFlakes Viel Spass und gute Geschäfte.👍 LG Bulli
  8. Installation der Verschlüsselungssoftware (Windows) Für Windows-Nutzer: Wir brauchen zuerst das Verschlüsselungsprogramm Gpg4win (der Link führt zur Download-Seite). Das müssen Sie herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren. (Nur das – nichts weiter, später könnten Sie es jederzeit wieder deinstallieren.) Sie installieren das heruntergeladene Programm mit einem Maus-Doppelklick und folgen den selbsterklärenden Anweisungen. Ignorieren Sie alle Aufforderungen des Programms, jetzt zusätzlich etwas zu tun – Gpg4win muss nur installiert sein. Das deutschsprachige Tutorial ist nützlich, wenn man später (nicht jetzt!) nachsehen will. Man kann das Programm selbst auch in’s Deutsche übersetzen, das ist aber nicht wirklich nötig und auch ein bisschen kompliziert. Wir benötigen für dieses Tutorial nur die Komponente “Kleopatra”. Jetzt starten Sie bitte Kleopatra. Erzeugen eines Schlüsselpaares – eines öffentlichen und eines privaten Schlüssels. Nur Verschlüsselungssysteme, die mit einem öffentlichen Schlüssel (“public key”) und einem privaten Schlüssel (“private key”) arbeiten, sind sicher. Sie können alle Menüs bzw. Optionen des Programms Kleopatra vorerst ignorieren, außer “Datei” (ganz links) und “Schlüsselpaar erzeugen”. Der “Schlüssel” bzw. das “Schlüsselpaar” sind Dateien in einem speziellen Format, die anhand der von Ihnen beim Erzeugen gewählten E-Mail-Adresse später erkannt werden können. Sie könnten also auch einen Schlüssel mit der E-Mail-Adresse [email protected] erzeugen; das machte nur keinen Sinn. Die Leute, die später mit ihnen verschlüsselte E-Mails austauschen, wollen wissen, zu wem ein Schlüssel gehört. Sie können auch zuerst ein Test-Schlüsselpaar erzeugen, das Sie später wieder löschen. Die technischen Details des jetzt zu erzeugenden Schlüsselpaares können Sie jetzt fast alle ignorieren. Beachten Sie nur, dass Sie die “Lebensdauer” eines Schlüsselpaares – wie lang es gültig bleiben soll – selbst bestimmen. Falls Schlüssel ablaufen, können sie weder von Ihnen noch von anderen benutzt werden. Machen Sie bitte aber ein Häkchen bei “Signieren”. Der letzte Punkt ist die Frage nach einer “Passphrase” (vgl. Screenshot unten). Einige E-Mail-Programme bzw. deren Add-ons erlauben auch, Schlüssel ohne dieses Passwort zu erzeugen. Es ist nur dazu da, ihre verschlüsselten E-Mails zu schützen, falls jemand anderes Ihr E-Mail-Programm benutzt. Diese Person könnte Ihre “geheimen” E-Mails nicht lesen. Keine Sorge: Sie müssen das später nicht jedes Mal eingeben. Sie können in den Voreinstellungen eines E-Mail-Programms, das verschlüsselt (zum Beispiel Thunderbird), Regeln einrichten, dass Sie mit bestimmten Personen im Adressbuch immer und automatisch ver- und entschlüsseln. Sie müssen dann gar nichts mehr tun. Haben Sie nur einen Testschlüssel erzeugt, können Sie die Menü-Option “Sicherheitskopie Ihres Schlüsselpaares erstellten” ignorieren. Falls Sie das aber möchten, erzeugt Kleopatra (in Wahrheit GnuPG) eine Kopie bzw. ein Backup ihres geheimen (!) Schlüssels (vgl. Screenshot unten). Niemand darf den bekommen, er muss auch “sicher” verwahrt werden (dazu mehr im Tutorial “Daten verschlüsseln mit Veracrypt”). (Ignorieren Sie auch auch Option “Öffentlichen Schlüssel an einen Verzeichnisdienst senden”.) Exportieren des eigenen öffentlichen Schlüssels – Importieren “fremder” öffentlicher Schlüssel Nachdem Sie ein Schlüsselpaar erstellt haben, wird es von Kleopatra angezeigt. Im vorletzten Screenshot sahen Sie die Option “öffentlichen Schlüssel per E-Mail versenden”. Das müssen Sie tun, wenn Sie mit jemand