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BullDDoser

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  1. Cannabis-Pflanzen entdeckt : Marihuana-Plantage in Remscheid ausgehoben Stand: 29.04.2026, 18:50 Uhr In Remscheid hat die Polizei eine groß angelegte illegale Marihuana-Plantage entdeckt. Vier Verdächtige wurden festgenommen. In einer Lagerhalle in Remscheid hat die Polizei am frühen Mittwochmorgen eine illegale Marihuana-Plantage ausgehoben. Sie hatte einen anonymen Tipp bekommen, woraufhin Ermittlungen aufgenommen wurden und ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte. Nach Angaben der Polizei wurde die Anlage in einer großen Lagerhalle im Stadtteil Güldenwerth wohl bereits seit einem Jahr betrieben. 1.300 Pflanzen gezählt Insgesamt wurden 450 lebende und 850 abgeerntete Cannabispflanzen gefunden. Weitere elf Kilogramm Cannabis lagen bereit zum Verkauf, bestätigte die Staatsanwaltschaft Wuppertal. Fotos aus der Halle zeigen große Mengen von Flüssigdünger sowie Teile einer Beleuchtungsanlage. Bei dem Einsatz wurde die Polizei vom Technischen Hilfswerk (THW) unterstützt. Vier Männer in der Halle hatten versucht zu flüchten - die Tatverdächtigen im Alter zwischen 22 und 41 Jahren konnten aber vorläufig festgenommen werden. Welche Aufgaben genau die vier Festgenommen hatten, wird derzeit noch untersucht. Für Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert deutet einiges darauf hin, "dass es sich um Handlanger handeln dürfte. Ob sich da aber auch eine Person drunter versteckt, die in einer anderen Hierarchiestufe zu verorten ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.“ Ich würde wetten das Polizei vom Technischen Hilfswerk (THW) den Tanz in den Mai ihres Lebens hatten
  2. Hauptsache was zum lesen.
  3. Kleiner Schubs nach oben....
  4. Gibt es da irgendwelche neuen Infos oder Updates? LG Bulli
  5. Und auch hier einen Schubs nach oben....
  6. Kleiner Push....😉
  7. Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Oberfranken BAMBERG / LKR. BAMBERG. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg führten zur Aufdeckung eines mutmaßlichen Rauschgiftnetzwerks im Raum Bamberg. Fünf Tatverdächtige konnten festgenommen werden, gegen vier von ihnen ergingen Untersuchungshaftbefehle. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Vorfall im vergangenen Winter, bei dem einer Sechstklässlerin am Zentralen Omnibusbahnhof in Bamberg durch einen zunächst unbekannten Täter Ecstasy-Pillen verkauft worden waren. In der Folge ergaben sich Hinweise auf weitere Rauschgiftverkäufe im Stadtgebiet, bei denen insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Abnehmer in Erscheinung traten. Das zuständige Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Kriminalpolizei Bamberg leitete daraufhin umgehend intensive Ermittlungen ein. Im Verlauf der aufwändigen und teils verdeckt geführten Maßnahmen identifizierten die Beamten ein Netzwerk lose zusammenarbeitender Personen, die im Verdacht stehen, in erheblichem Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Ermittlungen wurden zeitweise durch Kräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes sowie weitere Unterstützungseinheiten begleitet. Am Mittwoch vollstreckten die Einsatzkräfte auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bamberg mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Insgesamt durchsuchten die Beamten fünf Objekte im Stadtgebiet Bamberg sowie im Landkreis. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher, darunter rund 300 Gramm Kokain, etwa 1 Kilogramm Amphetamin, zirka 3 Kilogramm Cannabisprodukte, eine größere Menge Ecstasy-Tabletten sowie zahlreiche verschreibungspflichtige Medikamente mit Bezug zum Betäubungsmittelrecht. Zudem fanden die Ermittler Bargeld, Kommunikationsmittel sowie Waffen. Im Zuge der Maßnahmen nahmen die Beamten fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 23 Jahren vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden vier Tatverdächtige - drei Männer und eine Frau - am Folgetag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der jeweils die Untersuchungshaft anordnete. Gegen einen 18-jährigen Deutschen erging Haftbefehl u.a. wegen bewaffnetem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und bewaffnetem Handeltreiben mit Cannabis. Gegen einen 19-jährigen Deutschen erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 17 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis. Gegen einen 18-jährigen iranischen Staatsangehörigen erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 15 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis. Gegen eine 18-jährige Deutsche erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 7 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis. Die Staatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei Bamberg betonen: „Der Handel mit Betäubungsmitteln, insbesondere wenn sich dieser gezielt an Kinder und Jugendliche richtet, wird mit aller Konsequenz verfolgt. Der Schutz junger Menschen hat hierbei oberste Priorität.“ Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.
