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Narco

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  1. Für jedermann interessant!
  2. Keta löst sich bis max. 200mg in 1ml Wasser - da muss man aber schon viel Geduld haben - 150mg pro ml ist ein guter Wert. Für eine Nasenspray-Flasche mit 30ml brauchst du dann ca. 4,5g Keta. Die Sprays geben ca. 0,1ml pro Sprühstoß ab - also dann 15mg Keta pro Sprüher. Zwei Optionen ein Spray herzustellen: 1. Keta + Salz + Wasser (gereinigt, destilliert, Osmose-Wasser - was verfügbar ist - nicht aus der Leitung) - du machst eine Mischung aus Wasser und Salz, um eine ca. 0,9%ige Salzlösung zu bekommen, da das Keta rein und dann haste im Prinzip ein Meerwassernasenspray mit Keta. Nachteil - das Salz pflegt zwar die Nase belegt aber auch die Rezeptoren in der Nase und du nimmst weniger vom Keta auf. 2. Keta + Wasser (gereinigt, destilliert, Osmose-Wasser - was verfügbar ist - nicht aus der Leitung) + Alkohol (99% Isopropanol z.B. - im Notfall Vodka, aber nicht zu empfehlen - besser dann 96% Ethanol - ohne(!) Vergällungsmittel) + Dexpanthenol - du machst eine Mischung aus ca. 3,5% Alkohol, 0,5% Dexpanthenol und Wasser und mischt da das Keta rein. Nachteil ist, dass du mehr Zeug brauchst, was man vielleicht nicht unbedingt zu Hause hat, Vorteil ist, dass der Rezeptor frei bleibt und du durch das Dexpanthenol einen pflegenenden Effekt hast. In beide Varianten kannste für besseren "Geschmack" noch max(!) einen Tropfen (besser einen halben) Minzöl reinmachen. Optional geht wohl noch Glycerin für mehr Pflege, aber da habe ich keine Mischverhältnisse. Wenn du nur quick and dirty für ein Festival unterwegs sein willst, dann kannste auch einfach nur Wasser & Keta mischen - da muss das Zeug ja weder lecker sein noch lange halten - aber immer auf sauberes (mindestens destilliertes) Wasser achten, da sich sonst der Sprühkopf zusetzt. Beide Sprays halten im Kühlschrank locker ein paar Wochen und wenn du sie ohne Keta machst, kannst du beide auch zu Pflege der Nase nehmen, wenn du die Dorgen so durch die Nase ziehst. Nebenbei - MDMA durch die Nase muss absolut furchtbar sein und super wenig bringen...das würde ich von der Liste streichen. ********************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  3. Die Drogen, die Sie verkaufen 1. Kokain Der König. Die Krone auf Platz eins gehört Kokain. Wenn Sie nicht in der Nähe einer Grenze oder eines Hafens sind, ist das Kokain auf dem Markt im Vergleich zu dem, was Sie haben, so verdammt rein, dass sie Ihnen jeden Preis zahlen würden, den Sie verlangen, wenn Sie es unverdünnt verkaufen würden. Gehen Sie in den Club oder in die Bar, und Sie können problemlos eine 30 Gram in einer einzigen Nacht verkaufen. Es ist sehr teuflisch, aber nur für die Nacht. Das bedeutet, dass Sie keine verantwortungslosen Süchtigen haben werden. Sie haben normalerweise einen Job und wollen einfach nur eine Nacht lang feiern. Kunden zu finden ist nicht schwer, denn wie ich schon sagte, jeder liebt Kokain. Menschen aus jedem Umfeld und Alter werden davon profitieren. Es ist ein sehr interessantes Phänomen. Die Preise sind im Moment auch verrückt. 28 Gramm für 600 € zu finden, nur um Gramm für 70-100 € verkaufen zu können, und Sie würden die Nachfrage an einem Freitagabend in einem beliebten Club nicht decken können. Die Nachteile sind, dass Ihr Kundenstamm durch das Auftreten in der Öffentlichkeit aufgebaut wird. Sie müssen gesellig und ein wenig kontaktfreudig sein und lernen, ein Gespräch zu führen, um einen zufälligen Fremden mit einem Käufer einer sehr illegalen Droge zu verbinden. Je nach Ihrer Gegend ist Ihre Konkurrenz auch sehr gewalttätig. Die Anklagen sind normalerweise hoch. 2. Gras Gras macht nicht süchtig, aber die Leute rauchen viel Gras. Ordentlicher Gewinn, wenn Sie mehrere KG kaufen und sie aufteilen. Geringes Risiko. Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Die Nachteile sind hoch. Jeder kennt 3 Leute, die Gras verkaufen, und sie unterbieten wahrscheinlich alle Ihren Preis, weil sie entweder kostenlos rauchen oder bei ihren Eltern wohnen und für ein paar Euro verkaufen. Es ist ein Wettlauf nach unten um exotisches Gras, und die größeren Spieler haben bessere Verbindungen und kaufen VIEL mehr als Sie. Der Anbau lohnt sich nicht einmal mehr ohne Lager. Selbst mit dem besten Sea-of-Green-Setup können Sie höchstens 13-18 KG pro Jahr verdienen (VIEL Arbeit, um auf 18 KG zu kommen), aber Sie sprechen von einem Verkauf für 1500 Euro pro halben KG. Das sind im besten Fall 60.000 € im Jahr plus die Suche nach der Kundschaft, die alles kauft. Geringes Risiko, geringe bis mittlere Rendite. Viel mehr gibt es nicht zu sagen. 3. MDMA MDMA ist großartig für Festivals, Raves und Clubs, aber Sie nehmen MDMA nicht oft, es ist nicht teuflisch und Sie werden außerhalb dieser Gegenden nicht viele Kunden finden. Die Dosis ist etwas niedriger und da es nicht teuflisch ist, müssen Sie VIEL verkaufen, um Ihre Packungen zu verkaufen. Mittleres Risiko, mittlere Rendite. Sie können Geld verdienen, aber das ist oft ein Wechselbad der Gefühle. Der Kundenstamm ist nerviger als Psychedelika. Normalerweise ein jüngeres Publikum. 4. Psychedelika Kein großer Geldbringer. Das Beste, was Sie hier finden, ist, es in Ihr Marihuanageschäft aufzunehmen. Okayer Gewinn, höheres Risiko als Marihuana und viel langsamere Verkäufe. Das einzig Gute daran ist, dass Ihre Kundschaft sehr locker ist und sehr unwahrscheinlich verrät oder erwischt wird. Geringes Risiko, geringer Ertrag. Wie baut man also einen Kundenstamm auf? Die Drogenliste stand an erster Stelle, da sie stark von der Droge Ihrer Wahl abhängt. Kokain und MDMA Schuhe auf den Bürgersteig. Freitag- und Samstagabend sind Sie in der Bar, im Club, auf einem Festival oder bei einer Rave-Party. Sprechen Sie mit den Leuten, knüpfen Sie Kontakte. Bauen Sie eine Beziehung auf, bevor Sie loslegen. Ihre erste Stunde sollten Sie damit verbringen, Freunde zu finden und Spaß zu haben. Trinken Sie ein oder zwei Bier. Wenn Sie dann anfangen, lockerer zu werden und die Leute um Sie herum auch lockerer werden, fragen Sie, ob sie gerne feiern. Es sollte eine einfache Frage sein. Wenn sie fragen, was Sie haben, fangen Sie sie an. Geben Sie ihnen vielleicht einen Schubs umsonst. Leute, die MDMA nehmen, brauchen keine kostenlose Probe, sie müssen nur wissen, dass Sie sauberes Zeug haben. Stellen Sie sicher, dass Sie auf andere Substanzen getestet wurden und selbst etwas genommen haben (auch wenn Sie es nicht getan haben). Sagen Sie ihnen den Preis und sehen Sie von dort aus weiter. Sollte einfach sein. Haben Sie ein Wegwerfhandy. Das ist die Nummer, die Sie ihnen geben, wenn sie Ihre Nummer haben wollen. Lassen Sie Ihr echtes Handy zu Hause. Parken Sie nicht auf dem Grundstück. Parken Sie ein oder zwei Blocks entfernt und gehen Sie zu Fuß oder parken Sie ein paar Km entfernt und fahren Sie mit Uber. Sie möchten nicht zu viel Zeit an einem Ort verbringen. Sobald sich herumgesprochen hat, dass Sie gutes Koks oder MDMA haben, sollten Sie schnell Kunden gewinnen. Verkaufen Sie ein bisschen, gehen Sie an einen neuen Ort. Verwenden Sie einen Spitznamen oder einen falschen Namen. Gras Gras ist wahrscheinlich am einfachsten. Da das Risiko so gering ist, können Sie jeden fragen, ob er raucht. Drehen Sie einen Blunt und hängen Sie vor Bars und Clubs herum. Die Leute werden auf Sie zukommen. Gehen Sie auf den