anderem verschlüsselt E-Mails austauschen wollen. Wenn Sie Alice sind, braucht Bob Ihren Schlüssel – und umgekehrt. Wie macht man das? Importieren ist einfach: Wenn Sie zum Beispiel unseren öffentlichen Schlüssel von unserer Website (Impressum) herunterladen, klicken Sie im Menu von Kleopatra auf “Importieren” der Datei. Danach wird der Schlüssel im “Schlüsselbund” angezeigt. In diesem Tutorial machen wir es Ihnen ein bisschen schwerer – das von uns gewählte E-Mail-Programm Claws Mail kann “ab Werk” keine Schlüssel importieren und auch nicht automatisch Attachments verschicken. (Anmerkung: Claws Mail kann nur verschlüsseln, wenn man mit dem Programm ein Schlüsselpaar erzeugt hat. Wir machten das aber mit Kleopatra.) Es kann auch keine E-Mails in HTML anzeigen – ein Hochsicherheits-E-Mail-Programm! Jetzt gibt es die Fehlermeldung: Um den gerade erzeugten öffentlichen Schlüssel zu exportieren, müssen wir diesen also in Kleopatra anklicken und dann den Menüpunkt “Exportieren” wählen (vgl. Screenshot unten). Verschicken einer verschlüsselten Datei als E-Mail-Anhang (Attachment) Schreiben Sie mit einem einfachen Texteditor (zum Beispiel aus dem Windows-Zubehör) einen kleinen Text – eine Zeile genügt – und speichern ihn dort ab, wo Sie ihn leicht wiederfinden. In unserem Beispiel heißt die Datei (im Klartext) message.txt. Dann wählen Sie mit Kleoptra die Option “Signieren/Verschlüsseln” (links oben) – es öffnet sich ihr Dateimanager. Verschlüsseln Sie die soeben erzeugte Datei – zum Beispiel an sich selbst. Kleopatra macht aus der Datei message.txt eine verschlüsselte Datei message.txt.gpg. Die verschicken Sie mit einem beliebigen E-Mail-Programm (hier Claws Mail) an sich selbst. Wir machen es auch hier so kompliziert wie möglich. Thunderbird zum Beispiel würde, wenn GnuPG einmal aktiviert worden ist, automatisch erkennen, dass es sich um ein verschlüsseltes Attachment handelt und “fragen”, ob es entschlüsselt werden soll. Claws Mail macht gar nichts. Wenn wir aber jetzt mit der rechten Maustaste auf das Attachment message.txt.gpg klicken, haben wir mehrere Optionen zu Auswahl: Wählen wir “öffnen”, versteckt Claws Mail die Datei (warum auch immer) unter AppData/Roaming/Claws-mail/mimetmp – darauf muss man erst einmal kommen. Mit Kleopatra könnten wir die Datei dann entschlüsseln – per Menu “Entschlüsseln/Überprüfen – auf die Datei klicken – und nach Eingabe des Passworts. Besser wäre also die Option “speichern als”, um unsere message.txt.gpg schnell zu finden. Unten sehen Sie den entschlüsselten Klartext. -------------------------------------------------------------- Tutorial ist nicht von mir... Aber wir haben ja einen gewissen Bildungsanspruch.😁 Vielleicht interessiert es ja einen. Verbesserungen und Alternativen sind gerne gesehen. LG Bulli
  9. Wie mit mir abgesprochen hat @ Revuelto 24Std Zeit aktuelle Proofs zu uppen. Dies hat er mir auch zugesagt. Bis dahin ist Treuhand euer Freund
  10. Bitte das Bild in deinen Verkaufsthread einbinden oder einfach in diesem Thread posten. Nur sieht es im Startpost professioneller aus. ;-) Und nicht vergessen: Also aktuelle Bilder! LG Bulli
  11. Einen interessanten Service bietest du da an.👍 Ich bitte dich heute noch einen Proof/Bild der Rezepte zu uppen. Ansonsten muss ich den Thread bis zum eintreffen der Bilder closen bzw. auf Hide setzen. Treuhand sollte ja kein Problem sein. Und es wäre hilfreich das du zumindest bei den Rezepten einen Preis angibst. Ob es Mengenrabatt gibt etc.😉 LG Bulli
  12. Herzlich Willkommen auf Cstate @ Revuelto Erfahrene Leute sieht man hier immer gerne!😉 Wünsche dir viel Spaß und gute Geschäfte. LG Bulli