  8. »Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Signal-Gruppen im parlamentarischen Raum derzeit von den Angreifern nahezu unbemerkt ausgelesen werden.« Der Satz braucht einen Moment, bis er in seiner Tragweite einsickert: Unbekannte lesen offenbar mit, was im politischen Berlin zwischen Abgeordneten ausgetauscht wird. Der Satz steht in einem 20-seitigen Sicherheitshinweis an die Fraktionsvorsitzenden und Bundesgeschäftsstellen der Parteien, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vergangenen Dienstag verschickt haben. Er liegt der ZEIT vor. Mehrere hochrangige Betroffene von Phishing-Angriffen auf dem Messengerdienst sind inzwischen bekannt geworden. Laut einem Bericht des SPIEGEL zählt dazu auch die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Die Phishing-Kampagne läuft bereits seit einigen Monaten. Nachdem im Januar zahlreiche Angriffe über Signal auf Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft bekannt geworden waren, veröffentlichte das BfV Anfang Februar eine ausführliche Anleitung, in der erklärt wird, wie man feststellen kann, ob man gehackt wurde und was dann zu tun ist. Die Behörde wandte sich auch an die Geschäftsstellen der Parteien im Bundestag. Darin heißt es, durch die »generell hohe Akzeptanz von Signal in sicherheitsrelevanten Kommunikationskontexten« hätten Angriffe im politischen Raum eine »erhöhte Wirksamkeit«. Wie sicherheitsrelevant die Infiltrationsversuche sein können, zeigte sich Mitte März. Da wurde bekannt, dass auch das Konto des ehemaligen BND-Vizepräsidenten Arndt Freytag von Loringhoven gehackt wurde. Angreifer hatten Zugriff auf seine Kontakte in der Signal-App erlangt.
  9. Schön dich auf cstate begrüßen zu dürfen @ p4co LG Bulli
  10. Etonitazepyne – Stärker und tödlicher als Heroin Aktuell sind neue synthetische Opioide namens Etonitazepyne auf dem Markt. Es handelt sich dabei um ein hoch potentes Opioid vom Typ Nitazen mit einer N-Pyrolidin-Seitenkette. Es wird sowohl als Beimengung in Heroin gefunden als auch als einzelner Wirkstoff konsumiert. Der Anbieter ist im freien Internet zu finden. Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Opioiden niedrig. Die Wirkung ist dosisabhängig etwas stärker und tritt verzögert ein. Aufgrund der hohen Rezeptorbindungen sollte erwogen werden, den Patienten zwei Dosen Naloxon als Gegenmittel zur Verfügung zu stellen. Wir haben in unserer Analytik einen Nachweis über einen Metaboliten im Urin etabliert, mit dem wir den Konsum dieser Wirkstoffgruppe nachweisen können. Seit Anfang März 2025 konnten wir bereits etwa 20 Fälle von Etonitazepyne finden. Die Analytik im Rahmen des Opioid-Screenings im Urin kann bei uns angefordert werden. Nitazene: Neue synthetische Opioide Nitazene sind eine Gruppe hochpotenter synthetischer Opioide, die ursprünglich in den 1950er und 1960er Jahren als potenzielle Analgetika entwickelt, jedoch aufgrund ihres hohen Suchtpotenzials und ihrer Toxizität nie als Arzneimittel zugelassen wurden. Chemisch gehören sie zu den Benzimidazol-Opioiden. Die bekanntesten Vertreter dieser Substanzklasse sind: Etonitazepyne, auch bekannt als N-pyrrolidino Etonitazene Isotonitazene Metonitazene Etonitazene Protonitazene N-Desethyl-Isotonitazene Butonitazene Einige Nitazene sind mehr