Campus und rauchen Sie, während Sie auf einem Longboard fahren. Auch hier werden die Leute auf Sie zukommen. Seien Sie bereit, viele kostenlose Proben zu verteilen. Es gibt keinen falschen Weg mit Gras. Haben Sie ein Wegwerfhandy. Das ist Ihr Geschäftstelefon. Treffen Sie sich nie bei Ihnen zu Hause. Liefern Sie pünktlich. Verpacken Sie es schön (optional). Psychedelika Hier eine Zweitdroge. Wenn Sie Gras verkaufen, können Sie ein bisschen davon verkaufen. Lassen Sie Ihre Kunden einfach wissen, dass Sie es haben. Wenn Sie NUR Psychedelika verkaufen möchten, könnten Sie auf Festivals gehen, aber das wird Ihre einzige Chance sein. LSD lässt sich leichter einschmuggeln, daher können Pilze teurer sein. ********************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  4. Microcrystalline Cellulose (MCC) Pulver das Ideale Streckmittel für Speed und Koks Produktbeschreibung: Microcrystalline Cellulose ist ein vielseitiger Hilfsstoff und kann u. a. verwendet werden in: Lebensmitteln Kosmetikprodukten Kapsel- und Tablettenherstellung als Füllstoff oder Stabilisator Ist aber auch das Ideale Streckmittel da es 100% Geschmacks - Geruchsneutral ist ob Koka oder Ampf (Speed) es kann als Füllstoff für die Pillen Produktion genutzt werden. Es läuft nicht ab in der Nase oder verstopft sie so wie andere Streckmittel es löst sich 100% auf und wird über den Stuhl und Hahn wieder bedenkenlos ausgeschieden ✔ geschmacks- und geruchsneutral ✔ feines, gleichmäßiges Pulver ✔ trocken gelagert lange haltbar
  5. Mal angenommen jemand fährt auf ein Festival innerhalb Deutschland und möchte eine größere Menge verschiedener Dinge mitnehmen. Wie soll diese Person am besten vorgehen... ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zuerst musst du dir Gedanken machen wie du es am Festival im laufenden Betrieb wieder raus bekommst ohne dich selbst zu verraten. Dann muss dir bewusst sein wenn du aus Bayern kommst die Pisser haben immer ihre Tölen mit das bedeutet es wird schwer zu Verpacken. Wenn du das Verpackungsproblen gelöst hast. Empfehle ich alle Orte mit Verkleidung. Angefangen bei Mittelkonsole bis hin zu Tür Pappen oder Kofferraum Verkleidung. Unter dem Ersatzrad wird auch nie geschaut. Der sicherste Ort ist immer noch dein Arsch. Bekommst 1.5K Koka oder Age da rein. Zumindest habe ich das so gehört. Wenn der Fahrer nicht positiv ist und schwitzt wie ein Schwein weil er sein Arsch schon penetriert von einem Riesen Neger sieht. Kannst du quasi wenn nicht richt das Zeug auch einfach unter die Fußmatten legen. Die schauen nicht jede Karre an. In NRW Schleswig Holstein Bremen oder Berlin und MV gibt es so ein Shot nicht das da Bullen beim reinfahren stehen. Raus ist dann schon schwieriger. 2 Tage vor Festival in der Gegend vergraben und dann im Betrieb wieder holen. Einen Tag - 2 vor Festival anreisen und die ersten gelangweilten Kunden mit nehmen. Kontrolle wenn dann Am Freitag wenn Eröffnung. 3. Kurier fährt Bahn und Shuttle oder Taxi. Keinerlei Kontrolle De weit bei Fußsoldaten.. 4. Sei Vorsichtig wo du den Leuten in die Suppe Spuckst. Ich kenne einige Festivals die fest in der Hand von z.B Rot Weiß bedient werden und die sehen ungern so Suppenkasper die Ihnen was wegnehmen... Es ist Gang und gebe das die Bullen junge Polizei Anwärter für Undacover Einsätze missbrauchen. Diese Leute erkennst du weil im näheren die schlecht gekleideten Ober Sherifs rumspringen. Erkennst du die passen da einfach nicht hin. Tuen so als wenn sie gerade pissen oder was kaufen. Jens Weste und sehr gepflegt machen auf Rocker sind aber wie sie es nicht gemerkt haben gerade auf einer Goa oder machen auf Besoffen riechen aber nicht nach Sprit. Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  6. [GUIDE] Choosing Between RATs, Stealers, Loaders and Botnets (2025) Introduction This thread defines and compares four categories of software used in offensive operations: Stealers, Remote Access Trojans, Loaders and Botnets. Each tool type is explained in terms of operational role, deployment model, infrastructure requirement, detection profile and suitability for different phases of an intrusion campaign. 1. Stealers Function Stealers are single stage payloads designed to extract locally stored data from client devices. The target data includes browser credentials, session tokens, autofill forms, cold wallet contents and messaging platform sessions. These payloads do not maintain persistence. Once executed, they perform a short data harvest and immediately exfiltrate results to an external drop. Use Case Stealers are designed for people prioritizing credential theft at scale. They are used in phishing campaigns, Discord spam attacks, smishing, and file-based lure vectors. They are best suited for scenarios where you do not intend to retain access after initial compromise. Exfiltration Method Collected data is commonly sent to a webhook endpoint, API handler, or bot channel using encrypted or encoded formats. The transmission typically occurs over HTTPS and does not require persistent outbound connectivity. Detection Profile Stealers have a relatively small runtime footprint but are highly detectable by static scanners if not modified. Persistence mechanisms are not included, which reduces forensic risk but limits functionality. Rebuilding the binary regularly is necessary in scaled operations. Advantages • Fast execution • Simple exfiltration • Minimal infrastructure • No persistent footprint Limitations • No ongoing access • Easily detected if reused • One-time execution window • Limited ability to pivot 2. Remote Access Trojans (RATs) Function Remote Access Trojans provide full interactive control of a compromised machine. They are designed to maintain long-term access and support a wide range of capabilities including file system browsing, keylogging, screen capture, clipboard monitoring, microphone and camera access, privilege escalation, and lateral movement. Use Case RATs are used for manual exploitation of high-value targets, maintaining persistent access to compromised infrastructure, or establishing control points for further deployment of second stage payloads. They are typically used in targeted attacks rather than mass campaigns. Command and Control Model Most RATs require a persistent connection to a controller system using TCP, HTTP, WebSocket, or reverse proxy tunnel. Operators must configure backend listeners and ensure the availability of the C2 infrastructure. Detection Profile RATs are considered high risk from a detection standpoint due to their constant connection attempts, runtime behavior, and use of persistence mechanisms. Their executables are commonly analyzed for hardcoded strings, mutex values and behavioral signatures. Advantages • Long-term access • Full device control • Pivoting and lateral movement • Can chain additional payloads Limitations • High detection rate without proper obfuscation • Requires constant infrastructure uptime • Vulnerable to traffic analysis and sandboxing • Not suitable for mass targeting 3. Loaders Function Loaders are stub applications that deliver and execute other malware at runtime. They do not contain malicious functionality themselves. Their sole purpose is to retrieve and launch a second-stage payload such as a stealer, RAT, miner or ransomware module. Loaders can be designed to operate in-memory or on-disk and may or may not include persistence. Use Case