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BullDDoser

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Everything posted by BullDDoser

  1. @ Toni45 Lebst du noch? So ruhig hier geworden....
  2. Für die Behörden ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Nicht zu gewinnen! Aber was sollen die machen? Einfach aufgeben. Da wird halt jeder Erfolg gefeiert und vor der Presse präsentiert. Und im Hintergrund kochen unsere Jungs und Mädels weiter.....
  3. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel... Die Mengen, die beschlagnahmt worden sind schon enorm und die Behörden haben schon einen fetten Fang gemacht. Aber es gibt Kunden bzw. Bedarf! Also wird es immer einen Markt geben und jemanden der herstellt. Die Gewinnspanne ist halt zu verlockend. Wir gegen sie. So funktioniert das Spiel....
  4. Vom Datum her würde ich sagen es ist eins der vielen Labore. Gehört alles zusammen. LG Bulli
  5. POL-DEL: Landkreis Wesermarsch: Doppelte Bezahlung mit Falschgeld auf Wochenmarkt in Nordenham +++ Zeugen gesucht Delmenhorst (ots) Ein bislang unbekannter Mann bezahlte gleich zwei Mal mit Falschgeld an einem Stand auf dem Wochenmarkt in Nordenham. Am Dienstag, 20. Januar 2026, gegen 10:30 Uhr und gegen 11:30 Uhr, bezahlte ein Mann mit jeweils einem falschen 50-Euro-Schein an dem gleichen Stand auf dem Wochenmarkt. Das Falsifikat fiel dem Standinhaber erst später auf, da war der Mann bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Zuvor wollte der Unbekannte die Falschgeldnoten bei einem anderen Händler des Wochenmarktes wechseln. Dem Verkäufer fiel auf, dass sich das Geld anders als sonst anfühlte. Die Polizei Nordenham hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu der Person machen können, sich mit der Polizei Nordenham unter der Telefonnummer 04731/ 2694-0 in Verbindung zu setzen. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben: -circa 20 Jahre alt -circa 1,80m groß -schlank -helle, gelockte Haare, ähnlich einer Dauerwelle ("Trendfrisur") -schwarze Jogginghose -schwarzer Pullover Der entstandene Schaden wird auf 200 Euro geschätzt. Quelle
  6. GZD: Schlag gegen die Organisierte Kriminalität - Zoll und Polizei heben illegale Drogenlabore aus 24 Drogenlabore, 85 Festnahmen, tonnenweise synthetische Drogen und hochgiftige Chemikalienabfälle Am vergangenen Freitag (16. Januar) fand ein durch Europol koordinierter, europaweiter Action Day zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und der Herstellung von synthetischen Drogen statt. Auch in Deutschland kam es hierbei zu Durchsuchungsmaßnahmen in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Deutschland "OP Nexus" Den internationalen Maßnahmen am Action Day vorausgegangen waren fast einjährige intensive Ermittlungen - in Deutschland unter dem Namen "Operation Nexus" - der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Osnabrück, bestehend aus Ermittlerinnen und Ermittlern des Zollfahndungsamtes Hannover und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück. So konnten allein in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Schleswig-Holstein (Quickborn/Kummerfeld), Niedersachsen (Wolfenbüttel), Brandenburg (Nauen) und Nordrhein-Westfalen (Kerpen, Hagen, Neunkirchen-Seelscheid) insgesamt sechs Drogenlabore ausgehoben werden. Dabei wurden bundesweit über 800 Kilogramm synthetische Drogen und etwa 160.000 Liter hochgiftige Chemikalienabfälle sichergestellt. Insgesamt nahmen Zoll und Polizei in diesem Zusammenhang 45 Personen fest. Die dahingehenden Ermittlungen erfolgten aus ermittlungstaktischen Gründen jeweils durch örtlich zuständige Zoll- und Polizeidienststellen. Bei zwei abschließenden Durchsuchungen am Action Day vergangenen Freitag wurden in Niedersachsen (Papenburg) und Nordrhein-Westfalen (Kreis Borken) weitere 15.000 Liter Chemikalienabfälle (Papenburg) sowie eine professionelle Cannabisplantage