als 1000-mal stärker als Morphin und übertreffen damit sogar Fentanyl. In welchen Drogenprodukten kommen Nitazene vor? Zunehmend werden Nitazene direkt als Heroin verkauft oder Heroin beigemischt. Besonders besorgniserregend ist das Auftreten in gefälschten Schmerzmitteln wie Oxycodon, die äußerlich kaum von Originalpräparaten zu unterscheiden sind. Nach Angaben der WHO wurden Etonitazepyne in so genannten blauen „M30“-Tabletten nachgewiesen, die als Oxycodon verkauft wurden (1). Etonitazepyne werden häufig mit anderen Substanzen wie Fentanyl, Methamphetaminen und Benzodiazepinen wie Flualprazolam, Etizolam, Flubromazepam, Clonazolam und Desalkylflurazepam kombiniert. Im Online-Handel werden Nitazene teilweise offen als so genannte „Research Chemicals“ angeboten. Welche Gesundheitsrisiken bergen Nitazene? In den meisten Fällen wissen die Konsumenten nicht, dass sie Nitazene einnehmen, was das Risiko für Überdosierung dramatisch erhöht. Insbesondere junge Menschen im Alter von ca. 16 bis 25 Jahren sind zumindest teilweise konsumnaiv und sich des hohen Abhängigkeitspotenzials sowie der Gesundheitsrisiken der Nitazene nicht bewusst. Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen wie Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit wurden in einigen Fällen gemeldet. Aufgrund ihrer extremen Potenz können bereits kleinste Mengen Nitazene zu schweren Überdosierungen führen. Das hohe Überdosierungsrisiko wird durch die starken Wirkstoffschwankungen bei illegalen Produkten noch verstärkt. Das größte Risiko bei einer Überdosierung mit Nitazenen ist eine schnelle und ausgeprägte Atemdepression (langsame und flache Atmung). Dies kann bis zum Atemstillstand und sogar zum Tod führen. Besorgniserregend ist die Beobachtung, dass bei Nitazen-Überdosierungen oft höhere und wiederholte Dosen des Gegenmittels Naloxon erforderlich sind. Bei einigen Konsumenten traten die unerwünschten Wirkungen erst mit Verzögerung von bis zu 15 Minuten nach dem Konsum und teilweise erst nach Verlassen des Konsumraums auf. Der Grund für diese verzögerten Wirkungen ist noch nicht bekannt. Quelle
  11. Betäubungsmittel im Wert von 200.000 Euro : Polizei hebt in Dülmen Drogenlabor aus Stand: 24.04.2026, 15:40 Uhr Die Polizei hat in Dülmen ein Drogenlabor ausgehoben. Die Drogen haben einen Wert von 200.000 Euro. Die Ermittler staunten nicht schlecht, bei dem was sie im Keller eines Mannes in Dülmen gefunden haben. Etwa zehn Kilogramm Drogen wie Cannabis, Kokain, Ampehtamin, synthetisches Heroin oder auch LSD stellten die Polizeibeamten sicher. Dazu kamen noch etwa 150 Kilogramm Chemikalien und weitere Rohstoffe, um Drogen herzustellen. Lange Ermittlungen gegen den Beschuldigten führen zum Erfolg Diese Drogen wurden von Ermittlern in einem Drogenlabor in Dülmen gefunden. Vorausgegangen waren nach Angaben der Polizei Ermittlungen gegen den Mann, der in einem Mehrfamilienhaus in Dülmen wohnte. Die Beamten durchsuchten die Wohnung und die Kellerräume des Mannes und haben dabei das Drogenlabor entdeckt. Quelle