Loaders are the most versatile malware class in use today. They are deployed at the initial infection stage to maintain modularity, reduce detection, and allow operators to swap payloads without changing the infection vector. They are ideal for campaigns requiring flexibility, frequent payload rotation or segmented targeting. Payload Handling The loader fetches its payload from a remotely hosted source. This may be a private CDN, obfuscated domain, content proxy or secured object storage. The download and execution process may involve RunPE injection, dynamic DLL loading, PowerShell stagers or reflective memory loading. Detection Profile Well designed loaders have minimal detection risk since the stub contains no static indicators. If executed in memory with encrypted transport, the loader can remain fully undetected. Detection only occurs if payload URLs are known or if the loader is reused without modification. Advantages • Payload modularity • High operational flexibility • Extremely low detection surface • Works with all malware types • Allows campaign adjustment in real time Limitations • Requires external payload hosting • Must handle URL rotation and uptime • Stub must be rebuilt when exposed • Requires attention to delivery flow Operator Preference Loaders should be considered the default delivery method in most campaigns. They provide separation between delivery and execution, which is essential for long term campaign viability. Payload rotation, modular deployment, and infection chain control are only achievable at scale when a Loader architecture is used. Whether you are running phishing operations, traffic monetization, or credential collection at scale, Loader first strategies reduce detection, improve delivery rates and provide full control over your infection lifecycle. 4. Botnets Function Botnets consist of large networks of infected devices controlled from a centralized command platform. Each device operates as a node that can execute tasks such as distributed DDos attacks, spam relay, click fraud, proxy tunneling, or malware propagation. Use Case Botnets are suited for operators who need scale over precision. They are most commonly used for monetizing installs, renting traffic, executing volumetric attacks, or maintaining a fleet of machines to deliver additional payloads. They require backend development, panel protection and traffic management expertise. Infrastructure Requirements Botnets require a stable C2 platform with a resilient database, encrypted communication protocols, bot status tracking and task distribution systems. Load balancing and abuse mitigation must be built into the backend. Detection Profile Botnet panels are prime targets for honeypots and sinkholes. Publicly reused frameworks are fingerprinted quickly. Each infected node increases exposure, making compartmentalization and infrastructure segmentation critical. Advantages • Scalable control • Payload delivery at volume • Monetization through installs or abuse services • Modular plugin support for different functions Limitations • Requires backend protection • Highly monitored by threat intelligence firms • Legal and technical risks scale with bot count • Unsuitable for precise or surgical targeting Summary Table Goal Recommended Category Rationale Fast credential and token theft Stealer High-volume data collection, no persistence needed Full interactive control of a victim device RAT Live access, manual file retrieval, surveillance Dynamic payload deployment with modular control Loader Flexible architecture with payload rotation and low detection Long-term monetization of thousands of installs Botnet Bulk control, payload chaining, traffic resale potential Closing Remarks Each malware type serves a precise tactical role. Stealers provide quick wins. RATs offer manual precision. Botnets deliver scale. But only Loaders provide the structural flexibility to adapt in real time. If you have infrastructure in place, start with a Loader and build upward from there. All other malware classes should be treated as modular payloads attached to a Loader centric infection chain. ******************************************************************************************************************************************* Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  7. System-Hardening für Einsteiger (Linux & Server-Sicherheit) 1. Einleitung Grüße, der Post geht mal wieder in Richtung Infrastruktur statt „Crime“ und knüpft direkt an mein letztes Thema an. Dort ging es um WAFs mit ModSecurity. Problem: Wenn der Server selbst Müll ist, hilft die beste WAF nicht viel. Sobald jemand Initial Access hat, sind SQLi egal. Dann geht es um Privilege Escalations und Persistence, um den Server komplett zu übernehmen. Wichtig: Dieser Artikel ist vor allem für Leute relevant, die langfristig Infrastruktur betreuen – Marktplätze, Shops, SaaS (Suites, Mailer, weiß der Geier was). Wer nur ein paar Wochen ein Panel bei einem shady Russenhost laufen lässt, kann das hier ignorieren. Viele bauen fancy Shops, Bots oder self-hosten Projekte, denken aber, Security heißt nur: Cloudflare davor + Reverse Proxy, Auto-Updates, Firewall irgendwie aktiv. Ganz vergessen werden Filesystem-Rechte, SUID+GUID Bits, Logging, unnötige Services oder saubere Systemkonfiguration. 2. Warum System-Hardening wichtig ist Default-Linux ist nicht unsicher, aber generisch. Die meisten Images sind auf „läuft überall“ ausgelegt, nicht darauf, es Angreifern möglichst schwer zu machen. Genau hier setzen die CIS-Benchmarks vom Center for Internet Security an. Angriffe hören selten bei der ersten Lücke auf. Wer einmal drin ist, versucht, Rechte zu erhöhen, Persistenz aufzubauen und Daten auszuleiten. Default-Systeme sind dafür oft zu großzügig: unnötige Dienste laufen, Rechte sind zu weit, bekannte PrivEsc-Tricks funktionieren sofort. System-Hardening macht das Angreiferleben deutlich anstrengender: Es reduziert die Angriffsfläche, erschwert Privilege Escalations und macht Post-Exploitation auffälliger und aufwändiger. ^^ 3. Was sind die CIS Benchmarks? Die Benchmarks vom Center for Internet Security sind im Grunde eine Sammlung von konkreten Empfehlungen, wie ein System sicherer laufen sollte – basierend auf echten Angriffen und entwickelt mithilfe der Auswertung von Incident-Response-Berichten aus echten Breaches. Deshalb setzen Unternehmen, Behörden und Cloud-Provider sie weltweit ein und sie sind der De-facto-Industrie-Standard in Europa, wenn es um Infrastruktur-Hardening geht. Sie decken Dinge ab wie: SSH-Settings, Passwort- und Authentifizierungsrichtlinien, Logging, Netzwerk-, Rechte- und Filesystem-Hardening. Es gibt zwei für uns relevante Level: Level 1: solide Baseline, ohne viel kaputt zu machen (kann relativ gut auf bestehende Systeme angewendet werden, trotzdem vorher in der Testumgebung bitte testen) Level 2: restriktiver, eher für sensible Umgebungen Wer sich in das Thema mehr einlesen will, kann das hier machen : https://www.cisecurity.org/cis-benchmarks 4. System-Hardening Als erstes installieren wir uns alle Pakete, die wir benötigen. Ich mache das jetzt auf einem Debian 12. Solltet ihr ein anderes Linux verwenden, prüft bitte vorher hier, ob es bereits ein fertiges Ansible-Playbook für euer OS gibt. Aktuell unterstützt werden in der Free-Version: RHEL 7-9 Ubuntu 18-24 Debian 11-12 Windows 10-11 Windows Server 2016-2025 (wobei euch auch