Auswertung der Nutzerdaten als nächster Schritt
Eine der wichtigsten Errungenschaften dieses Einsatzes ist die Sicherstellung „umfangreicher Nutzer- und Transaktionsdaten“. Die Ermittler verfügen nun über Datenbanken, die Aufschluss über die Identität der 22.000 Nutzer sowie über die Details der abgewickelten Geschäfte geben könnten. Erfahrungsgemäß folgen auf die Abschaltung eines solchen Marktplatzes hunderte, wenn nicht tausende Ermittlungsverfahren gegen die Käufer und Verkäufer der Plattform.
Die Polizei betonte, dass die Analyse dieser Daten nun Priorität habe, um tiefere Einblicke in die kriminellen Strukturen und die Vernetzung der Akteure zu gewinnen. Für die Nutzer von Crimenetwork bedeutet dies ein erhebliches rechtliches Risiko, da auch vermeintlich anonyme Transaktionen durch die Kombination von Forensik auf der Plattform und Blockchain-Analyse nachträglich zugeordnet werden können. Die Polizei kündigte an, jeden identifizierten Fall konsequent zu verfolgen, um ein klares Signal gegen die scheinbare Anonymität im Darknet und auf Untergrundforen zu setzen.
Quelle: https://www.it-daily.net/shortnews/schlag-gegen-crimenetwork-polizei