mit etwa 1350 Pflanzen (Kreis Borken) festgestellt. Es kam zu einer weiteren Festnahme (Papenburg). Aufgrund der erheblichen Gefährdungslage kamen bei diesen Einsätzen mehrfach Spezialeinheiten des Zolls, der Polizei sowie spezialisierte Kräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks zum Einsatz. Unterstützt wurden die deutschen Ermittlungen außerdem durch die Gemeinsame Grundstoffüberwachungsstelle ZKA/BKA (GÜS), eine gemeinsame Einrichtung von Zollkriminalamt und Bundeskriminalamt. Europaweit "OP Fabryka" Die europaweiten Ermittlungsmaßnahmen wurden von Europol im Rahmen der "Operation Fabryka" koordiniert. Neben Staatsanwaltschaften, Zoll und Polizeibehörden in Deutschland waren Justiz- und Sicherheitsbehörden in Polen, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien involviert. Im Fokus der internationalen Ermittlungen steht eine polnische Tätergruppierung, der vorgeworfen wird, europaweit hunderte Tonnen Chemikalien zur Herstellung synthetischer Drogen an illegale Drogenlabore verschiedener krimineller Organisationen geliefert zu haben. Durch engmaschige Observationen und weitere länderübergreifende verdeckte Ermittlungsmaßnahmen gelang es den beteiligten Behörden, im Verlauf des vergangenen Jahres im Rahmen der "OP Fabryka" insgesamt 24 solcher professioneller Großlabore auszuheben, über 3,5 Tonnen synthetische Drogen sicherzustellen, 16 Zwischenlagerstätten von Chemikalien in mehreren europäischen Staaten aufzudecken und insgesamt über 85 Personen festzunehmen. Zusätzlich wurden über 1000 Tonnen Vorläufersubstanzen ermittelt und eine halbe Million Euro Bargeld sichergestellt. Es handelt sich nach Einschätzung von Europol um das bisher größte zusammenhängende, europäische Ermittlungsverfahren zur Bekämpfung der illegalen Herstellung synthetischer Drogen. Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, sagte zum Einsatzerfolg: "Dieser Schlag europäischer Sicherheitsbehörden im Kampf gegen synthetische Drogen ist in dieser Dimension bislang einmalig. Eine Osnabrücker Ermittlungsgruppe hat dabei eine zentrale Rolle gespielt. Es zeigt aber auch, wir müssen insbesondere Kinder und Jugendliche besser vor dem Konsum schützen und vor allem über die Gefahren durch umfassende Präventionsmaßnahmen aufklären. Hier sind wir alle gefordert. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe." Der Leiter des Zollkriminalamtes, Dr. Tino Igelmann, bekräftigt die Ausführung und ergänzt: "Die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Zoll, Polizei, Staatsanwaltschaft und den internationalen Partnerbehörden haben diesen bislang in der Größenordnung einmaligen Erfolg möglich gemacht. Der deutsche Zoll bringt seine ureigensten Zuständigkeiten im Bereich Abfertigung, Kontrolle und Ermittlung ein und setzt an zentralen Punkten zur Bekämpfung der internationalen Rauschgiftkriminalität an - dies gilt auch für die Überwachung von chemischen Vorläufersubstanzen für die Rauschgiftherstellung, den sogenannten Grundstoffen. Diese Chemikalien werden grenzüberschreitend, sowohl legal als auch illegal, gehandelt. Hier mündete die ursprüngliche Feststellung von Vorläuferchemikalien im Verlauf der Ermittlungen in mehrere Festnahmen im In- und Ausland sowie in der Sicherstellung von illegalen Rauschgiftlaboren und Chemikalien, deren Abfälle teilweise hochtoxisch sind." Quelle Allein die Mengen.... Gigantisch
  7. Herzlich willkommen. Wünsche dir gute Geschäfte. LG Bulli
  8. Schön das du uns gefunden hast.👍 LG Bulli
  9. Herzlich willkommen auf Cstate.🙂 LG Bulli
  10. Schön das du uns gefunden hast @ Prison_GFX Wünsche dir viel Erfolg.😉 LG Bulli
  11. Mit Kumpels grillen und sich die Kante geben (Bier, Whiskey...) ok. Gerne auch mal ne Tüte. Aber mittlerweile nur selten. Ist im Verein ganz lustig, wen selbst die Oldies (60+) entspannt ihren Joint bauen. Bei allen anderen Sachen ist Bulli raus. Ich hasse Kontrollverlust!