nicht mehr zu helfen ist, wenn ihr da auf ernst irgendwas Kritisches laufen habt ^^) RHEL 10 und Debian 13 werden mittelfristig ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bis es soweit ist, empfehle ich entweder Debian 12 zu nutzen oder Ubuntu 24 ohne SNAP. 4.2 Vorbereitung Nun zurück zu den Paketen, die ihr installieren müsst: Bash: apt install ansible git sshpass -y # Installiert das Konfigurationstool Ansible sowie die Abhängigkeit sshpass und einen Git-Client. Anschließend klonen wir das Debian-12-Ansible-Lockdown-Playbook, welches die Benchmarks auf unseren Server anwenden wird: Bash: git clone https://github.com/ansible-lockdown/DEBIAN12-CIS.git # Klont das Repository auf euren Server. cd DEBIAN12-CIS # Gehe in das eben geklonte Repository 4.3 Das Playbook anwenden Um den Benchmark nun anzuwenden, erstellen wir in dem Verzeichnis DEBIAN12-CIS einfach eine hosts.ini mit dem folgenden Inhalt: Bash: [hardening] # Statt Hardening könnt ihr hier alles reinschreiben, das ist nur der Name der Hostgruppe, die gehärtet werden soll. localhost ansible_connection=local Wenn ihr mehrere Server auf einmal härten wollt, klont ihr das DEBIAN12-CIS-Repo nicht auf euren Server, sondern auf euren Computer und legt eine hosts.ini an, die ungefähr so aussieht: Bash: [hardening] 169.40.CENSORED.CENSORED ansible_user=root 28.15.CENSORED.CENSORED ansible_user=root Jetzt setzen wir im DEBIAN12-CIS-Ordner den folgenden Befehl ab: Bash: ansible-playbook -i hosts.ini site.yml --tags level2-server # > -i sagt Ansible, es soll unser Hardening-Playbook auf die Hosts anwenden, die wir in der hosts.ini angegeben haben. # > site.yml initialisiert einfach das Playbook # > --tags level2-server sagt, dass auf den Server Hardening Level 2 angewendet werden soll # > --ask-pass (optional, wenn ihr Remote-Server konfiguriert und keine SSH-Schlüssel verwendet) 4.3 Probleme debuggen Wir werden beim Ausführen fast immer auf Probleme stoßen, wie auf diesem Screenshot ganz unten in Rot gut zu sehen ist. Der Fehler sagt uns, dass eine SSH-Hardening-Regel 5.1.8 nicht angewendet werden konnte, weil kein SSH-Server auf meinem Testserver installiert ist. Jetzt haben wir zwei Optionen, dieses Problem zu beheben: Wir installieren einen SSH-Server und die Benchmarks härten den für uns. Wir deaktivieren alle Regeln, welche versuchen, auf die Datei /etc/ssh/sshd_confi aus dem Bild zuzugreifen. Um alle Tasks zu identifizieren, welche versuchen werden, auf diese File zuzugreifen, öffnen wir die folgende File: Bash: nano tasks/section_5/cis_5.1.x.yml Auf welche File ihr jeweils zugreifen müsst, könnt ihr euch recht leicht erschließen. Der Task 5.1.8 wirft einen Fehler, also müsst ihr in den Ordner tasks/ gehen, dort section_5 und so weiter. Nun müsst ihr euch nur noch alle Tasks merken, die auf die besagte File versuchen zuzugreifen. Diese Tasks könnt ihr dann in dieser File deaktivieren: Bash: nano defaults/main.yml Wenn ihr dann alle Fehler behoben habt und das Playbook einmal durchgelaufen ist, habt ihr dasselbe Sicherheitsniveau auf diesem Server wie so gut wie alles, was in Deutschland unter KRITIS fällt (Banken, Strom, Bahn, ...). Wenn ihr ganz hart seid, richtet ihr noch einen Log-Server ein, der eure Audit-Logs entgegennimmt und euch auf Matrix oder TG live über komische Vorkommnisse auf eurem Server informiert. ^^ WICHTIG: Wendet so ein Hardening niemals auf eine Produktivumgebung an, ohne vorher ausführliche Tests in einer Testumgebung durchzuführen – die Gefahr, dass ihr etwas kaputt macht, ist real. Ihr werdet wahrscheinlich auf andere Fehler als ich stoßen, deaktiviert die Regel, die den Fehler wirft, einfach oder implementiert den Fix. Meistens geht aus dem Error oder der Tasks-File recht gut hervor, was das Problem ist. 5. Nachwort Ihr solltet natürlich nicht nur euer Linux härten, auf dem bspw. euer Shop läuft, sondern auch alle Software, die ihr nachträglich dazu installiert, wie z.B. Apache, Postgres etc. Glücklicherweise gibt es dafür auch fertige Benchmarks. ***************************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  8. So sicherst du deine Seed Phrase vor Verlust und Diebstahl Viele bewahren ihre Wallet-Seeds noch immer schlicht auf Papier auf – dabei ist genau das eine der unsichersten Methoden. Papier kann verloren gehen, beschädigt werden, verbrennen oder in falsche Hände geraten. Für Informationen von solcher Tragweite wie Private Keys oder Recovery-Seeds sollte man deutlich robustere Schutzmechanismen in Betracht ziehen. Eine wesentlich sicherere Alternative ist die Nutzung eines USB-Sticks in Kombination mit einer verschlüsselten Container-Lösung, etwa durch VeraCrypt mit sogenanntem Hidden Volume. Dabei handelt es sich um eine etablierte Open-Source-Verschlüsselungssoftware, die seit Jahren im Sicherheitsbereich eingesetzt wird und auf bewährten kryptografischen Verfahren basiert. Das zugrunde liegende Prinzip ist ebenso simpel wie effektiv: 🔐 Ein erstes Passwort gewährt Zugriff auf ein äußeres Volume Dieses enthält bewusst unkritische, alltägliche Dateien wie Dokumente, Bilder oder PDFs – Inhalte, die völlig legitim und unauffällig wirken. 🔐 Ein zweites Passwort öffnet ein verborgenes Volume In diesem versteckten Bereich werden die tatsächlich sensiblen Daten abgelegt, beispielsweise Wallet-Seeds, Private Keys oder andere vertrauliche Informationen. Der entscheidende Vorteil liegt in der sogenannten plausiblen Abstreitbarkeit: Das versteckte Volume ist von außen nicht nachweisbar. Ohne das zweite Passwort lässt sich nicht erkennen, ob innerhalb des Containers überhaupt weitere Daten existieren. Selbst bei physischem Zugriff auf den USB-Stick und Einsicht in das äußere Volume bleibt der kritische Inhalt geschützt. Für Außenstehende ergibt sich ein konsistentes, unverdächtiges Gesamtbild – während die wirklich sensiblen Informationen verborgen bleiben. ******************************************* Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  9. Sichere digitale Kommunikation 2026: Messenger im Vergleich hinsichtlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE), Metadatenexposition und Tor-basierter Anonymisierung ch habe mich intensiv mit dem Thema anonyme und sichere Kommunikation auseinandergesetzt – und möchte meine wichtigsten Erkenntnisse strukturiert teilen. Die zentrale Frage lautet: Wie lässt sich heute wirklich anonym und gleichzeitig sicher mit anderen kommunizieren? Konkret bedeutet das: Welche Dienste implementieren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) korrekt? Welche Lösungen schützen meine Identität und IP-Adresse? Und wer minimiert zuverlässig die Entstehung und Auswertung von Metadaten? Wichtiger Grundsatz → Den perfekten Messenger gibt es nicht. Jede Bewertung hängt vom individuellen Threat Model ab: Möchtest du dich vor deinem Internetanbieter schützen? Vor staatlicher Überwachung? Oder lediglich vor neugierigen Dritten? Ohne diese Einordnung ist jede Sicherheitsbewertung unvollständig. 1. Grundlagen – kompakt erklärt 🔐 Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) Nur Sender und Empfänger können Nachrichten lesen – selbst der Server hat keinen Zugriff auf die Inhalte. 🕵️ Metadaten Dazu zählen unter anderem: Wer mit wem kommuniziert Zu welchem Zeitpunkt In welcher Frequenz Kernproblem: Viele Messenger schützen zwar Inhalte, lassen jedoch Metadaten weitgehend ungeschützt – ein erheblicher Schwachpunkt. 