  12. DrogenhandelTonnen Kokain und Marihuana: Sechs Verdächtige angeklagt Spezial-Ermittler der "Zeos" erheben Anklage gegen mutmaßliche Großdealer. (Archivbild) David Young/dpa Sechs mutmaßliche Drogen-Großhändler sollen Kokain und Marihuana im Tonnenbereich verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage erhoben. Was den Beschuldigten vorgeworfen wird. Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine Bande von Drogen-Großhändlern soll mit Kokain und Marihuana im Tonnenbereich gehandelt und dabei mehr als elf Millionen Euro eingenommen haben. Die Zentralstelle für Organisierte Straftaten in NRW erhob nun Anklage gegen sechs Beschuldigte im Alter zwischen 26 und 58 Jahren, wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilte. Zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren gelten den Angaben zufolge als mutmaßliche Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung, die spätestens Mitte 2022 gegründet worden sein soll. Den Ermittlern zufolge soll die Gruppe bis März 2025 an 62 Drogengeschäften beteiligt gewesen sein. Dabei gehe es um insgesamt etwa eine Tonne Kokain, vier Tonnen Marihuana, rund 20 Liter Amphetamin-Öl sowie 5.000 Oxycodon- und 1.000 Ecstasy-Tabletten. Oxycodon ist ein synthetisches Opiat, das in den USA zeitweise als Medikament zugelassen war und als Auslöser der dortigen schweren Drogenkrise gilt. Geheimes Logistik-Netzwerk Die Beschuldigten hätten ein Netzwerk mit Logistikern, Fahrern und Geldwäschern gesteuert. So seien die Drogen nach Deutschland gebracht und bundesweit verkauft worden. Zur Kommunikation sollen sie verschlüsselte Messengerdienste genutzt haben. Auf die Schliche sei man den Verdächtigen durch Hinweise aus anderen Ermittlungsverfahren gekommen. Drei weiteren Beschuldigten wird laut Staatsanwaltschaft bandenmäßiger Drogenhandel in mehreren Fällen vorgeworfen, ein weiterer soll Beihilfe geleistet haben. Fünf der sechs Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft, ein Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die mutmaßlichen Einnahmen in Höhe von rund 11,3 Millionen Euro sollen eingezogen werden. Durchsuchung vor wenigen Tagen Die Ermittlungen hatten 2024 begonnen und führten im März 2025 zu internationalen Durchsuchungen und Festnahmen. Das Landgericht Düsseldorf muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Die Gruppierung bestehe überwiegend aus deutschen Verdächtigen. Weitere Ermittlungen dauern an. Insgesamt gebe es 39 namentlich Beschuldigte. Erst vor wenigen Tagen habe gegen einen weiteren Verdächtigen eine Durchsuchung im spanischen Marbella und im Oberbergischen Kreis (NRW) stattgefunden. Wie der WDR berichtete, sollen unter den Beschuldigten mehrere Millionärssöhne sein. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte, einige der Verdächtigen kämen aus Familien mit gehobenem sozialen Standard. Quelle
  13. Treuhand ist euer Freund! LG Bulli
  14. Webseiten im Darknet Wie man Webseiten im Darknet versteckt Wir erklären ausführlich, wie man die relevanten Daten von Webseiten im Darknet versteckt. Was ist eine DMZ-Umgebung? Was muss man beachten? Foren wie das xxxxxoder der xxxxxx waren lange Zeit im WWW erreichbar, die Techadmins hatten die Webseiten im Darknet versteckt, konkret gesagt im Tor-Netzwerk. Das hatte den Vorteil, dass beide Foren von Google & Co. indiziert wurden und man sie so über die Suchmaschinen finden konnte. Doch die relevanten Daten der Nutzer konnte die Polizei nicht ohne weiteres beschlagnahmen. Denn wenn der