  12. Herzlich willkommen auf Cstate. Wünsche dir viel Spaß.🙂 LG Bulli
  13. @ wilmawund Danke für dein großzügiges Angebot. Aber mein Körper ist ein Tempel. .... Außer alle paar Monate ein bissel "Weihrauch" kommt da nichts rein.🤭
  14. Kods.to geschlossen. Mehrere Festnahmen in ganz Deutschland kods.to: Im Rahmen einer gezielten Aktion durchsuchte die Polizei kürzlich 31 Objekte in ganz Deutschland und auch in Polen. Die Polizei hatte im Vorfeld gegen eine Gruppe jüngerer Tatverdächtiger ermittelt, denen man vorwirft, Drogen im Internet über die Domain kods.to und im Deep Web verkauft zu haben. Die 31 Durchsuchungen fanden in Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt und in Polen statt. 300 Polizisten im Einsatz, 31 Durchsuchungen & 4 Haftbefehle Dabei waren in Deutschland und Polen insgesamt 300 Mitarbeiter der Polizei im Einsatz. Vier Haftbefehle hat man zudem vollstreckt. Die Ermittlungen liefen bereits seit dem Frühjahr 2023 gegen die elf Beschuldigten. Die Täter sind zwischen 23 bis 36 Jahre alt. Sie besitzen die deutsche, polnische, türkische, russische und ghanaische Staatsangehörigkeit. Die Domain und den Online-Drogenshop von kods.to hat die Polizei zeitgleich beschlagnahmt. Krypto-Wallets im siebenstelligen Bereich beschlagnahmt Gewinne im siebenstelligen Bereich, die zumeist in Kryptowährungen vorliegen, ebenfalls. Im Online-Shop, der sowohl im Clear- als auch im Darknet erreichbar war, gab es verschreibungspflichtige Medikamente, Kokain, Ecstasy, LSD und diverse andere Drogen. kods.to ist abgeschaltet Am 6. Januar und vergangenen Mittwoch fanden Einsätze statt, bei denen die vier Haftbefehle im In- und Ausland vollstreckt wurden. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde bei den polizeilichen Maßnahmen festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die im Ausland inhaftierte Person soll nach Deutschland ausgeliefert werden, teilte das Newsportal goslarsche.de mit. Die verhafteten Personen warten jetzt in Untersuchungshaft auf ihre Anklage. Das dürfte dauern, denn die beschlagnahmten Gegenstände müssen die Mitarbeiter der Polizei erst auswerten. Auch die Kunden von kods.to müssen in absehbarer Zeit mit juristischem Ärger rechnen. Quelle