🌐 IP-Adresse Deine eindeutige Netzwerkadresse im Internet. Tor (Onion-Netzwerk): Verschleiert die ursprüngliche IP durch mehrschichtige Weiterleitung – ein zentraler Baustein für echte Anonymität. 🧠 Erweiterte Sicherheitskonzepte Perfect Forward Secrecy (PFS): Frühere Kommunikation bleibt geschützt, selbst wenn Schlüssel später kompromittiert werden. Deniability: Nachrichten lassen sich kryptographisch nicht eindeutig einer Person zuordnen. Message Padding: Vereinheitlicht Nachrichtenlängen, um Traffic-Analyse zu erschweren. Post-Quantum-Kryptographie: Zielt auf zukünftige Sicherheit gegenüber Quantencomputern ab. Grundregel → Verschlüsselung schützt Inhalte. → Anonymität schützt Identitäten. Beides ist notwendig – aber nicht dasselbe. 2. Messenger im Vergleich 🏆 Kurzüberblick Maximale Anonymität: SimpleX, Briar, Cwtch Ausgewogener Ansatz: Session Alltagstauglich: XMPP Fokus auf Verschlüsselung: qTox Für einmalige Kommunikation: OnionShare Komfortorientiert: Telegram 🔐 Detailanalyse 🥇 SimpleX Chat Keine persistenten Benutzer-IDs Ausgeprägte Metadaten-Resistenz Unterstützung moderner Kryptographie (inkl. Post-Quantum-Ansätze) Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt − Kein Multi-Device-Support Fazit: → Einer der konsequentesten Ansätze für echte Anonymität. 📡 Briar Vollständig dezentral (kein zentraler Server) Funktioniert auch ohne Internet (Bluetooth/WLAN) Sehr hohe Zensurresistenz Auditiert − Eingeschränkter Funktionsumfang − Fokus auf Android Fazit: → Besonders stark in restriktiven oder überwachten Umgebungen. 🧅 Cwtch Konsequente Nutzung von Tor Keine Registrierung erforderlich Dezentrale Architektur − Begrenzte externe Sicherheitsprüfungen (Stand 2026) Fazit: → Sehr anonym, jedoch mit geringerem Reifegrad. 🕶️ Session Keine Telefonnummer erforderlich Onion-Routing integriert − Diskussionen um Teile der kryptographischen Implementierung Fazit: → Solider Mittelweg zwischen Nutzbarkeit und Privatsphäre. 🌐 XMPP (z. B. mit OMEMO) Weit verbreitet Unterstützt asynchrone Kommunikation Hohe Flexibilität − Serverabhängigkeit → Metadaten potenziell sichtbar Fazit: → Alltagstauglich, aber nicht für starke Anonymitätsanforderungen. 🔥 OnionShare Temporäre, anonyme Onion-Kommunikation Keine Konten oder dauerhafte Speicherung − Nicht für langfristige Nutzung ausgelegt Fazit: → Ideal für einmalige, besonders sensible Kommunikation. 🧩 qTox (Tox) Stärken: Standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt Bewährte kryptographische Bibliotheken (NaCl) Keine zentrale Registrierung Schwächen: − Direkte Peer-to-Peer-Verbindungen − IP-Adressen potenziell sichtbar − Keine integrierte Anonymisierungsschicht − Begrenzter Metadatenschutz Fazit: → Starke Verschlüsselung, aber klare Defizite bei Anonymität. 📱 Telegram Wichtig: → Standard-Chats sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt Nur „Secret Chats“ bieten: E2EE Selbstzerstörende Nachrichten Einschränkungen: − Telefonnummer erforderlich − Zentrale Datenspeicherung − Umfangreiche Metadaten − Keine integrierte Anonymisierung Fazit: → Hoher Komfort, aber schwache Privatsphäre. 3. Praktische Hinweise Nutze anonymisierende Systeme (z. B. Tor-basierte Umgebungen) Verifiziere Kommunikationspartner (z. B. via Fingerprints) Teile keine identifizierenden Informationen Halte Software konsequent aktuell Denke stets in klar definierten Threat Models 4. Schlussfazit Maximale Anonymität: SimpleX, Briar, Cwtch Ausgewogener Ansatz: Session Alltag: XMPP Reine Verschlüsselung: qTox Nicht empfehlenswert für Privatsphäre: Telegram Abschließender Gedanke: Die größten Schwachstellen entstehen selten durch Technologie – sondern durch inkonsistente Anwendung. Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. **************************************************************************************** Btw: Die Tools/Tutorials sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  10. Sicherer Versand: OPSEC-Richtlinien für eine kontrollierte und risikominimierte Logistik Sicherer Versand: Grundlagen operativer Sicherheit (OPSEC) in der Logistik In der Praxis treten beim Versandprozess immer wieder grundlegende OPSEC-Schwachstellen auf. Häufig handelt es sich um scheinbar triviale Abweichungen von etablierten Standards, die jedoch ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Identifizierbarkeit mit sich bringen. Der folgende Überblick fasst zentrale Prinzipien und bewährte Maßnahmen zur Minimierung von Expositionsrisiken zusammen. 1. Vermeidung individueller Identifikationsmerkmale Handschriftliche Elemente stellen eine potenzielle biometrische Signatur dar und können forensisch ausgewertet werden. In professionellen Prozessen sollte daher auf standardisierte, maschinell erzeugte Kennzeichnungen zurückgegriffen werden, um personenbezogene Artefakte zu vermeiden. 2. Verpackungskonzept und Integritätsschutz Ein adäquates Verpackungsdesign umfasst sowohl Neutralität als auch funktionale Schutzmechanismen. Dazu zählen mehrschichtige Verpackungssysteme, Barriereeigenschaften gegenüber Umwelteinflüssen sowie manipulationssichere Versiegelungen (Tamper-Evident-Lösungen). Ziel ist die Wahrung der Transportintegrität bei gleichzeitiger Unauffälligkeit. 3. Nutzung standardisierter Versandinfrastruktur Automatisierte Annahme- und Ausgabesysteme (z. B. Paketterminals) sind etablierte Bestandteile moderner Logistiknetzwerke. Ihre Nutzung erfordert ein Bewusstsein für operative Rahmenbedingungen, einschließlich Standortwahl, Prozessvariabilität und der Vermeidung wiederkehrender Nutzungsmuster. 4. Konsistenz und Plausibilität von Versanddaten Adressdaten sollten formal konsistent und systemkompatibel sein, um Auffälligkeiten in automatisierten Prüfprozessen zu vermeiden. Unplausible oder offensichtlich generische Angaben können algorithmische Prüfmechanismen triggern und zu einer erhöhten Aufmerksamkeit führen. 5. Datenminimierung im Tracking-Prozess Im Sinne der Datensparsamkeit (Data Minimization) sollten Sendungsinformationen nur selektiv und zweckgebunden weitergegeben werden. Eine reduzierte Datenexposition senkt potenzielle Angriffs- und Analyseflächen. 6. Kontaminations- und Spurenkontrolle Der Versandprozess sollte unter kontrollierten Bedingungen erfolgen, um unbeabsichtigte Rückstände (z. B. Partikel, Fingerabdrücke, DNA-Spuren) zu minimieren. Dies umfasst grundlegende Maßnahmen der Prozesshygiene sowie eine saubere Arbeitsumgebung. 7. Vermeidung von Verhaltensmustern (Pattern Avoidance) Wiederkehrende Abläufe können im Rahmen von Musteranalysen (Pattern Recognition) identifiziert werden. Eine Variation operativer Parameter trägt zur Reduktion der Profilbildung und damit zur Risikominimierung bei. Fazit Die Mehrzahl operativer Schwachstellen entsteht durch inkonsistente Umsetzung oder mangelnde Prozessdisziplin. Eine strukturierte Herangehensweise, kombiniert mit standardisierten Sicherheitsprinzipien, trägt wesentlich zur Reduktion von Risiken bei. OPSEC ist dabei kein optionales Element, sondern integraler Bestandteil eines kontrollierten und resilienten Logistikprozesses. ******************************************************************************************************************************************* Btw: Die Tools sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  11. Bekannte Betrugsmaschen im Trading – So schützt du dich effektiv vor Abzocke 1. Falsche Identitäten und gefälschte Handelsplattformen Du erhältst eine private Nachricht von einem unbekannten Nutzer, der vorgibt, dich mit einem ehemaligen Handelspartner zu verwechseln. In der Nachricht werden dir angebliche Login-Daten zu einer Handelsplattform zugeschickt. Kurz darauf wirst du aufgefordert, einen bestimmten Betrag in Bitcoin (BTC) einzuzahlen, um das vermeintliche Guthaben auf deine Wallet zu übertragen. Wichtig: Solche Plattformen sind zu 100 % gefälscht und dienen ausschließlich dem Zweck, dir dein Geld zu entwenden. Seriöse Anbieter kontaktieren dich niemals auf diese Weise. 