  13. Aus gegebenem Anlass verabschieden wir uns von dem User El Loco Rest in Pieces.... LG Bulli
  14. So viele Medis kann ich nicht einwerfen, um mir das ohne bleibenden geistige Schaden anzusehen.😁
  15. Danke fürs teilen @ tokoya 🙏
  16. Gibts da irgendwelche Tutorials? Aus meiner Zeit kenne ich sowas nicht, obwohl ich weiß was gemeint ist.
  17. Am besten sich eine gute Seite oder ein Team suchen und dann ganz einfach sein Ding durchziehen. Aber das fiel mir damals schon schwer, 4-5 Leute zu finden, denen du wirklich vertrauen konntest. Mit solch einen Team hättest du auch heute noch zig Möglichkeiten.Was könnte man nicht langfristig für Aktionen durchziehen....😉 Aber zumindest war in den Foren früher der Umgang und gegenseitige Respekt besser. Man fühlte sich gut aufgehoben.
  18. Klicks, Krypto, Knast - Wie Hacker Millionen erpressen Allein bei den in Stuttgart angeklagten 22 Fällen entstand ein wirtschaftlicher Schaden von rund 2,3 Millionen Euro.(Symbolbild) Monatelang saß der Mann auf der Anklagebank des nüchternen Stuttgarter Gerichtssaals. Schweigend verfolgte er, wie die Kammer über Cybererpressung und Lösegeld in Millionenhöhe beriet - und ohne Regung nahm er nun auch das Urteil zur Kenntnis. Wegen Computersabotage und Erpressung mit einer manipulierten Software hat das Landgericht den Mann zu einer Gefängnisstrafe von sieben Jahren verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Monate mehr gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Die Kammer sieht in dem 46-Jährigen ein wichtiges Mitglied der berüchtigten Hackergruppe «GandCrab». Diese legte Firmen und Einrichtungen in mehreren Bundesländern lahm – aus sicherer Ferne und oft erfolgreich. Was ist Ransomware und wie funktioniert ein solcher Angriff? Bei Ransomware-Angriffen verschlüsseln Cyberkriminelle laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Daten auf Servern und Computern ihrer Opfer mit hochkomplexer Schadsoftware. Eine Entschlüsselung wird nur gegen Zahlung eines Lösegelds (englisch: ransom) in Aussicht gestellt – meist in schwer nachverfolgbarem Bitcoin. Häufig drohen die Täter zusätzlich mit der Veröffentlichung sensibler gestohlener Daten auf sogenannten Leak-Sites im Darknet, um Druck zu erhöhen. Was wird dem Mann in Stuttgart genau vorgeworfen? Der Angeklagte musste sich wegen gewerbsmäßiger Cybererpressung verantworten. Als mutmaßliches Gruppenmitglied soll er die Netzwerke von 22 deutschen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen lahmgelegt haben – darunter Krankenhäuser, Kliniken und die Württembergischen Staatstheater in Stuttgart, die nach Überzeugung der Kammer auch Lösegeld überwiesen haben. Er wurde im Oktober 2024 in der Slowakei verhaftet und ausgeliefert. Ein Schwerpunkt der vorgeworfenen Taten liegt nach Angaben des Cybercrime-Zentrums Baden-Württemberg in Süddeutschland. Erpressungsversuche soll es aber auch in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und im Saarland gegeben haben. Wer sind die bekannten Verdächtigen? Ermittler lokalisieren die Täterkerne oft in Osteuropa und Asien, dort ist die Strafverfolgung schwerer. Im Stuttgarter Fall jagen Behörden zwei weitere Hauptverdächtige mit russischer Staatsangehörigkeit