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Es war der wohl größte Drogenprozess in der Geschichte der Bundesrepublik: Hohe Haftstrafen hat das Kölner Landgericht am Donnerstag gegen die Mitglieder einer Bande verhängt, die am Transport von 40 Tonnen Kokain aus Südamerika nach Deutschland beteiligt waren – darunter frühere Mitglieder des berüchtigten Hells-Angels-Charters „Rhine Area“. Haupttäter Ümit D. muss vierzehneinhalb Jahre ins Gefängnis – er erhielt trotz Geständnisses die fast maximal mögliche Strafe. Einen Freispruch hatte sich ein Unternehmer erhofft, der Briefkastenfirmen für D. eröffnet hatte. Er muss elf Jahre in Haft. „Diese Mengen sind exorbitant und ragen extrem aus dem Normalgeschäft heraus“, sagte der Richter in Saal 210 des Kölner Justizgebäudes. Der Richter urteilt seit knapp 20 Jahren über Drogendelikte: „Ich hatte mal ein Verfahren mit 1,5 Tonnen Kokain, jetzt sprechen wir über 40 Tonnen.“ Der Straßenverkaufswert liegt bei 2,6 Milliarden Euro. Mehrere Kollegen hätten xxx wohl eher im Spaß, zu dem Verfahren gesagt: „Das ist ja einfach: Jeder Angeklagte bekommt 15 Jahre.“ Eine höhere Straferwartung sieht das Strafgesetzbuch tatsächlich nur bei Tötungsdelikten vor. Dass der Hauptbeschuldigte Ümit D. nur sechs Monate unter dieser Maximalgrenze liegt, sei in Anbetracht des umfassenden Geständnisses und der geäußerten Reue sicher „bitter“ für den Angeklagten, so der Richter. Doch die Strafe müsse sich an der Menge der geschmuggelten Drogen orientieren. „Und dann fällt das Gewicht eines Geständnisses nicht mehr so hoch aus.“ Für gewöhnlich wird ein Geständnis erheblich strafmildernd gewertet – darauf hatten die Verteidiger xxx und xxx spekuliert und nicht mehr als elf Jahre Haft gefordert. Weiterlesen unter https://www.ksta.de/koeln/koeln-40-tonnen-kokain-geschmuggelt-hohe-haftstrafen-fuer-bande-1252884
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Der Zoll hat am Sonntag rund 654 Kilogramm Marihuana in einer Luftfrachtsendung entdeckt, die unter Solarmodulen versteckt waren. Die Sendung sollte nach Darmstadt. Der Zoll hat am Sonntag am Frankfurter Flughaben rund 654 Kilogramm Marihuana in einer Luftfrachtsendung aus den USA entdeckt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Zollfahndungsamts Frankfurt waren die Cannabisblüten in 1.309 luftdicht verschweißten Kunststoffpaketen verpackt und unter Solarmodulen versteckt. Nach den bisherigen Erkenntnissen, soll die Sendung für eine Scheinfirma in Darmstadt bestimmt gewesen sein. Durchsuchten die Ermittler am Dienstag vier Wohn- und Geschäftsräume. Dabei wurde ein 30-jähriger Mann aus Nauheim festgenommen. Er steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Zollfahndungsamts Frankfurt im dringenden Verdacht, für die illegale Einfuhr der Drogen verantwortlich zu sein. Der Verdächtige wurde am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ und eine Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: https://www.main-spitze.de/lokales/rhein-main/versteckt-in-solarmodulen-drogenfund-am-flughafen-frankfurt-5553607