2. Gefälschte Treuhand-Links (Escrow-Betrug) Ein angeblicher Verkäufer schlägt vor, den Handel über eine Treuhandseite (Escrow) abzuwickeln und sendet dir einen Link, der auf den ersten Blick täuschend echt wirkt. Die Seite ist jedoch exakt nachgebaut und führt dich auf eine betrügerische Wallet. Schutzmaßnahme: Überprüfe immer die genaue Domain in der Adressleiste deines Browsers und vergleiche sie mit der offiziellen Adresse der jeweiligen Treuhand-Plattform. Schon kleinste Abweichungen (z. B. zusätzliche Buchstaben oder eine andere Endung) deuten auf einen Betrug hin. 3. Der „Nachrichtenlimit“-Trick Du bekommst eine Nachricht, die scheinbar von deinem bestehenden Trade-Partner stammt – oft mit einem sehr ähnlich klingenden Nutzernamen. Der Absender behauptet, sein reguläres Konto habe das Nachrichtenlimit erreicht und er könne 24 Stunden keine neuen Nachrichten versenden. Deshalb kontaktiere er dich von einem „zweiten Account“ und bittet dich, auf Telegram, Jabber oder Session zu wechseln. Faktencheck: Es gibt kein Nachrichtenlimit – schon gar nicht für aktive Vendoren oder erfahrene Trader. Betrüger nutzen diese Masche gezielt, um dich aus dem sicheren Original-Chat herauszulocken. So schützt du dich: Verifiziere deinen Chatpartner stets über den Original-Chat. Ignoriere ähnlich klingende Profile auf externen Messengern. Bestehe darauf, dass dein Handelspartner dich ausschließlich über seinen verifizierten Original-Account kontaktiert. Bei Zweifeln: Beende den Kontakt und suche dir einen neuen, vertrauenswürdigen Partner. 4. Privnotes & temporäre Links (Privnote, Tmp.pm & Co.) – Immer mit Bildschirmaufnahme öffnen Sobald dir fremde Nutzer Privnotes, Tmp.pm-Links oder andere selbstzerstörende Notizen zusenden, solltest du diese niemals direkt öffnen, ohne vorher eine Bildschirmaufzeichnung zu starten. Empfohlene, zuverlässige Tools: oCam (kostenlos) Bandicam (sehr hohe Qualität) Vorgehensweise: Starte die Bildschirmaufnahme bereits in der privaten Nachricht, bevor du die Note anklickst. Öffne die Note während die Aufnahme läuft. Nimm den gesamten Vorgang inklusive des vollständigen Inhalts auf. Warum das entscheidend ist: Im Streitfall kannst du eindeutig nachweisen, welche Informationen dir tatsächlich gesendet wurden. Viele Betrüger ändern nachträglich ihre Aussagen oder behaupten, sie hätten eine andere Wallet-Adresse geschickt. Mit einer lückenlosen Aufzeichnung bist du klar im Vorteil. Download-Empfehlungen (offizielle Quellen): oCam: https://www.chip.de/downloads/oCam_61209152.html Bandicam: https://www.chip.de/downloads/Bandicam_55203257.html Zusammenfassung – Deine wichtigsten Verhaltensregeln: Bleibe immer misstrauisch bei plötzlichen Kontaktaufnahmen über neue Accounts. Überprüfe jede Domain und jeden Link manuell. Verlasse niemals den Original-Chat ohne klare Verifizierung. Dokumentiere alles, was mit Geldtransfers oder sensiblen Daten zu tun hat. Wer wachsam bleibt und diese einfachen Regeln befolgt, minimiert das Risiko, Opfer von professionellen Betrügern zu werden, erheblich.
  12. Die Realität: Telegram als gängiger Messenger Unbestritten ist, dass ein großer Teil der digitalen Kommunikation über Telegram erfolgt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die App ist schnell, einfach zu bedienen und weit verbreitet, sodass nahezu jeder Nutzer darauf zugreifen kann. Theoretisch sicherere Alternativen wie Jabber oder Session werden in der Praxis kaum angenommen, da die breite Nutzerbasis fehlt. Die zentrale Frage lautet daher nicht: „Wie können alle Nutzer von Telegram auf eine andere Plattform wechseln?“, sondern vielmehr: „Wie lässt sich Telegram so sicher wie möglich nutzen, ohne die eigene digitale Sicherheit zu gefährden?“ Telegram auf dem PC: Ein praktischer Ansatz Die Nutzung von Telegram über einen Desktop-PC bietet entscheidende Vorteile. Besonders effektiv ist dies in Kombination mit einer Linux-Distribution wie Tails oder Qubes OS, idealerweise verbunden über das Tor-Netzwerk. So lassen sich Aktivitäten weitgehend von der eigenen Person isolieren. Die Desktop-Version von Telegram speichert zudem standardmäßig weniger Metadaten lokal und ermöglicht eine bessere Kontrolle über die Installation und Sicherheitskonfiguration im Vergleich zur Nutzung auf Mobilgeräten. Grundprinzip: Auf dem PC sollte Telegram ausschließlich für Koordination und allgemeine Kommunikation genutzt werden. Keine sensiblen Daten, Adressen oder andere potenziell problematische Informationen sollten über diesen Kanal ausgetauscht werden. Telegram dient der Organisation und Abstimmung, nicht der Übermittlung belastender Inhalte. Für besonders sensible Informationen sind andere, technisch abgesicherte Kanäle sinnvoller. Sichere Kanäle für sensible Informationen Für den Austausch besonders vertraulicher Daten sollten dedizierte, technisch abgesicherte Kommunikationskanäle verwendet werden. Jabber (XMPP) mit OTR (Off-the-Record Messaging): Bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Keine Telefonnummer erforderlich, was die Anonymität erhöht. Dezentrale Server reduzieren zentrale Angriffsflächen. Hoher Konfigurationsaufwand, aber sehr zuverlässig für den sicheren Datenaustausch. Session: Keine Registrierung über Telefonnummern nötig. Metadaten-Schutz durch das LokiNet-Netzwerk. Bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Mobile Geräte und Sicherheitsaspekte Mobilgeräte sind per Design tracking-fähige Systeme. Selbst bei Verwendung verschlüsselter Apps kann das Betriebssystem (Android/iOS) Standortdaten, Kontakte und Nutzungsinformationen protokollieren. Für maximale Sicherheit bei mobilen Kommunikationslösungen gibt es wenige Optionen: GrapheneOS auf Google Pixel: Open-Source-Betriebssystem mit Fokus auf Privatsphäre und Sicherheitshärtung. Entfernt standardmäßige Google-Dienste und reduziert potenzielle Datenlecks. Eignet sich nur für dedizierte Geräte, die ausschließlich für sichere Kommunikation verwendet werden. Andere mobile Systeme bleiben hinsichtlich Metadatenüberwachung und OS-bedingter Risiken problematisch. Zusammenfassung & Strategie Alltagskommunikation (80%): Telegram über abgesicherten Desktop (Linux/Tails), ausschließlich für allgemeine Koordination. Sensible Daten (20%): Dedizierter, technisch sicherer Kanal wie Jabber/OTR oder Session, nur für vertrauenswürdige Kontakte. Mobile Nutzung: Möglich nur über gehärtete, dedizierte Geräte (GrapheneOS). Fazit: Es geht nicht darum, einen „perfekt sicheren Messenger“ zu finden, sondern Risiken zu minimieren, Metadaten zu kontrollieren und die eigene digitale Sicherheit zu managen. *********************************************************************** Btw: Die Tools/Tutssind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  13. Ich mische mich mal mal Mitinteressent ein. Suche ebenso Oxy oder medizinische Rohstoffe. Natürlich hat mein Vorposter @ Kirby vornag. Saludos cordiales Señor Narco