per internationalem Haftbefehl: den mutmaßlichen Kopf der Operation und den Schadsoftware-Entwickler. Solche Gruppen operieren transnational und nutzen VPNs sowie Proxys zur Anonymisierung. Wer steckt hinter «GandCrab»? «GandCrab» zählt zu den erfolgreichsten Ransomware-Familien seit 2018: Sie hat weltweit Millionen Daten verschlüsselt und Lösegeld in Kryptowährungen gefordert – die Entwickler prahlten öffentlich mit über zwei Milliarden US-Dollar Einnahmen. Berüchtigt war das Abo-Modell (Ransomware-as-a-Service): Die Gruppe vermietete die Software wie ein Streamingdienst an Kleinkriminelle in Hacker-Foren. Nachfolger wie «REvil» übernahmen das Geschäft und verursachten weitere Milliardenschäden, nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte. Welchen Schaden haben die Angriffe verursacht? Allein bei den 22 in Stuttgart angeklagten Fällen beläuft sich der wirtschaftliche Schaden auf rund 2,3 Millionen Euro – durch Ausfälle, Sanierungen und Produktionsstopps. Deutschlandweit schreiben Ermittler «GandCrab» und «REvil» über 80 Fälle mit einem Gesamtschaden von knapp 33 Millionen Euro zu. Globale Schätzungen des Bundeskriminalamts belaufen sich auf Milliarden. Wird Lösegeld gezahlt? Offizielle Statistiken fehlen am Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg bei der Karlsruher Generalstaatsanwaltschaft, doch eine bundesweite BKA-Erhebung zeigt: Rund 90 Prozent der Geschädigten zahlten nichts. Eine Bitkom-Studie vom Vorjahr nennt 70 Prozent. Im Stuttgarter Fall sollen 6 der 22 Betriebe gezahlt haben, um schnell wieder online zu gehen. Um welche Summen geht es? Bei über einem Drittel der Zahlungen lagen die Beträge laut BKA zwischen 100.000 und 500.000 Euro. In 16 Prozent der Fälle forderten Hacker noch höhere Summen – teils über eine Million Euro pro Opfer. Wie groß ist die Bedrohung durch Ransomware in Deutschland? Täglich melden Behörden zwei bis drei schwere Ransomware-Angriffe; Deutschland rangiert international laut BKA auf Platz vier der betroffenen Länder. Die Dunkelziffer sei enorm, da viele Fälle unentdeckt bleiben. Warum melden Unternehmen Angriffe nicht? Die betroffenen Unternehmen hätten zum Teil Sorge, einen solchen Angriff öffentlich zu machen und somit auch vor der Konkurrenz offenzulegen, heißt es im Cybercrime-Zentrum. Außerdem wollten sie schnell weiterarbeiten und fürchteten, dass Ermittlungen der Polizei dies eher verzögerten. Sollten Opfer zahlen? Das sei zwar eine unternehmerische Entscheidung, meint der Verband Unternehmer Baden-Württemberg. Zahlungen können aber strafbar sein (Unterstützung krimineller Vereinigungen) und sie laden zu Folgeattacken ein – Unternehmen werden so als «leichte Beute» markiert. Sie sollten sich stattdessen durch regelmäßige Software-Updates, Mitarbeiterschulungen gegen Phishing, Backups offline und Notfallpläne schützen. Beratung bieten die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (LKA), die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg oder das BSI. Quelle ---------------------------------------------------------------------- Ransomware war zumindest früher ein netter Nebenverdienst. Man muss es ja nicht direkt bei Firmen anwenden. Privatpersonen funzt auch...