  15. Herzlich willkommen auf Cstate. Wünsche dir gute Geschäfte.👍 LG Bulli
  16. Wer kann unserem Freund helfen?
  17. POL-MTK: Betrüger in Apotheke unterwegs 1. Betrüger in Apotheke unterwegs, Bad Soden, Zum Quellenpark, Schwalbach, Avrillestraße, Kronberg, Westerbachstraße, Donnerstag, 15.01.2026, 15:30 Uhr bis 16:20 Uhr (ro)In Bad Soden, Schwalbach und Kronberg war am Donnerstag ein Betrüger unterwegs, der mehrfach versucht hatte, ein falsches Rezept einzulösen. Gegen 15:30 Uhr betrat der Mann eine Apotheke in der Bad Sodener Straße "Zum Quellenpark" und löste ein Rezept ein. Samt Medikament verließ er die Apotheke, wurde aber unmittelbar darauf von der Mitarbeiterin eingeholt und auf die Fälschung angesprochen. Nachdem die Polizei verständigt worden war, händigte der Mann das Medikament wieder aus, flüchtete aber in Richtung Brunnenstraße. In Schwalbach erschien gegen 16:00 Uhr eine männliche Person in einer Apotheke in der Avrillestraße. Hier fiel direkt auf, dass er ein gefälschtes Rezept vorgelegt hatte, daher verließ der Betrüger das Geschäft wieder ohne Beute. In einer Kronberger Apotheke versuchte gegen 16:25 Uhr ein Mann ebenfalls ein gefälschtes Rezept abzugeben. Auch hier flüchtete er aus dem Verkaufsraum in der Westerbachstraße, nachdem der Betrugsversuch festgestellt worden war. Bei dem Betrüger soll es sich um einen Mann mit "osteuropäischen" Erscheinungsbild im Alter zwischen 30 bis 45 Jahren, der um die 1,90 Meter groß gewesen sein soll. Er soll eine dunkle Jacke getragen und kurze Haare gehabt haben. Auffällig sei die tiefe Stimme gewesen. Inwiefern es sich bei den Vorfällen um denselben Täter handelt, ist auch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Quelle
  18. Rauschgiftfahnder packt aus „Ein Gramm für unter 70 Euro“: Top-Ermittler über Kokain-Schwemme in Deutschland US-Präsident Trump geht massiv gegen Drogenkartelle in Kolumbien und Venezuela vor. Was bedeutet das für den deutschen Kokain-Markt? FOCUS online sprach mit Markus Neueder, Chef des Rauschgift-Dezernats beim Landeskriminalamt Bayern. Markus Neueder, 53, leitet das Rauschgift-Dezernat beim Landeskriminalamt (LKA) Bayern. Hier erklärt der Kriminaldirektor die neuesten Entwicklungen auf dem Drogenmarkt in Deutschland. Dabei spricht er offen über Preise für Kokain, Schmuggelrouten und einen möglichen Drogenkrieg hierzulande. Natürlich auch über die Folgen der harten Drogenpolitik von US-Präsident Trump. FOCUS online: Herr Neueder, wie wird sich das harte Vorgehen der US-Regierung gegen Drogenkartelle in Venezuela und Kolumbien auf den Kokain-Markt in Europa und insbesondere Deutschland auswirken? Markus Neueder: Die Rolle von Venezuela in Bezug auf Kokain beschränkt sich nach Kenntnislage des Bayerischen Landeskriminalamtes ganz überwiegend auf die eines Transitlands. Venezuela wird als Drehkreuz des internationalen Kokainhandels genutzt, indem Kokain insbesondere aus Kolumbien in das Land eingeführt und dort auf Schiffe verladen wird, die dann nordamerikanische oder europäische Häfen ansteuern. Der eigene Anteil Venezuelas an der Kokainproduktion ist nach unseren Kenntnissen hingegen gering. Das mit Abstand meiste Kokain stammt nach wie vor aus Kolumbien. Von Kolumbien geht also die größte Gefahr aus? Neueder: Kolumbien als weltgrößter Kokainproduzent ist von enormer Wichtigkeit. Eine erzwungene Reduktion der dortigen Anbauflächen dürfte einen nachhaltigen Effekt auch in Europa verursachen. Was Venezuela angeht, müssen wir uns weniger Sorgen machen? Neueder: Die Erfahrung zeigt, dass Drogenkartelle hochflexibel agieren und in der Lage sind, schnell auf geänderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Den möglicherweise erschwerten Schmuggelbedingungen in Venezuela wird