  14. Herzlich Willkommen an den Mann mit dem seltenen Namen .
  15. MOS Legendary Static Crypt A starter kit for devs to learn encryption and methods for privacy in static analysis This codebase only uses public, safe technologies such as XOR encryption, TMP file save, and regular macOS open/run from disk methods. By clicking the link below you agree to only use the codebase as a reference, for legal purposes that are specifically educational, authorized, and for personal use only on devices owned solely by you. https://github.com/LNodesL/MOS-Legendary-Static-Crypt ******************************************************************************************************* Grundsätzlich gilt: Virusscan und VM ist euer Freund. Da die meisten geuppten Tools Stealer, Rats, Bots etc. sind wird fast jedes AV eine Warnmeldung abgeben. „Klingt komisch, ist aber so" Das ist bei diesen Programmen normal, macht die Sache aber für Anfänger nicht besser! Darum immer eine VM (https://www.heise.de/download/product/virtualbox-40385) nutzen. Btw: Die Tools sind nicht von mir! Wie sagt man so schön: Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt. Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt.
  16. Wird hier langsam zum Rentnertreffen. Auf gute Zusammenarbeit!
  17. Narco

    Moin

    Willkommen und viel Spaß beim lesen. Hast hier ja genug Lesematerial für einige Tage.
  18. Narco

    Ja moin

    Willkommen bei den bösen Amigos.
  19. Zum allg. Verständnis... Gesucht werden Rohstoffe wie Alprozolam, Lorazepam, Clonazepam, Midazolam, Promethazin etc Im Idealfall natürlich in Laborqualität. Auch wäre ich an Quellen für Buprenorphin, Hydromorphon, Oxycodon, Methadon interessiert Euer Senor Narco
  20. Neben der fehlenden Unterschrift des Arztes und nicht vollständigen Patientendaten kann auch die Dicke des Papiers Hinweis auf eine Rezeptfälschung sein. Ein gefälschtes Rezept darf nicht beliefert werden. Doch woran erkennt man, dass es sich möglicherweise um eine Rezeptfälschung handelt? Das FAQ klärt auf. Es gibt auf dem deutschen Arzneimittelmarkt hunderte, wenn nicht tausende Substanzen, die der Verschreibungspflicht unterliegen. Üblicherweise ist Zweck dieser Verschreibungspflicht der Schutz der Bevölkerung durch Vermeiden unsachgemäßer Anwendung. Es gibt jedoch einige Substanzen, die besonders hohes Missbrauchspotenzial haben. Dazu gehören beispielsweise Narkotika, starke Schmerzmittel, Psychopharmaka und Anabolika. Da diese Arzneimittel nur in besonderen Fällen von Ärzten verordnet werden, gibt es ein entsprechend hohes Interesse bei Personengruppen, die normalerweise nicht an diese Arzneimittel kämen, ärztliche Verordnungen zu fälschen. Wie Rezeptfälschungen erkannt werden können und was Apotheken in solchen Fällen unternehmen sollten, erklärt dieses FAQ. Woran kann eine Rezeptfälschung erkannt werden? Es gibt verschiedene Kriterien, die eine ärztliche Verordnung verdächtig machen können. Diese lassen sich grob unterteilen in auffälliges Arzneimittel, auffälliger Zeitpunkt des Apothekenbesuches, auffälliges Rezept und auffälliges Verhalten der einreichenden Person. Diese Punkte werden im Folgenden näher erläutert. Welche Arzneimittel sind besonders von Rezeptfälschungen betroffen? Wie bereits beschrieben, werden besonders häufig Rezepte über starke Schmerzmittel, Narkotika, Anabolika und Psychopharmaka gefälscht. Typische Substanzen sind zum Beispiel: Narkotika Anabolika Psychopharmaka Schmerzmittel Diazepam Testosteron Amitriptylin Morphin Z-Substanzen Tamoxifen Citalopram Tilidin Bromazepam Anastrozol Fluoxetin Tramadol Häufig kommt es zudem auch zu Fälschungen bei hochpreisigen Arzneimitteln. Hier sollte im Zweifel stets Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, wenn etwas verdächtig erscheint. Welche Zeitpunkte des Apothekenbesuchs sind besonders verdächtig? Grundsätzlich gibt es an einem Zeitpunkt eines Apothekenbesuches erst einmal nichts Verdächtiges. Zusammen mit anderen Kriterien kann der Besuchszeitpunkt aber einen Verdacht bekräftigen. Rezeptfälscher suchen Apotheken z. B. zu Zeitpunkten auf, an denen besonders viel in der Apotheke zu tun ist. Beispiele dafür sind der Mittwochvormittag, der bekanntermaßen in Apotheken häufig mit hohem Andrang verbunden ist, oder der Samstag kurz vor Apothekenschluss, wenn noch besonders viele Menschen Arzneimittel für das Wochenende wünschen. Auch werden besonders häufig Rezeptfälschungen zu Zeitpunkten eingereicht, an denen das Apothekenpersonal schon mental mit dem Tag abgeschlossen hat, etwa eine Minute vor Feierabend. Beliebt sind ebenfalls Zeiten, zu denen die Apothekenmitarbeitende keine Möglichkeit haben, die Legitimität der Verschreibung nachzuvollziehen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der verordnende Arzt gerade im Urlaub ist, sowie an Wochenenden oder Mittwoch- und Freitagnachmittag, wenn die Praxis geschlossen ist. Was kann an einem Rezept auffällig sein? Rezeptfälscher kennen sich oftmals nicht gut genug mit der Materie aus, um alle Formalien perfekt anzugeben. Es fehlen also oftmals Angaben im Arztstempel, das Ausstellungsdatum, die Schrift ist möglicherweise nicht in den entsprechenden Feldern gelandet, die Unterschrift des Arztes fehlt oder stimmt nicht mit der Ihnen bekannten überein, Patientendaten fehlen oder wirken erfunden (etwa ist jemand am 01.01.2000 geboren), oder aber das Rezeptformular selbst ist gefälscht. In solchen Fällen stimmt die Dicke des Papiers nicht, das Handgefühl ist nicht das gleiche wie bei normalen Muster-16-Formularen, der rosa Vordruck ist veraltet oder falsch. Besonders hellhörig sollten Sie bei BtM-Formularen werden, denen der Durchschlag fehlt. Welches Verhalten kann bei der einreichenden Person verdächtig wirken? Personen, die gefälschte Rezepte einreichen, sind oftmals nervös und haben es besonders eilig. Auf Rückfragen wird häufig gereizt oder ausweichend reagiert. In den meisten Fällen ist das Arzneimittel nicht für die Person selbst, sondern für „jemand anderen“ bestimmt. Wenn das Arzneimittel bestellt werden müsste, weigern sich die Fälschenden häufig, das