  19. Die Bereiche sind für dich interessant: https://cstate.to/forum/16-anfängerbereich/ https://cstate.to/forum/17-fragen-antworten/ Dort solltest du dich einlesen. Dort werden auch viele Fragen schon beantwortet. Wir haben alle mal angefangen und kennen deine Probleme...😉
  20. Helft bitte unserem neuen Mitglied bei seinem Einstieg in die Scene. @ birnenbieger Ganz wichtig ist für dich auch das Thema Opsec/Sicherheit! Vpn, Socks 5, Ano-Sim etc....😉 LG Bulli
  21. Herzlich Willkommen auf State.to @ birnenbieger Würde vorschlagen, du liest dich im Anfängerbereich ein. Interessante Begriffe für dein Problem wären: Packstation Hausdrop Bkd Briefkastendrop Falls dann noch Fragen auftauchen schreib mich an, oder noch besser eröffne unter Fragen oder im Anfängerbereich einen Thread. Die Community wird dir dann versuchen zu helfen. ;-) LG Bulli
  22. Import aus USA mit Zwischenlagerung bei Dienstleister - Erfahrungsbericht Da im Forum hin und wieder die Möglichkeit des Imports vom Waren aus den USA für eigene, private Zweck diskutiert wird, dazu ein Erfahrungsbericht. Es geht hier ausdrücklich nicht um den Import von Waffen oder Munition. Ich habe vorher bei meinem Dienstleister in den USA nachgefragt, ob mir die Verwendung von Screenshots und Infos der entsprechenden Webseite gestattet ist. Die Antwort darauf war eher zurückhaltend, so daß ich nachfolgend auf so etwas verzichte und auch nicht das Unternehmen nenne. Ob so etwas letztlich wirtschaftlich ist, muß jeder für sich entscheiden, ich halte es nur für solche Produkte sinnvoll, die in D nicht erhältlich sind. Wenn dann ohnehin eine Sendung absehbar ist, kann man natürlich auch etwas gängigeres dazu packen. Zum eigentlichen Thema: Es in den USA Logistikdienstleister, die im Prinzip einem Kunden z. B. aus D eine Anschrift in den USA (vielleicht in Buda, Texas?) zur Verfügung stellen, Lieferungen unter dieser Anschrift entgegennehmen, diese lagern und schließlich auf Wunsch zusammenpacken und nach D versenden. Ich bezeichne das nachfolgend einfach mal als "Postfach". Dazu muß man sich vorab beim Postfach registrieren, beim meinem kostet das bis dahin nichts. Für die Warenauswahl steht im Grunde das gesamte Onlineversandangebot in den USA zur Verfügung, hab z. B. auch schon bei Walmart bestellt. Interessant sind Angebote wie z. B. Black Friday, bei Recherche finden sich manchmal auch Gutscheinaktionen, Facebookwerbung u. ä. Viele (kleinere) Händler bieten auch Rabatt für Soldaten, Behördenmitarbeiter oder Veteranen an, ob das Deutschen etwas bringt, weiß ich nicht, freundlich fragen kostet nichts. Die Erfahrungen reichen von Nichtantwort bis zur Übersendung eines Gutscheincodes. Wie schon geschrieben, ich beziehe mich hier nicht auf Waffen oder Munition. Bezahlung: Vorhandensein einer Kreditkarte würde ich als Pflicht einstufen. Ich mußte allerdings mehrfach die Erfahrung machen, daß die Kreditkartenzahlung nach kompletter Eingabe aller Daten mit einer Fehlermeldung endete und die Ursache sich nicht klären ließ. Einmal wurde meine Karte auch gesperrt. Der Kreditkartenanbieter hat die Sperrung problemlos aufgehoben, konnte aber die Ursache nicht näher definieren. Laut Aussage des Kundenservice läuft da ein aufwendiger Algorithmus, dessen Vorgehensweise nicht bekannt ist. Insofern konnte mir auch nicht die mehrfache Frage beantworten, wie ich so etwas vermeiden könnte. Da ich üblicherweise nicht in Übersee einkaufe, hat das System vielleicht deshalb "gestutzt"? Die zweite Möglichkeit besteht in der Bezahlung per PayPal. Dafür hatte ich ursprünglich