voraussichtlich mit Ausweichbewegungen seitens der Kartelle begegnet werden. Sehen Sie die Gefahr, dass sich Schmuggelrouten besonders bei Kokain weiter in Richtung Europa verlagern? Neueder: Europa stellt einen sehr lukrativen Markt für Kokain dar. Die Straßenverkaufspreise sind hoch, zugleich bietet Europa viele Konsumenten. Folglich liegen die Gewinnmargen weit über denen von Nordamerika. Wir beim LKA Bayern gehen davon aus, dass die Bedeutung Europas für die Kartelle mittelfristig eher zu- als abnehmen wird. Schon jetzt erlebt Europa laut Bundeskriminalamt eine regelrechte Kokainschwemme. Welche Entwicklung erwarten Sie – auch durch die veränderte Lage in der Karibik? Neueder: Diese Kokainschwemme stellen wir bereits seit mehreren Jahren fest. Das in Südamerika produzierte Kokain wird weiterhin seinen Weg nach Europa finden. Die Bedeutung Europas ist für die Kartelle inzwischen zu groß; eine Abkehr von diesem Absatzmarkt ist nicht zu erwarten. Sofern Venezuela seinen Status als Drehscheibe verliert – was aktuell noch nicht mit Gewissheit prognostiziert werden kann –, werden aller Voraussicht nach Häfen anderer Länder die Lücke schon sehr bald schließen. An Alternativen mangelt es angesichts der Vielzahl an geeigneten Häfen in Brasilien, Kolumbien, Ecuador oder Peru nicht. Im Ergebnis gehen wir nicht davon aus, dass im Zuge jüngster Entwicklungen in Venezuela nachhaltige Änderungen die Verfügbarkeit von Kokain betreffend in Europa eintreten werden. Schwer bewaffnete Polizisten sichern während einer Pressekonferenz in Hamburg Päckchen mit sichergestelltem Kokain dpa Wie ist die aktuelle Marktlage bei Kokain in Deutschland? Was kostet der Stoff? Neueder: Die Straßenhandelspreise in Deutschland im Zusammenhang mit Kokain erlebten zuletzt im Jahr 2022 eine Steigerung. Seit 2023 sinken die Preise jährlich. Im Jahr 2025 kam es zu einem deutlichen Preisschwund; der Grammpreis unterschritt die 70-Euro-Grenze. Eine ganz ähnliche Entwicklung ist beim Großhandel zu beobachten: Hier sind die Kilopreise innerhalb der letzten beiden Jahre deutlich gefallen. Diese Entwicklung lässt den Rückschluss auf ein real existierendes Überangebot von Kokain in Deutschland zu. Beobachten Sie diese Entwicklung auch in Bayern? Neueder: In Bayern wird durch das LKA eine weithin identische Entwicklung registriert. In der Vergangenheit lag im Freistaat der durchschnittliche Grammpreis stabil bei über 88 Euro. Im Jahr 2023 sank der Preis erstmals unter 85 Euro und für das Jahr 2024 wurde ein regelrechter Preisrutsch auf 74,40 Euro registriert. 2025 betrug der Straßenverkaufspreis im Durchschnitt weniger als 70 Euro. Gibt es dafür eine Erklärung? Neueder: Ein in diesem Zusammenhang erwähnenswertes Phänomen stellt der Rauschgift-Onlinehandel dar, über den eine zunehmend große Anzahl von Konsumenten Rauschgift respektive Kokain bezieht. Auf diesen virtuellen Märkten können Käufer Kokain nicht nur zu günstigeren Preisen beziehen, sondern erhalten auch tendenziell „bessere“ Ware mit einem höheren Wirkstoffgehalt als beim Straßenhändler. Der Haken an der Sache? Neueder: Diese Vorteile bezahlen die Käufer mit der Herausgabe persönlicher Daten wie beispielsweise IP- oder Lieferadressen, Kontodaten etc. Die Polizei erhält im Rahmen der Ermittlungsverfahren häufig Zugang zu diesen Daten und kann anschließend die Käufer identifizieren bzw. weitere Strafverfahren eröffnen. Mit fortlaufenden Ermittlungserfolgen, die hohe Haftstrafen zur Folge haben, können wir regelmäßig belegen, dass weder das Clear- noch das Darknet Dealer bzw. Käufer vor der Strafverfolgung bewahren. Welche „Anlaufstationen“ für Kokain in Europa nutzten die Drogenschmuggler zuletzt, wie ist das Kokain getarnt und wie erfolgt der Vertrieb? Neueder: Der mit Abstand größte Anteil des in Europa eintreffenden Kokains wird im Rahmen des internationalen Warenverkehrs über die Nordseehäfen eingeführt, jedoch zeigen die Maßnahmen von Polizei und Zoll inzwischen Wirkung und lassen Ausweichbewegungen bei den Schmuggelrouten erkennen. Die Bedeutung der am Atlantik und Mittelmeer gelegenen Seehäfen nimmt folglich zu. Auch setzen kriminelle Gruppierungen vermehrt auf Modi Operandi wie „Drop on/Drop off“, also die Abholung der mit GPS-Sender versehenen Ladungen mittels Schnellbooten, das Einbringen von Kokain in sogenannte Seekästen oder eine chemische Vermischung des Kokains mit Kohle, Kunststoffen oder Bekleidung mit anschließender Extraktion in speziellen Laboren in Europa. Innerhalb Europas wird das Kokain häufig mit professionellen Schmuggelfahrzeugen in die jeweiligen Zielländer transportiert. Es wird angenommen, dass inzwischen bis zu 40.000 solcher speziell präparierten Fahrzeuge auf Europas Straßen im Einsatz sind. Deutschland wird seit einiger Zeit von Kokain überschwemmt, warnen Experten dpa Bei Drogenkriminalität ist oft von der sogenannten „Mocro-Mafia“ die Rede, gerade in Nordrhein-Westfalen. Glauben Sie, dass Deutschland immer mehr zum Schauplatz eines Drogenkriegs mafiaähnlicher Gruppen wird? Neueder: Bayern gilt grundsätzlich als sicheres Bundesland. Dem unbenommen, stellen wir bei Durchsuchungs- oder Kontrollmaßnahmen fest, dass sowohl das Vorhandensein von Waffen und gefährlichen Gegenständen als auch Gewalt gegen Polizeibeamte weiter zunimmt. Derartige Eskalationen können nur dann verhindert werden, wenn der Verfolgungsdruck durch die Sicherheitsbehörden unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten weiter verstärkt wird. Der geplante Anlauf der Bundesregierung zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung durch Telekommunikationsdienstleister wie auch die Forderungen aus der Politik zur Rückabwicklung der Teillegalisierung von Cannabis sind unseres Erachtens in diesem Kontext unbedingt notwendige Entwicklungen. Im Rahmen der Bekämpfung der organisierten Rauschgiftkriminalität stehen wir im engen Austausch mit allen nationalen wie internationalen Partnern. Wer nimmt eigentlich Kokain? Gilt es noch als Statussymbol der Oberschicht oder zieht sich der Konsum mittlerweile quer durch alle sozialen Schichten? Neueder: Der in Deutschland über Jahrzehnte hinweg geltende Status von Kokain als Droge für Besserverdiener und Leistungsträger ist längst überholt. Nicht zuletzt wegen der hohen Verfügbarkeit und des Preisschwunds hat sich das Image von Kokain in unserer Gesellschaft grundlegend gewandelt. Kokain als Stimulanz hält inzwischen Einzug in allen Gesellschaftsschichten. Darüber hinaus wird Kokain zunehmend von jungen Menschen im Zuge des Nachtlebens konsumiert. Warum ist das so? Neueder: Der Trend, wonach das aus pflanzlichen Bestandteilen gewonnene Naturprodukt Kokain als Gegenentwurf zu den rein synthetischen und somit wenig vertrauenswürdigen Stimulanzen wie Amfetamin, Metamfetamin oder diversen Neuen psychoaktiven Stoffen, kurz NpS, wahrgenommen wird, gewinnt spürbar an Bedeutung. Hierbei handelt es sich jedoch um einen weit verbreiteten Irrtum, da das halbsynthetisch gewonnene Kokain diverse chemische Verfahren durchläuft bis es konsumfertig seine Abnehmer erreicht. Von einem „reinen Naturprodukt“ kann daher nicht die Rede sein, eine auch nur im Ansatz bestehende Relativierung der Gefährlichkeit dieses hochpotenten Rauschgiftes sowohl hinsichtlich physischer als auch psychischer Auswirkungen und Abhängigkeiten ist völlig falsch und dazu unverantwortlich. Quelle
  19. Herzlich willkommen auf Cstate. Wünsche dir viel Spaß. LG Bulli
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