Rezept in der Apotheke zu belassen. In vielen Fällen wird man versuchen, Sie mit vielen Zwischenfragen aus dem Konzept zu bringen. Mangelndes Wissen zu einer eigentlichen Dauertherapie kann ebenfalls verdächtig sein. Was Apotheken beachten müssen und wie sie im Ernstfall vorgehen sollten Die meisten der oben genannten Punkte sind für sich genommen kaum verdächtig. Jeder hat es einmal eilig oder holt das Arzneimittel der Großmutter ab und weiß nicht, wofür dieses ist. Wenn sich aber die Kriterien häufen, sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl hören. Das Apothekenpersonal sollte dabei stets darauf achten, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Sperren Sie also, entgegen mancher Empfehlungen, nicht den Verdächtigen mit sich in der Apotheke ein und bringen Sie Ihren Verdacht nicht zur Sprache, bis Sie nicht vollkommen sicher sind, dass es sich um eine Fälschung handelt. Halten Sie dazu unbedingt Rücksprache mit dem verordnenden Arzt. Sollte dieser nicht zu erreichen sein, etwa weil die Praxis geschlossen ist, warten Sie, bis diese wieder öffnet, bevor Sie das Arzneimittel abgeben. Vertrösten Sie dazu die einreichende Person beispielsweise mit einem Vorwand, das Arzneimittel sei nicht lieferfähig oder es fehle noch eine Formalität. Sollte der Arzt die Fälschung bestätigen, sollten Sie die Polizei, die AMK, die zuständige Apothekerkammer sowie Ihren Apothekerverband informieren. Wenn die verdächtige Person mit dem potenziell gefälschten Rezept die Apotheke verlässt, sollten Sie zudem umliegende Apotheken vorwarnen – denn häufig versuchen es Rezeptfälscher direkt in der nächsten Apotheke. Wer zahlt, wenn eine Apotheke ein gefälschtes Rezept beliefert? Per Gerichtsurteil aus 2013 ist die Apotheke verpflichtet und imstande, Rezeptfälschungen zu erkennen. Im Zweifel bleiben also die Kosten des Arzneimittels an dieser hängen. Mache ich mich strafbar, wenn ich ein potenziell gefälschtes Rezept nicht beliefere? Nein, das Gegenteil ist der Fall. Sie sind verpflichtet, bei Verdacht auf Fälschung die Abgabe des Arzneimittels zu verweigern. Dies steht in keinem Widerspruch zu Ihrem Kontrahierungszwang.
  21. Rezeptfälschung In vielen Arzneiversorgungsverträgen ist festgehalten, dass die Apotheke gefälschte Rezepte im Rahmen der Sorgfaltspflicht erkennen muss, wenn auf der Verordnung Fälschungsmerkmale festzustellen waren. Im Arzneiversorgungsvertrag der Ersatzkassen ist eine solche Regelung beispielsweise in § 5 Abs. 1 festgehalten. Merkmale oder Verhaltensweisen, die auf eine Rezeptfälschung hinweisen Bei einer erkennbar gefälschten Verordnung verweigert die gesetzliche Krankenkasse die Erstattung der Kosten und spricht eine Nullretaxation aus. Häufig ist jedoch schwierig festzustellen, in welchen Fällen die Apotheke eine Fälschung hätte erkennen müssen. In letzter Instanz entscheidet ein Gericht. Es ist wichtig, die Merkmale zu kennen, die auf ein gefälschtes Rezept hindeuten: 1. Verordnung auf Privatrezept trotz Erstattungsmöglichkeit durch GKV 2. Unvollständige oder fehlerhafte Rezeptangaben (z. B. Versichertenstatus 1 für einen Minderjährigen, fehlende PLZ vor Ortsangabe, Geburtsjahr des Patienten nicht zweistellig gedruckt) 3. Unstimmigkeiten bei Arzt- und Betriebsstättennummern 4. Fehlende Magnetcodierung am rechten unteren Rand 5. Fehlende oder falsche Angaben im Arztstempel (z. B. angegebene Telefon-Nr. passt nicht zur Praxis) 6. Kopiertes oder selbstgedrucktes Rezept 7. Die Anschrift des Versicherten ist räumlich weit entfernt vom Standort der Apotheke oder die Arztpraxis ist weit entfernt von Wohnort oder Apothekenstandort. 8. Folgende Wirkstoffe oder folgende Arzneimittelgruppen können auf einen Missbrauch bzw. eine Rezeptfälschung hinweisen: Benzodiazepine z. B. Alprazolam, Bromazepam, Chlordiazepoxid, Diazepam und Analoga wie Zolpidem und Zopiclon Starke Schmerzmittel z. B. Buprenorphin, Fentanyl, Oxycodon, Hydrocodon, Hydromorphon, Dihydrocodein, Morphin, Tilidin und Tramadol Psychopharmaka und Antidepressiva z. B. Amitriptylin, Citalopram, Fluoxetin, Risperidon, Haloperidol Missbräuchlich verwendete Wirkstoffe der Doping-/Bodybuilder-Szene: z. B. Anastrozol, Exemestan, Somatropin, Norditropin, Genotropin, Testosteron, Tamoxifen, Clomifen und Clenbuterol 9. Auch das Auftreten und Verhalten des Rezeptüberbringers und nicht zuletzt der Zeitpunkt der Übergabe können ein Hinweis auf eine Fälschung sein: Häufig werden Fälschungen an einem Mittwochnachmittag, Samstag, Sonn- oder Feiertag vorgelegt, damit keine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen kann. Die Einlösung des Rezepts erfolgt unter Zeitdruck während der typischen Stoßzeiten.
  22. Bewaffnete Drogenbande zerschlagen Fünf Festnahmen bei Großrazzia auch in Leverkusen Dem Zoll ist ein Schlag gegen eine bewaffnete Drogenbande gelungen, die auch in Leverkusen und anderen Orten in NRW aktiv war. Mehr als 300 Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Essen haben am 5. März bei einer Großrazzia 15 Objekte durchsucht. Der Einsatz im Auftrag der Staatsanwaltschaft Aurich richtete sich gegen eine bewaffnete Drogenbande und fand unter anderem in der Grafschaft Bentheim, im Kreis Steinfurt, im Großraum Köln sowie in Ostwestfalen statt. Wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilt, wird bereits seit Juli 2025 gegen eine achtköpfige Gruppe aus Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ermittelt. Sie stehen im Verdacht, bandenmäßig mit Betäubungsmitteln im zweistelligen Kilogrammbereich gehandelt zu haben. Durchsuchungen auch in Leverkusen Fünf Haftbefehle wurden in Bad Bentheim und Schüttorf vollstreckt. Durchsucht wurden zudem Objekte in Lage, Leverkusen, Ochtrup, Rheine und Steinfurt. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittlerinnen und Ermittler mehr als fünf Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel, zehn Schusswaffen samt Munition, sowie weitere Waffen wie Taser und Messer sicher. Auch Arzneimittel und weitere Beweismittel wurden gefunden. Quelle
  23. Willkommen auf cstate.
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