eine entsprechende Lieferadresse im PayPalkonto angelegt. Das erste Problem: Ist man in D registriert, ist als Adresse nur die deutsche Schreibweise formularmäßig möglich, was nicht ganz der amerikanischen entspricht. Größtes Schwierigkeit dabei - es wird automatisch GERMANY als Bestimmungsland dazugesetzt. Das kann dazu führen, daß ein Händler beim abarbeiten der Bestellungen stutzt und diese storniert. Das läßt sich ggf. umgehen, indem Bestellprozeß und Zahlungsvorgang getrennt erledigt werden. Ein bekannter Optikhändler hat beispielsweise die Möglichkeit, einen rabattierten Preis per Email anzubieten. Die Zahlung nimmt der Kunde dann nach Aufforderung aus seinem PayPalkonto vor und teilt dem Händler anschließend per Mail die PayPal-Transaktionsnummer mit. Eine Alternative könnte noch sein, händlerseitig über PayPal eine Rechnung zu versenden. Die Frage bleibt halt, welcher Händler bereit ist, sich die Mühe zu machen. Versandabwicklung zum Postfach: Nach erfolgtem Kauf muß man im Kundenkonto des Postfachs eine eingehende Sendung hinterlegen, damit diese bei Anlieferung zugeordnet werden kann. Dazu gehört insbesondere eine konkrete Warenbezeichnung mit Angabe des HS-Code/Zolltarifnummer (dazu später mehr), Warenwert und Lieferant, später ggf. auch Sendungsnummer. Teilweise sind das Pflichtangaben, teilweise nicht, das mag je nach Postfachanbieter differieren. Die Angaben dienen später dazu, eine listenmäßige Rechnung der gekauften Ware zu erstellen und der Luftfrachtsendung beizulegen. Bei meinem Anbieter war es so, daß für die ersten 30 Tage keine Lagerkosten anfallen, auch das mag unterschiedlich sein. Wichtig ist, sich bei der Lieferanschrift exakt an die Vorgaben des Postfachanbieters zu halten, weil sonst die Zuordnung Probleme bereiten kann. Die Händler übernehmen das erfahrungsgemäß nicht immer 1 zu 1, es empfiehlt sich, das im Auge zu behalten und ggf. nachbessern zu lassen bzw. bei der Bestellung konkret darauf hinzuweisen. Kommt die Sendung beim Postfach an, wird der Käufer per Mail informiert. Es gibt dabei die Möglichkeit, eine "Inspektion" der gelieferten Ware durchführen zu lassen, was aber Gebühren kostet. Ich habe beim hier beschriebenen Einkauf über etwa einen Monat bei 4 verschiedenen Händlern eingekauft. Versand nach D Ist man mit dem Einkauf fertig, lassen sich die einzelnen Positionen in der Eingangsliste auswählen (i. d. R. natürlich alle) und als Aktion "Versand" auswählen. Dann einige Stunden oder bis zum nächsten Tag warten, die Einzelsendungen werden zu einem Paket zusammengepackt. Man muß dazu wissen, daß es bei den Versandkosten neben dem eigentlichen Gewicht auch das sog. Raumgewicht eine Rolle spielt, also das Volumen, welches eine solche Sendung beim Transport beansprucht. Oft entstehen aufgrund des Raumgewichts - insbesondere bei leichten Sendungen - höhere Transportkosten. Hier liegt ein grundsätzliches "Sparpotential", weil der Transport der einzelnen Kaufgegenstände in einem Karton i. d. R. günstiger ist, als mehrere (hier im Beispiel wären es 4) Einzelkartons. Hat der Postfachanbieter die Ware versandfertig zusammengepackt, gewogen und vermessen, erhält man eine entsprechende Nachricht per Mail. Dann kann man sich wieder in sein Kundenkonto einloggen und den Versanddienstleister auswählen, dazu werden die entsprechenden Kosten angezeigt. Hier im Beispiel lagen die Luftfrachtangebote zwischen ca. 41 $ und 129 $, ich habe mich dann für den günstigsten Anbieter entschieden. Man muß einfach nur eines der aufgelisteten Angebote anklicken, ist recht unkompliziert. Zu dem Frachtkosten kommt die Gebühr für die Postfachdienstleistung, das waren in diesem Fall 36 $. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte. Der Versand erfolgt relativ schnell, im Grunde sind es bis zum Eintreffen in D wenige Tage, das hängt letztlich von der gewählten Beförderung ab. Zollabwicklung Da habe ich schon lange recherchiert und bin in einigen Bereichen bis heute nicht sicher. Wichtig für den Zoll ist wohl insbesondere der Warenwert und eine genaue Warenbeschreibung sowie der bereits erwähnte HS-Code. Zur Recherche habe ich u. a. folgende Seiten benutzt: https://www.zolltarifnummern.de/ https://auskunft.ezt-online.de/ezto/Welcome.do Auskünfte zu allgemeinen Fragen auf der Zollwebseite: https://www.zoll.de/DE/Kontakt/Auskuenfte/Allgemeine-Zoll-Fragen-von-Privatpersonen/allgemeine-zoll-fragen-von-privatpersonen_node.html Die Zollabwicklung hat der Transporteur erledigt, dafür wurde zusätzlich eine Gebühr von 15,- EUR zuzügl. 19 % USt. 2,85 EUR, zusammen 17,85 EUR erhoben. Die Sendung erhielt u. a. auch Montageschienen zur Befestigung von Zielfernrohren, die wurden unter dem HS-Code "Teile und Zubehör für Revolver oder Pistolen, a.n.g." aufgelistet, dabei war vermerkt, daß diese "nicht erlaubnispflichtig" sind. Prompt kam vom Transporteur ein Email mit der Aufforderung zur detaillierteren Beschreibung, bei dem schon im Betreff in Großbuchstaben nach Waffenteilen gefragt wurde. Ich habe dann zu jeder Position eine ergänzte Beschreibung verfasst und über die Antwortfunktion an den Transporteur geschickt. Am nächsten Morgen stand dann in der Sendungsauskunft "Clerance Delay" und "Description provided is insufficient to classify commodity" (Die angegebene Beschreibung reicht nicht aus, um Ware zu klassifizieren). In den nächsten zwei Tagen habe ich dann mehrfach (Email und Kontaktformular) nachgefragt, ob die Beschreibung nun ausreichend ist oder welche Angaben noch verlangt werden, Antwort gab es keine. Nach den beiden Wartetagen sprang die Sendungsauskunft dann auf "shipment release" (Versandfreigabe). Am folgenden Morgen erfolgte der Anruf vom Zustellspediteur, bei dem ich gebeten wurde, die Rechnungssumme für Zoll, Abwicklung usw. bei der späteren Ablieferung in bar bereitzuhalten. Das Paket kam schließlich am Nachmittag unbeschädigt an. Kostenbetrachtung Grundsätzlich sollte man den Wechselkurs im Auge behalten. Bei den US-Preisen muß man berücksichtigen, daß u. U. (je nach Ausgangs-/Bestimmungs-Bundesstaat) Tax (Steuern) dazukommen, die werden meist erst im Verlauf der Bestellabwicklung angezeigt. Beim Versand über die Bundesstaatsgrenzen fallen die ggf. aber auch weg. Wenn Versandkosten innerhalb USA anfallen, können die tendenziell etwas höher ausfallen, als wir es in D gewohnt sind. Handlinggebühr Postfachanbieter (US) ca. 36 $ Luftfracht für ein 4 kg Paket (nach Volumen) ab ca. 40 $ Gebühr für die Formalitäten der Zollabwicklung in D ca. 18 EUR Zoll (D) zwischen 2,7 und 6,5 % - in diesem Fall, kann auch höher ausfallen Einfuhrumsatzsteuer (D) 19 % auf alles (Warenwert einschl. Zoll) Wie eingangs geschrieben – nur Erfahrungsbericht, alle Angaben ohne Gewähr, jeder muß eigenverantwortlich die Erfüllung der gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen sicherstellen. ------------------------------------------- Dieser Bericht ist nicht von mir, sondern aus einem Forum mit Schwerpunkt Waffen und Zubehör. Aber vllt. kann ja jemand was damit anfangen und das ganze für seine Zwecke umarbeiten. ;-) LG Bulli
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