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30.000 Liter Flüssigkeit sichergestellt, 4 Männer überwältigt Vorsichtig betreten Feuerwehrleute in Chemieschutzanzügen eine unscheinbare Halle im Hafengebiet von Bergkamen (NRW). Sie finden Behälter mit bis zu 30.000 Litern unbekannter Substanzen. Die Polizei hat den Verdacht, dass Dealer daraus illegale Drogen herstellen wollten! Nach umfangreichen Ermittlungen haben Polizisten am Dienstag um 16.45 Uhr die mutmaßliche Drogenküche gestürmt. Schwer bewaffnete Beamte eines Spezialeinsatzkommandos überwältigten dort vier Männer. Alle wurden vorübergehend festgenommen. Es handelt sich um einen Mann (58) aus den Niederlanden, einen Deutsch-Türken (21, ohne festen Wohnsitz), einen Iraker (24) aus Köln sowie einen Deutschen (23) aus Frechen. Da zunächst völlig unklar war, was die Verdächtigen dort zusammengebraut hatten, zogen die Ermittler Experten der Feuerweht aus Dortmund hinzu. Dessen „Analytische Task-Force“ ist eine Spezialeinheit, die für die Bestimmung und Sicherung unbekannter Substanzen ausgebildet ist. Für diesen Job sind die Feuerwehrleute besonders gesichert, denn bei der Herstellung von Drogen können u. a. hochgiftige Dämpfe entstehen. Erst in den späten Abendstunden war die Halle versiegelt. Aus Substanzen sollten wohl Drogen gebraut werden Möglicherweise wollte das Quartett im großen Stil Amphetamine oder Ecstasy-Pillen herstellen und auf den Markt bringen. Bernd Pentrop, Pressesprecher der Polizei Unna: „Noch ist nicht abschließend geklärt, was für Flüssigkeiten gelagert wurden. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.“ Wie die Kripo-Kommissare der Bande auf die Spur kamen, wurde zunächst nicht bekannt. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dortmund sollen die Verdächtigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Falls sie tatsächlich Drogen hergestellt haben, droht ihnen eine lange Gefängnisstrafe – nach § 30 Betäubungsmittelgesetz nicht unter zwei Jahren. Quelle: https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/sek-einsatz-in-nrw-polizei-hebt-mutmassliche-drogenkueche-aus-69c3abd38f5761671715eabd Archive: https://archive.is/LcpwX
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Der Zoll hat im Bergischen Land einen mutmaßlichen Drogenring ausgehoben und dabei Drogen im Wert von mehr als 15 Millionen Euro sichergestellt. Im Fokus der Ermittlungen steht ein 38-jähriger Mann aus Solingen, gegen den inzwischen Haftbefehl erlassen wurde. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis von US-Behörden Ende 2025. Ermittler entdeckten rund 1,2 Tonnen Marihuana - versteckt in scheinbar harmlosen Bürostühlen, die unter anderem nach Langenfeld geliefert wurden. Festnahmen bei Anlieferung Am 6. Januar beobachteten Fahnder die Anlieferung der Ware in Langenfeld. Dabei wurden insgesamt vier Männer festgenommen, darunter auch der Hauptverdächtige aus Solingen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen geriet auch Wülfrath in den Fokus. Dort wollten Verdächtige zwei Holzkisten abholen, in denen sich rund 300 Kilogramm Marihuana befanden. Auch diese Lieferung wurde von den Behörden sichergestellt. Ermittlungen dauern an Bei zusätzlichen Durchsuchungen wurde ein weiterer Tatverdächtiger im Alter von 54 Jahren festgenommen. Neben weiteren Drogen wie Kokain, Marihuana und Haschisch fanden die Ermittler auch zwei Schusswaffen. Die Ermittlungen der Behörden dauern weiterhin an. Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/drogenring-zerschlagen-polizei-langenfeld-solingen100.html Archive: https://archive.is/AAPjL