Server fällt, sollten die Daten nicht mit fallen. Foren und Webseiten im Darknet Der Entry-Server hat dabei nur die Aufgabe, alle Anfragen der Besucher weiterzuleiten. Die eigentlichen Daten befinden sich auf einer Onion-Seite mit Nginx Webserver oder einem VPS in Russland oder einem anderen Land, was den Webhoster nicht zur Preisgabe der Identität ihrer Hosting-Kunden verpflichtet. Wer die Tor-Seite innerhalb der EU hostet, hat das Prinzip offenbar noch nicht verstanden. Bei dem Vorgang überschreibt der Server den sogenannten Domain-Header, auch Host-Header genannt. Das heißt, der Server leitet die Anfrage einfach nur weiter zur Onion-Adresse. Natürlich muss man die Clearnet-Domain bei einem Offshore-Domain-Anbieter anmieten. Absicherung der Onion Seite mittels DMZ-Umgebung Die Abkürzung DMZ steht für demilitarisierte Zone. Das hat tatsächlich nur etwas mit IT zu tun. Gemeint ist ein Bereich, den man komplett von innen und außen abgeschottet hat. Der Tor Gateway/Entry-Server zum Hidden Service hat als einziger einen Zugang zur DMZ-Umgebung und zum Internet. Doch die Daten können diesen Bereich darüber nicht mehr verlassen. Die Verbindung über ein verschlüsseltes Netzwerk bedeutet automatisch, dass die Ladezeit länger ist und es länger dauert, bis man eine sichtbare Reaktion auf einen Mausklick erhält. Um diesen Effekt abzufedern, sollte man alle Grafiken und größere Dateien über den Cache auf dem Nginx-Server verfügbar machen. Das geht schneller, als diese jeweils laden zu lassen. Ein Docker-Netzwerk innerhalb der DMZ-Umgebung kann als extra Schutz für PHP-Worker, Datenbank oder Webserver genutzt werden. Warum der ganze Aufwand? Ganz einfach. Wenn die Behörden den Entry-Server im Clearnet beschlagnahmen, was passieren kann, dann kann die Polizei zwar die Seite offline nehmen. Doch sie erhalten auch im Fall einer Beschlagnahmung trotzdem keine relevanten Informationen, weil sich alle wichtigen Daten im Tor-Netzwerk befinden. Die Angabe, von wo die Daten zurückkommen, hilft ihnen auch nicht viel weiter. In der geschützten DMZ-Zone befindet sich der Nginx-Server und die Datenbank, beispielsweise auf Basis von MySQL. Beide sind nach außen komplett abgeschottet. Beide Server können sich lediglich zu festgelegten Bedingungen über einen Socks5-Proxyserver nach außen verbinden. Auch alle Updates der Software laufen darüber. Am besten sollte man diese direkt wieder über Tor hinaus routen. Einige Darknet-Seiten wurden geleakt über Ping-Anfragen, die zu einem Server der Polizei gesendet wurden. Diese wusste dann, wo die Tor-Umgebung gehostet ist, sofern jemand aus dem Container ausbrechen sollte oder aber den Webserver exploiten kann. Wichtig ist auch, bei der Entry-Node im Clearnet das Logging auszuschalten. Davon haben wir in unserem Beitrag letzte Woche schon gesprochen. Anleitung für die Installation Dies ist keine Anleitung für eine illegale Handlung. Natürlich kann man darüber auch einen legalen Dienst aufbauen. Dies ist auch nur der grobe Abriss. Doch so könnte die Installation des Frontends laufen. Wir hoffen, dass euch die Einrichtung der Webseiten im Darknet nicht zu kompliziert wird. Pakete installieren apt install nginx tor socat nano Tor Config für die Anfragen vorbereiten nano /etc/tor/torrc SocksPort 