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Eine scheinbar legitime Google-Anzeige führt in die Falle Derzeit kursieren gefälschte Webseiten im Internet die sich kaum vom Original unterscheiden. Wer bei Google nach „Claude Code“ sucht landet nicht nur bei echten Dokumentationen vielmehr ebenfalls bei bezahlten Anzeigen. Diese leiten auf eine täuschend echte Webseite der KI Claude die nur an der Domain und an mühelos veränderten Befehlen sichtbar vom Original abweichen. Das Sicherheitsunternehmen Bitdefender war der erste der diese Malware-Strategie öffentlich ansprach. Keine Hackerangriffe auf Claude: Manipulation durch Betrüger Die Täter haben den Hersteller Claude oder seine Plattform nie gehackt. Anthropic der Entwickler ist unbeschadet. Dennoch nutzen Angreifer die Bequemlichkeit vieler Nutzer aus. Sie setzen auf die übliche Installation mittels Einzeilern für Terminal oder PowerShell um Schadsoftware zu verbreiten. Die getäuschte Webseite und eine originale aussehende Dokumentation sind alles was nötig ist um unvorsichtige Entwickler oder Nutzer dazu zu verleiten, schädlichen Code auszuführen. Angriffsmethoden: Schadcode auf Windows und macOS Unter Windows erfolgt die Schadcode-Installation meist durch mshta.exe – ein legitimes Microsoft-Programm. Es lädt Schadsoftware aus dem Netz nach. Mac-Nutzer sind nicht sicherer: Hier kommen verschleierte Shell-Befehle und eine harmlose scheinende Mach-O-Datei zum Einsatz. Das Ziel ist immer die Infektion mit einem Infostealer der sensible Daten wie Passwörter, Cookies und Sitzungs-Infos stiehlt. Besonders gefährdet sind Kryptowallets, da Nutzer kaum Hardware-Wallets verwenden. Weiterlesen unter...: https://nydus.org/news/134861-gefalschte-claude-code-webseite-wie-cyberkriminelle-nutzer-tauschen.html Archive: https://archive.is/JiIXI
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International koordinierte Maßnahmen gegen Infrastruktur und mutmaßliche Administratoren von „Aisuru“ und „Kimwolf“ ++ Botnetze wurden für Hochlast-DDoS-Angriffe sowie teilweise als Residential Proxys zur Verschleierung von Internetaktivitäten genutzt. Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen und das Bundeskriminalamt sind am 19.03.2026 in einer international abgestimmten Aktion gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus Kanada und den USA gegen zwei der derzeit weltgrößten Botnetze vorgegangen. Im Zuge der Maßnahmen konnte global verteilte technische Infrastruktur der beiden Botnetze „Aisuru“ und „Kimwolf“ abgeschaltet werden. Sie stellten aufgrund ihrer Größe und damit einhergehenden Angriffskapazität eine erhebliche Bedrohung für IT-Infrastrukturen dar. Die Strafverfolgungsbehörden haben zudem zwei mutmaßliche Administratoren identifiziert. Auf die Beschuldigten kommen nun rechtliche Konsequenzen zu. An ihren Wohnorten in Deutschland und in Kanada wurden Durchsuchungen durchgeführt und umfassende Beweismittel sichergestellt. Neben zahlreichen Datenträgern wurden auch Kryptowährungen im fünfstelligen Bereich gesichert. Den Maßnahmen gingen aufwändige mehrmonatige Ermittlungen voraus, die von hohem technischem Anspruch und enger internationaler Koordination geprägt waren. Die beiden Botnetze erlangten mit besonders volumenstarken Überlastungsangriffen (sog. DDoS-Attacken) medial Aufmerksamkeit. Dem Aisuru-Botnetz wird ein Zusammenschluss aus mutmaßlich mehreren Millionen kompromittierten Internet-of-Things (IoT)-Geräten wie beispielsweise Routern und Webcams zugerechnet. In direktem Zusammenhang damit steht das Kimwolf-Botnetz. Auch dieses umfasst mehrere Millionen infizierte Geräte, überwiegend bestehend aus Android-TV-Boxen. Weiterlesen unter...: https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2026/Presse2026/260320_PM_Botnetze.html Archive: https://archive.is/0fnnS
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