127.0.0.1:9050 socat einrichten nano /etc/systemd/system/tor-socat.service [Unit] Description=socat HTTP-to-SOCKS bridge for Tor After=tor.service Requires=tor.service [Service] ExecStart=/usr/bin/socat TCP-LISTEN:9080,fork,reuseaddr,bind=127.0.0.1 SOCKS5-CONNECT:127.0.0.1:eure_onion_domain.onion:80,socksport=9050 sofern vor 1.7.4 ExecStart=/usr/bin/socat TCP-LISTEN:9080,fork,reuseaddr,bind=127.0.0.1 SOCKS4A:127.0.0.1:eure_onion_domain.onion:80,socksport=9050 Restart=always [Install] WantedBy=multi-user.target Aktivieren systemctl daemon-reload systemctl enable –now tor-socat nano /etc/nginx/sites-enabled/example.to proxy_cache_path /var/cache/nginx levels=1:2 keys_zone=onion_cache:10m max_size=1g inactive=60m use_temp_path=off; server { listen 80; server_name example.to www.example.to; location / { proxy_pass http://127.0.0.1:9080; proxy_set_header Host eure_onion_domain.onion; proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr; proxy_cache onion_cache; proxy_cache_valid 200 302 60m; proxy_cache_use_stale error timeout updating http_500 http_502 http_503 http_504; proxy_connect_timeout 60s; proxy_read_timeout 60s; proxy_send_timeout 60s; } } Kein Mailserver im Tor-Netzwerk Ein eigener Mailserver funktioniert im Tor-Netzwerk grundsätzlich nicht. Dafür muss man einen vertrauenswürdigen E-Mail-Anbieter nutzen und bei der Registrierung keine relevanten Informationen angeben. Dabei am besten den SMTP-Port auf 80 oder 443 anpassen. Natürlich darf man die E-Mails nur mit einem VPN* oder Tor SOCKS5 abrufen und verschicken, um die eigene IP-Adresse zu verschleiern. Spammer und Phisher haben in der Vergangenheit oft das Tor-Netzwerk für ihre Zwecke missbraucht. Die meisten Exit-Nodes blockieren deswegen den E-Mail-Versand grundsätzlich. Webseiten im Darknet: Weitere Probleme, Hindernisse Hinderlich ist auf jeden Fall die zeitliche Verzögerung, die beim Surfen entsteht, weil jede Anfrage immer erst über mehrere Server läuft, bevor die gewünschte Aktion ausgelöst wird. Das Browsen wird deutlich langsamer. Dafür ist alles für die Betreiber sehr viel besser abgesichert. Viele Admins nutzen das asynchrone Laden von Daten im Hintergrund und halten größere Dateien im Cache vor, damit sie ohne extra Ladevorgang aus dem Tor-Netzwerk ausgeliefert werden können. Als Lösung gibt es noch die Möglichkeit, eine größere Auslastung zu erkennen, um dann gleich mehrere Tor-Verbindungen zu nutzen. Manche konfigurieren ihren Server im Tor-Netzwerk auch so, dass man statt der üblichen 6 Server (3 hin, 3 zurück) bis zum Clearnet nur vier nutzt. Der sogenannte Single Onion Service ist aufgrund der fehlenden Umleitungen merklich schneller, doch das Ganze ist dadurch auch ein gutes Stück weit weniger sicher. Ob man zu solchen Mitteln greift, um alles zu beschleunigen, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Natürlich gibt es noch andere verschlüsselte Netzwerke, wie I2P etc., doch die sind meist deutlich langsamer. Last, but not least sollte man daheim alle elektronischen Geräte mit einem sicheren Passwort verschlüsseln, damit man sie nicht auswerten kann. Wie man sich bei einer Hausdurchsuchung am besten verhalten sollte, haben wir ja schon früher einmal ausführlich beschrieben.
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